Bei uns gab es schon letzten Monat diesen Sauerkrautkuchen von Vincent Klink, den ich ähnlich schätze, wie viele andere Blogger, insbesondere wohl Foodfreak. Doch zu dem ausgetesteten Rezept für den Sauerkrautkuchen. Ich habe hier wie so oft auf das bewährte Sauerkraut vom Markt zurückgegriffen, das aus der Dose ist mir inzwischen einfach zu sauer. Wir haben auch die Kümmelmenge etwa verdoppelt, um die Verträglichkeit für die Kinder zu steigern, letztlich konnte es die Kids nicht überzeugen, aber wir Erwachsenen waren begeistert. Schmeckt einfach genial lecker, die Füllung ist toll und ich war überrascht, dass mir hier der Speck gar nicht fehlte, denn bislang hatte ich kein vegetarisches Rezept hierfür gefunden. Nicht zum letzten Mal in meinem Ofen gebacken!
Jahr: 2012
Wir haben uns mal wieder mit Freunden getroffen und gemeinsam gekocht. Meine Freundin brachte für das Dessert alles für dieses Schokoladen-Ingwer-Eis mit. Es ist etwas aufwändiger als mein mittlerweile zum Dauerbrenner gewordenes Schokoladeneis nach Lea Linster, das die Kinder einfach zu gerne essen. Denn hier muss eben auch die Eigelbmasse über Wasserbad aufgeschlagen werden. Dafür wird man mit einem zartschmelzigem, sehr cremigen Schokoladeneis verwöhnt. Der Ingwergeschmack kommt leicht durch, den Männern hätte es noch etwas mehr sein dürfen. An dem Straciatella-Effekt muss ich aber weiter arbeiten oder es wohl lassen, weil meine Maschine es nicht packt. Wir hatten noch ca. 50 g Zartbitterschokolade geschmolzen und 5 Minuten vor Ende einlaufen lassen. Die hat sich dann wieder komplett im Eis verteilt ohne den erwünschten Schoko-Crunch-Effekt. Doch es lohnt sich mal wieder mehr als deutlich, daher ein schöner Beitrag zur
heute gesammelt von Julie.
Sus möchte gerne Rezepte zu eingelegten Gemüsen, den eingeweckten Konserven. Ehrlich gesagt, koche ich meistens in Form von Marmeladen ein, aber wer mag, kann selber schmökern. Ich habe zwar von meiner Mum mittlerweile ihr Sauerkrautfass bekommen, in dem sie selber damals einweckte, aber ich hatte bislang dafür keine Zeit. Daher kaufe ich immer auf dem Markt bei einem kleinen Stand, der nur selbsteingelegtes wie eben Sauerkraut verkauft. Das wird in diesem Auflauf mit Süßkartoffeln und Birne kombiniert. Richtig lecker, die Süße der Süßkartoffeln und Birnen kompensierten die Säure des Sauerkrautes sogar ausreichend für meine „großen“ Mädels. Die genossen es tatsächlich. Leider nicht komplett vegetarisch, dafür richtig lecker und ein schöner, wärmender Auflauf bei Schmuddelwetter wie diesem. Ich war selber total überrascht, wie gut Majoran zu Sauerkraut passt, hatte ich vorher noch nicht kombiniert, werde ich aber ab sofort öfters tun.
Heike möchte wissen, in was wir so tunken. Ich tunke am liebsten mein Brot in eine klassische und selbstgemachte Vinaigrette. Nachdem wir vor kurzem mal wieder in einem Restaurant waren, in der es Fertig-Flaschen-Dressing gab, dachte ich, ich reiche als 2. Beitrag mal meine Salatsauce ein. Die kann ausgehend vom Grundrezept auch reichlich variiert werden. Ich habe eine große Auswahl an Pflanzenölen und verschiedenen Essigsorten zur Auswahl. Die kaufe ich im Bioladen meines Vertrauens aus einer Ölmühle, alles kaltgepresst und echt lecker! Klassisch zu Feldsalat wäre z.B. ein Himbeeressig mit Walnussöl, hier habe ich ein Balsamico-Essig mit Olivenöl kombiniert, meistens verwende ich allerdings ein Sonnenblumenöl mit einem Apfelessig von Streuobstwiesen. Beim Senf kann natürlich auch ein „normaler“ mittelscharfer Senf verwendet werden, ich mag allerdings den süßen Senf im Dressing sehr. Salat genießen und am Schluss mit frischem Brot den Teller „putzen“, das ist momentan eine meiner liebsten tunkenden Tätigkeiten.
