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Kategorie: Einmachen

Rezept: Eingelegte Radieschen

Die Truppe von #wirrettenwaszurettenist, die netterweise wieder von Sina und Susi organisiert wird, ist wieder unterwegs. Heuer das sauer eingelegte Gemüse und Obst, das man im Supermarkt scheinbar unkompliziert und regalweise einkaufen kann. Meistens haben die Gläser weite Wege hinter sich, die Zutatenliste ist auch oft länger, als ich es mir wünsche. Es geht auch anders, einlegen ist nicht so kompliziert, wie man gerne denkt.
Von mir gibt es dieses Mal eingelegte Radieschen. Insbesondere Radieschen sind in meiner Familie nicht so beliebt, gerade den Mädels sind sie viel zu scharf. Skeptische Blicke musterten mich, als ich die Radieschen aus meinem Einkaufskorb vom Markt holte. Doch bereits am nächsten Tag im Glas veränderten sich die Radieschen, am 2. Tag waren sie großartig: die Schärfe weg, dafür das volle Aroma der Radieschen kombiniert mit leichter Säure und Süße. Gerade zu Burgern toll. Einziger optischer Wermutstropfen: durch den Granatapfelsirup werden sie sehr einheitlich rosa. Schmecken aber dafür umso besser. Mit 20 Minuten Arbeitszeit ein echtes Speed-Rezept! Wenn Ihr noch mehr Rezepte zum Einlegen sucht, werdet Ihr bestimmt bei den anderen MitretterInnen fündig:

Rezept: Pfirsich-Kirsch-Fruchtaufstrich

Zwar war der Sommer bei uns dieses Jahr ziemlich seltsam, richtig warmes Wetter über mehrere Tage hatten wir nicht wirklich. Da war unser Bedürfnis nach sommerlichen Obst umso stärker und etliches wurde auch eingekocht. So auch hier ein leckerer Pfirsich-Kirsch-Fruchtaufstrich, der wunderbar mild ist und gerade mit Weißbrot wunderbar harmoniert. Ich habe hier weiter mit Pektin experimentiert, ich brauche noch Erfahrungswerte für die Dosierung. Wer es fester mag, muss die Menge erhöhen. Oder eben 2:1-Zucker verwenden.

Rezept: Weinbergpfirsichmarmelade mit Rosmarin

Ich experimentiere gerade mit separat gekauftem Pektin, um Marmeladen zu gelieren. Pur Zucker war uns zu süß. Doch in den Einmachzuckern ist jetzt auch in meiner bisherigen Packung modifizierte Stärke und in meinem Ausweichprodukt neuerdings sogar Gelatine enthalten. Das will ich nicht auf meinem Frühstückstisch (nix gegen Gelatine, ich nehme die auch, aber Marmeladen verschenke ich auch an Vegetarier und da will ich nicht überlegen müssen, womit ich jetzt gerade gekocht habe…). Wichtigste Erkenntnis: Zucker mit Pektin vorab gut in einer Schüssel mischen und dann unter die Früchte mischen. Die Weinbergpfirsichmarmelade mit Rosmarin ist extrem angenehm, sehr mild, vom Rosmarin kommt ein feines Aroma, das den Pfirsich nochmal umschmeichelt. Wer nicht wie ich mischen will, greift auf 2:1-Zucker seiner favorisierten Marke zurück.

Rezept: Pfirsich-Chutney

Auf dem Markt konnte ich den bald letzten wunderbar reifen Pfirsichen nicht widerstehen. Doch meine Mädels meuterten und hielten sich an die letzten Kirschen. Doch bei mir kommt nix weg, aus den zuckerreifen Pfirsichen wurde kurzerhand ein Pfirsich-Chutney gezaubert. Klingt viel komplizierter als es ist. Letztlich habe ich hier auf meine bewährten Gewürze zurück gegriffen. Wird bei uns sehr gerne gegessen, es verfeinert sommerliche Salate, harmoniert aber auch ganz wunderbar mit gegilltem Hähnchen oder zu Ziegenkäse. Probiert doch mal! Darf auch gleich zum Blogevent Konservieren ausgerichtet von Brittas Kochbuch.

Rezept: Cassis mit Grappa und Fruchtauszug

Heuer ist wieder die Gruppe von #wirrettenwaszurettenist unterwegs, wieder liebevoll und mit viel Arbeit gesammelt von Susi und Sina. Gesammelt werden sommerliche Rezepte mit allem, was meist gekauft und doch so einfach und lecker selbst gemacht werden kann, dieses Mal mit Produkten des Sommers. Also habe ich heute für Euch ein (Nicht-)Rezept für Cassis mit Grappa und Fruchtauszug mitgebracht. Denn richtig gekocht wird hier nicht, sondern nur mit Absicht vergessen. Insgesamt habe ich etwa 3 Wochen gebraucht vom ersten Ansatz bis zum fertigen Likör. Eines meiner Johannisbeer-Hochstämmchen bot exakt die nötigen 300 g schwarzen Johannisbeeren. Den Cassis könnt Ihr natürlich pur trinken, mit Sekt aufgießen oder einfach verschenken. Da ich sonst gerne Liköre mit Fruchtauszug trinke, passierte ich die Johannisbeeren noch durch. Wer es lieber klar mag, kann den Schritt nachtürlich auch weglassen. Jetzt bin ich gespannt, was die anderen noch aus den sommerlichen Zutaten so zaubern:

Rezept: Himbeer-Rhabarber-Marmelade

Himbeer-Rhabarber-Marmelade

Meine Mäels lieben den Rhabarber im Garten. Der wächst an der neuen Stelle wunderbar und neben Rhabarberkuchen durfte auch dieses Jahr eine Marmelae mit Rhabarber nicht fehlen. Die Damen wünschten sich heuer eine Himbeer-Rhabarber-Marmelade, die sie in gekaufter Version mal bei Freunen getestet hatten. Wobei ich bei den Himbeeren auf TK-Ware zurück gegriffen hatte. Das vorgeschlagene Passieren mit der Flotten Lotte wurde von meinen Damen abgelehnt, da es dann nicht mehr so himbeerig wäre. Kam gut an! Lecker zum Frühstück an diesem Pfingstsonntag!

Rezept: Pesto aus Karottengrün

Pesto aus Karottengrün

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, der merkt, das ich Rest absolut hasse. Ich bin viel zu schwäbisch. Also warum nicht aus Zutaten, die regelmäßig auf dem Kompost landen, endlich etwas genießbares zaubern. Schon länger wollte ich mal mit Karottengrün experimentieren, den Anfang macht ein Pesto aus Karottengrün. Sehr aromatisch, würziger als das aus Petersilie, milder als aus Basilikum. Auch als Mitbringsel aus der Küche und Garten super geeignet. Leider kann ich Euch die Ölmenge nicht detailliert angeben, da ich die Ölmenge an die Konsistenz anpasse. Gebt einfach nach und nach das Öl zu, um Eure liebste Konsistenz zu treffen. Sonnenblumenöl verträgt auch das längere pürieren besser, Olivenöl wird hier leicht bitter.

Rezept: Zitronengelee mit Zitronenzesten

Zitronengelee mit Zitronenzesten

Nach viel privaten Dingen jenseits des Blogs und dem langwierigen Blogumzug möchte ich Euch noch ein Zitronengelee mit Zitronenzesten nachreichen. Eigentlich hatte ich nur zu viele Bio-Zitronen und normale gekauft, die dringend weg mussten. Geplant war eine selbst gemachte Limonade für den Kindergeburtstag, aber das entfiel dann doch. Im Zweifel koche ich ja immer Marmelade, da kann frau immer noch was brauchen. Wer englische Marmeladen liebt, der wird hiermit glücklich, bei uns eindeutig der Göttergatte. Verschenkt wurde auch schon.

Rezept: Rhabarber-Erdbeer-Chutney

Rhabarber-Erdbeer-Chutney

Entschuldigt die lange Pause hier im Blog. Mein echtes Leben fordert gerade sehr viel Aufmerksamkeit. Umso dankbarer bin ich Jan, dass er mir den Blog umgestellt und umgezogen hat. Auch dabei gab es Probleme, die ich ohne ihn sicher nicht gelöst bekommen hätte. Im Hintergrund lief auch ein Server-Umzug, der erst heute abgeschlossen wurde. Dadurch sind leider die zwischenzeitlich abgegebenen Kommentare verloren gegangen. Entschuldigt bitte. Dafür geht es hier jetzt wieder aktiv weiter.
Den Anfang macht ein Rhabarer-Erdbeer-Chutney, das das erste Chutney ist, dass ich selber ohne Rezeptvorlage zusammengerührt habe. Ganz ehrlich: ich bin total begeistert! Würzig, fruchtig, aromatisch! Passt perfekt zu Hähnchen, Fisch und Käse. Ich habe es jetzt schon einige Male auf den Tisch gestellt und alle waren begeistert! Weil es ein so schönes Frühlingsgericht ist, darf es gleich noch zu den Frühlingsgenüssen von Jeanette.

Rezept: Kürbis-Tomaten-Ketchup

Kürbis-Tomaten-Ketchup

Heute habe ich ein Rezept für Kürbis-Tomaten-Ketchup für Euch, etwas, das ich dieses Jahr auch oft verschenkt habe und noch verschenken werde (ok, einiges wird auch für uns für die nächste Grillsaison im Sommer aufbewahrt). Dieser Ketchup ist etwas milder, sehr fruchtig als mein sonst jährlich gemachtes Rezept für Kürbis-Ketchup. Dieses Rezept ist auch familien- und kindertauglich, probiert es doch! Schmeckt zu Pasta als Sauce, Bratwürsten und auch Buletten.