Hier ist es richtig heiß, weit über 30°C, da kann man einfach nur was Kaltes essen, so auch hier die kalte Spargelsuppe, die ich im Internet gefunden habe. Genial lecker und würzig, perfekt an heißen Sommertagen und ein guter Abschluss der Spargelsaison. Eigentlich soll es dazu Graubrot mit Schinken geben, das war uns zu mächtig, wir haben einfach den Schinken kleingezupft auf der Suppe angerichtet. Wer Crostini da hat: umwickeln und dazu servieren. Da es so schön schnell ist und so lecker schmeckt, ein wunderbarer Beitrag zur Cucina Rapida.
Kategorie: Suppen
Ich muss gestehen: dieses Rezept ist ambivalent. Im Endeffekt total lecker, aber es war ein Kochen mit Hindernissen. Ich bin über das Rezept gestolpert, weil der Göttergatte keine Rahmsuppen, besonders eben auch keine pürierten Suppen mag. Daran scheitern meine meisten Rezepte für Spargelsuppe (Sahne und püriert – doppeltes danke nein). Erster Punkt für das Rezept. Aber dann: Zutatenliste mit Details, die weder in der Arbeitsanleitung noch auf dem Foto erkennbar benutzt wurden. Ich habe für die Spargel-Bouillon nicht nur die Spargelschalen der Einlage benutzt, sondern von insgesamt 2,5 kg Spargel, die es hintendrein noch aus dem Bratschlauch mit Sauce hollondaise gab. Dadurch war sie aber wunderbar intensiv und aromatisch. Nächstes Problem: die Nockerln. Die mache ich sonst klassisch mit Grieß, hier sollte Mehl benutzt werden. Das war aber viel zu locker, ließ sich nicht formen und fiel im Wasser auseinander. Die Konsistenz, die meine Nocherl-Masse erreichte (so auch unten angegeben) ist zwar nicht so schön formbar, aber lecker, mit mehr Mehl fand ich es zu pampig. Probiert das Rezept doch einfach, bin gespannt, wie ihr es findet, vielleicht habt Ihr ja auch noch eine Idee.
Man dürfte es dem Blog so langsam anmerken: Meine Mädels (wir auch) lieben Rote Bete. In eigentlich jeder Form. Jetzt wollten sie mal wieder eine Suppe. Das Rezept, das schon farblich im Buch glänzt, war auserkoren worden. Nur leider ist es für meine Kinder deutlich zu scharf mit Wasabi und Ingwer. Wir haben darum den Wasabi komplett weggelassen und nur die unveränderte Menge Ingwer genommen. Das fanden unsere Mädels umwerfend gut. Richtig lecker, angenehm scharf. Statt Wasabi-Sahne (250 ml Sahne mit 1 TL Wasabipaste) haben wir Saure Sahne dazu serviert und den Dill, den wir aktuell nur in TK-Version haben, durch etwas Fenchelgrün ersetzt. Insgeamt lecker, toll. Wer es schärfer mag, gibt den Wasabi einfach dazu. Insgesamt mal wieder genial lecker!
Wir hatten wieder Topinambur in der Biokiste. Da die meine Mädels lange nicht gegessen hatten, begann ich wieder mit einer Suppe, um sie auf den Geschmack zu bringen (püriert, nicht erkennbar. Erst wenn es schmeckt, erzähle ich, was drin ist – funktioniert meistens). Ich hatte vor längerer Zeit schon mal ein anderes Rezept getestet. Dieses hier ist etwas weniger gehaltvoll, auch günstiger, da ein Teil durch Kartoffeln ersetzt wird. Meine Mädels waren wieder begeistert und sind von Topinambur echt angetan, darf es für sie mal wieder geben.
Meine Mädels lieben Maissuppe, wir haben davon ja schon ein anderes Rezept getestet. Dieses hier ist etwas schärfer, doch wirklich nur angenehm scharf, meine Mädels mochten es sehr. Dazu gehören dann Hackbällchen, ich habe ganz kleine geformt und auf Spießen serviert. Die Hackbällchen sollten pikant abgeschmeckt werden, um einen schönen Kontrast zu geben. Schmeckt toll und ist der Favorit meiner Mädels, allerdings etwas gehaltvoller (für die figurbewussten Eltern die andere Version), aber nach Magen-Darm zum Wieder-auf-Päppeln perfekt. Echt nur zu empfehlen!