Jan hat trotz wohl turbulenter Zeit es endlich geschafft, die Gewinner aus unserem Cross Blog Adventskalender zu ziehen. Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat, aber nicht nur ich, auch Jan hat noch ein „echtes“ Leben jenseits des Blogs, das eben leider Priorität genießt. Ich hoffe, Ihr habt für die Verzögerung Verständnis.
Mmh, Brotzeit de luxe. Hier wird einfach geschichtet: Vollkornbrot, angeröstet, gebratene Leber und karamellisierte Apfelringe. Also zum einen klassische Stulle, doch zusätzlich eben noch Leber Berliner Art. Nichts für meine Kinder, aber für den Göttergatten und mich ein echt edles Abendessen. Dürfte es öfters geben, wenn es nach dem Göttergatten geht.
Ich habe jetzt zum ersten Mal in meinem Leben Tonkabohnen bestellt. Der Geruch erinnerte mich an eine Sommerwiese mit ganz opulent duftenden Blumen, sehr vanillig, aber mit einer zusätzlichen, etwas schwereren Note. Damit wollte ich natürlich auch etwas zubereiten, meine Wahl fiel auf dieses Rezept, das ich in der aktuellen Zeitschrift entdeckt hatte. Das Rezept ist wieder ein klassisches Waffelrezept, einfach vorzubereiten, wir haben bei dem lauen Winter im Garten ausgebacken, da konnten die Kinder schön spielen. Die Tonkabohne, die hier in den Teig gerieben wird, gibt einen tollen, über die Vanille hinausgehenden Geschmack, der die Schokolade unterstreicht. Das Backpulver habe ich nicht vergessen, es sind so viele Eier im Teig, die treiben auch alleine, wenn sie frisch genug sind. Insgesamt ein toller Beitrag zur laufenden
dieses Mal gesammelt von Katrin.
Hier mal ein Rezept für einen absoluten Klassiker, der auch ohne Tüte wunderbar zubereitet werden kann. Den Blumenkohl sehr bissfest kochen, Schinken würfeln und dann noch rasch einen Eierguss anrühren, fertig. Geht ruckzuck, ist genial lecker und ein perfektes Familienessen, dazu Kartoffeln und fertig. Kommt eigentlich immer gut an.
Die Kinder wünschten sich mal wieder Hähnchen, aber auf dem Markt war so viel los, dass schon um 10 Uhr sämtliche Brathähnchen ausverkauft waren (seltsam…). Also haben wir 2 Hähnchenbrüste am Knochen geholt. Die wurden auf ein Gemüsebett aus Steckrübe sowie Petersilienwurzel, Möhre und Sellerie und etwas Apfel gebettet und gemütlich im Ofen geschmort, schmeckte genial lecker, blieb nichts von übrig! Meine Mädels waren mal wieder total begeistert, das Fleisch wird toll aromatisch und echt zart. Das Gemüse reicht als Beilage völlig aus, Kartoffeln oder ähnliches brauchte keiner. Nur zu empfehlen und ein passender Beitrag zum Garten-Koch-Event Steckrübe.
Wir haben schon öfter mit Steckrübe gekocht:
- Festtagsente mit Äpfeln und Steckrübe
- Ente aus dem Ofen mit gebratenem Winterpüree
- Hähnchenkeulen auf Kürbis-Steckrübengemüse
- Maishähnchen auf Steckrüben-Pastinaken-Gemüse
- Herbstsuppe
- Steckrübengratin
- Steckrüben-Rahmgemüse
- Steckrübenstampf
- Steckrüben-Möhren-Suppe
- Fusilli mit Steckrübensauce
- Steckrübenbolognese
- Steckrüben-Rahmsuppe
- Steckrübensuppe (mit Bratklösschen)
- Steckrübencrème
- Steckrüben-Möhren-Eintopf
- Steckrüben-Möhren-Suppe mit Kokosmilch
- Asiatische Steckrübensuppe
- Buntes Steckrübencurry
- Steckrüben-Pflanzerln
- Wintergratin
Kennt Ihr das auch? Der Salat sieht auf dem Markt so wunderbar aus, da kauft man dann gleich mehr ein und dann klappt das mit dem Abendessen in größerer Runde nicht. Meistens bewahre ich dann den Feldsalat in meinen Glasschalen auf, hier sorgt der Deckel für einen leichten Unterdruck und auch gewaschener Salat, der gut trockengeschleudert wurde, ist am nächsten Tag noch ansehlich. Doch da sollte ich mal wieder einen Spätdienst haben. Also habe ich mal ein Pesto improvisiert. Das klassische Pesto aus Basilikum ist ja weit verbreitet. In Variation hier mit Feldsalat, Cashewkernen und Rapsöl. Schmeckt genial lecker, insbesondere auch zu Tomaten, echt zu empfehlen!

