Ich liebe Matjes, zum Glück meine Mädels auch. Insbesondere den roten Matjessalat, den holen sie sich bei der Fischtheke immer wieder gerne. Hier haben wir mal ein neues Rezept getestet, da ich sonst eigentlich immer meine Standard Hausfrauen Art mache, lecker einfach und bekannt. Aber bitte, frau hat einen Blog und ist immer auf der Suche nach neuen Rezepten. Begeistert bin ich von dem Hauch Honig in der Sauce, ich hätte nicht gedacht, dass das so gut harmoniert, perfekt. Das werde ich auch in meiner Pi-Schnauze-Version beibehalten, es rundet es wirklich ab. Absolut empfehlenswert! Meiner Meinung schmecken Pellkartoffeln am besten dazu.
Kategorie: Rezepte
Wir hatten im Urlaub mal wieder Lachsforelle geholt. Wir haben dafür ein Rezept von Zacherl etwas variiert, weil wir die Forellen im Ganzen garen wollten. War wunderbar, einfach genial lecker würzig. Wir mussten nur dem ollen Schmuddelwetter Rechnung tragen: Kräuter für die vorgesehene Frankfurter Grüne Sauce gab es noch nicht, Kräuterbutter war keine mehr vorbereitet. Also haben wir kurzerand etwas Pesto in die Forellen gestrichen, das gab schon eine rkäuterliche Note, da wir etwas mehr Sud hatten, brauchte es gar keine Sauce dazu. Es war genial lecker, relativ unaufwendig, kann gut vorbereitet werden.
Der backbegabte Bruder war letzten Sommer mit seiner Freundin in Schweden wandern. Dabei fanden sie ein riesiges Feld mit Moltebeeren, die in Deutschland unter Schutz stehen, dort aber gesammelt werden dürfen. Dennoch haben sie auch dort Seltenheitswert, da sie sehr begehrt und schwer zu finden sind (wachsen nur im Moor). Sie werden in Schweden auch das Gold der Berge genannt. Bruderherz und Freundin haben sich von den erbeuteten Beeren in der Jugendherberge auf dem Feldkocher etwas Marmelade eingekocht, netterweise bekam ich ein Versucherle. Lecker, etwas säuerlich, spannend. Ist dort gekauft sündhaft teuer, lohnt sich aber. Unten dann noch ein Bild der Fundstelle:
Es hat sie übrigens nicht nur die Mühe des Findens und Pflückens gekostet, die größte Schwierigkeit war, Zucker, Gläser und eine Kochstelle aufzutreiben. Der Zucker wurde fast zu Wucherbedingungen in der Hotelküche gekauft (ca. 2,-€ für das Kilo…), aber die Mühe war es allemal wert und der Urlaub durch das Mitbringsel verlängert.
Der Göttergatte wünschte sich mal wieder Schweinekrustenbraten. Welches Rezept? Ach, mach doch einfach mal wieder irgendwie, war seine Antwort. Nichts spezielles, einfach so, das wäre mal wieder schön. Also gab es mal wieder einen Pi-Schnauze-Braten, schlicht, relativ einfach und genial lecker. Wichtig ist hier die Qualität vom Fleisch. Hilfreich ist es zum Metzger zu gehen. Er kann Euch auch sagen, wie lange der Braten bei welcher Temperatur im Ofen braucht. Hier lohnt es sich, gebt lieber etwas mehr aus, Ihr werdet es schmecken!
Bei meinen Eltern hätte man die Bärlauch-Zeit wieder nutzen können, hier musste ich mit dem Angebot auf dem Markt vorlieb nehmen. Da die Zeit jetzt schon fast wieder vorbei ist, nochmal was ganz schnelles zum Frühstück, damit ich es nicht vergesse. Ich habe daraus zum Frühstück mal wieder Rührei mit Bärlauch. Im Prinzip so ähnlich, allerdings habe ich Sahne durch Milch ausgetauscht. Mal wieder lecker, ein schönes Frühlingsfrühstück.
Ich teste weiter neue Rezepte für Kartoffelsalat, insbesondere, da sich meine Mädels derzeit öfters mal Kartoffelsalat mit „weißem Dressing“ – also auf Mayonnaise-Basis – wünschen. Meistens kaufe ich da eine Salatcrème, dieses Rezept hier ist sehr klassisch und mild, gut als Beilage zum Grillen, rund und besonders für Kinder geeignet. Perfekt auch für Kindergeburtstage, schmeckte fast jedem. Ich würde zumindest noch etwas Kresse darüber geben. Wer ein klassisches Rezept zum Einstieg sucht, dieses hier ist sicher nicht schlecht.
Meine Mädels wünschten sich Fisch, passend zu Karfreitag, der Göttergatte dann explizit Dorade, die bei meiner Fischtheke sogar im Angebot war. Der Fenchel lag in der Biokiste, war unkompliziert. Vor allem verzeiht das Gericht es einem (gottseidank) auch, wenn es einfach länger im Ofen ruht, wenn die Mädels mal wieder länger im Bad brauchen, denn die Badewanne war viel zu schön, um sie so schnell zu verlassen.
Man dürfte es dem Blog so langsam anmerken: Meine Mädels (wir auch) lieben Rote Bete. In eigentlich jeder Form. Jetzt wollten sie mal wieder eine Suppe. Das Rezept, das schon farblich im Buch glänzt, war auserkoren worden. Nur leider ist es für meine Kinder deutlich zu scharf mit Wasabi und Ingwer. Wir haben darum den Wasabi komplett weggelassen und nur die unveränderte Menge Ingwer genommen. Das fanden unsere Mädels umwerfend gut. Richtig lecker, angenehm scharf. Statt Wasabi-Sahne (250 ml Sahne mit 1 TL Wasabipaste) haben wir Saure Sahne dazu serviert und den Dill, den wir aktuell nur in TK-Version haben, durch etwas Fenchelgrün ersetzt. Insgeamt lecker, toll. Wer es schärfer mag, gibt den Wasabi einfach dazu. Insgesamt mal wieder genial lecker!
Ich genieße noch die Muschelsaison, so gab es jetzt nochmal einen Muscheltopf, ein recht schnelles Rezept, das wir abends noch schnell für uns machten, als die Mädels relativ früh schliefen. Echt lecker. Leider mögen meine Mädels Muscheln noch nicht, aber vielleicht kommt das noch…
Meine Eltern beschweren sich, bei ihnen würde es so nach Bärlauch riechen, während hier die Welt in Schnee versank. „Was sollen wir mit dem ganzen Bärlauch machen?“, fragte meine Mutter. Ich habe mal wieder meine Bärlauchbutter vorgeschlagen. Was jetzt damit? Nun, zum Beispiel darin Fisch anbraten. Das geht natürlich auch mit anderen Sorten Kräuterbutter, doch mit Bärlauch gibt es eine eigene Würze. Ich habe hier Waller verwendet, ein relativ fester Fisch, genießt es doch einfach! Serviert Pellkartoffeln und noch etwas mehr Bärlauchbutter dazu, leicht und herrlich mit etwas Salat.