Meine Mädels haben sich Suppe gewünscht und Ente habe sie ja ohnehin derzeit für sich entdeckt. Also wurde am Wochenende auf dem Markt eingekauft. Die Suppe selber ist ziemlich unkompliziert, aber dann kam der Alltag dazwischen und ich hatte die Entenbrust komplett vergessen. Wer Zeit hat, dem empfehle ich die Zubereitung im Ofen, für alle anderen habe ich unten die Speed-Version angegeben. Letztlich funktioniert beides. Die Suppe ist angenehm würzig, nehmt milden Curry, sonst wird es leicht scharf, die Äpfel geben schöne süße und die Entenbrust passt gut dazu. Alternativ pikant gewürzte Hähnchenbrust in Streifen, das würde wohl auch harmonieren. Einfach mal wieder Soulfood bei Winterwetter!
Es schneit, ich mag Schnee, aber so langsam möchte ich Frühling. Zeit also, in aller Ruhe die ganzen Winterrezepte noch zu testen und Euch vorzustellen: Meine Mädels lieben Mais, so dass ich im Winterwetter wie jetzt (schon wieder…) die sättigende Suppe gekocht habe. Schmeckt gut und war richtig lecker. Dabei sehr unkompliziert. Ich habe es einmal wie im Rezept mit vorgegarten Maiskolben und einmal mit Dosenmais zubereitet, schmeckte beides ähnlich gut. Konnte keinen relevanten Unterschied erkennen, deswegen hier mit Dosenmais, geht etwas schneller. Passiert es hinterher unbedingt durch ein Sieb oder eine Flotte Lotte, die Häutchen stören! Damit wünsche ich Euch einen winterlichen Sonntag, genießt ihn mit euren Lieben!
Beim Metzger lag ein verführerisch aussehender Ochsenschwanz, jetzt in der Erkältungszeit gibt es für mich nichts schöneres als eine kräftige Suppe, jetzt wo es wieder herbstelt. Die Suppe selber habe ich relativ klassisch gekocht und mich dabei an mein Grundrezept für Fleischbrühe gehalten, ok, etwas modifiziert. Ihr bekommt daraus eine sehr kräftige Suppe, perfekt für Ragout oder ähnliches (oder eben einfach als Suppe). Ich habe dafür mal wieder meinen Schnellkochtopf verwendet, der perfekt ist, um eben solche Suppen zu kochen. Ich habe den entstehenden Schaum nur abgeschöpft. Wer es ganz klar möchte, gießt die Suppe durch ein Mulltuch ab, dann ist sie perfekt klar. Meine neue Nachbarin, die den Blog nicht kennt, fragte beim Paketabholen gleich, was hier so gut rieche, es duftete im ganzen Treppenhaus.
Bei uns daheim bekomme ich leider keine ordentliche Kalbsleber und noch viel weniger lecker gemachte Leberknödel. Also war mal wieder selber kochen angesagt. Ich habe hier ein klassisches Rezept verwendet. Zunächst habe ich mich komplett an das Rezept gehalten. Doch die Masse war viel zu weich, ließ sich kaum formen und fiel beim Garen komplett auseinander. Also habe ich noch Speisestärke zugegeben. Dann hatten die Knödel die Konsistenz, die ich kenne. Ließen sich allerdings immer noch nicht so wirklich gut formen, weswegen ich sie mit dem Löffel abgestochen habe. Optisch zwar nicht so das Highlight, dafür allerdings geschmacklich genial lecker, wir waren mal wieder begeistert. Da ich für die Knödel Geflügelleber verwendet hatte, habe ich sie auch in Geflügelbrühe serviert. Ich habe gleich mehr gemacht und auf Vorrat eingefroren, daher auch gleich so angegeben, wie ich es gekocht habe.
Wir lieben Steckrübe, leicht süßlich und wunderbar wandelbar. Ich kann ja immer Suppe essen und meine Mädels waren auch mal wieder zu begeistern. Also wurde spontan aus den noch vorhandenen Petersilienwurzeln und der immer vorhandenen Geflügelbrühe improvisiert. War mal wieder genial lecker, gut vorzubereiten und auch als sättigendes Abendessen wunderbar! Wer es vegetarisch mag, nimmt einfach Gemüsebrühe.
