Für mich gehört der Clafoutis ganz eindeutig nach Frankreich. Eigentlich ist es ein Rezept für Kirschen, kann aber beliebig abgewandelt werden. Der einzige Nachteil an dieser genial leckeren Süßspeise, sie muss frisch zubereitet werden, denn sie schmeckt nur frisch, mindestens lauwarm, dann dafür aber genial lecker. Da ich dieses Rezept so sehr liebe, gleich noch ein Beitrag zur vegetarischen Weltreise. Hier in einer Version mit Reineclauden, die ich im Sommer ja überreichlich geschenkt bekommen hatte. Wenn ihr es im Original mit Kirschen macht: wird es mit Steinen gebacken, ist es aromatischer, man muss beim Essen aber aufpassen.
Kategorie: Rezepte
Für uns vier ist ein „normales“ Brathähnchen mit ca. 1,5 kg immer zu viel. Daher habe ich jetzt ein Maishähnchen gekauft. Das Fleisch ist etwas dunkler und aromatischer durch das andere Futter (mit viiiel Mais), naja und etwas kleiner mit ca. 1,2 kg. Um meinen Mädels etwas Gemüse zu verstecken, habe ich Steckrübe und Sellerie ganz fein gewürfelt und in einer Dose Mais sowie den Kartoffeln versteckt. Schmeckte allen genial lecker!
Bei mir gab es Pastinaken auf dem Markt. Auf Arbeit wurde ich neulich gefragt, ob ich nicht ein leckeres Rezept für Pastinakensuppe wissen würde. Klar hatte ich, zumindest schon im Buch markiert und ich wurde nicht enttäuscht, sogar meine Große, die Pastinaken sonst nicht so mag, verlange Nachschlag. Das ist doch schon mal ein Anfang. Im Rezept kommen eigentlich noch geröstete, gehackte Pekannüsse als Topping mit rein. Da meine Mädels beide keine großen Nussfans sind und ich gerade versuche, mein Hüftgold zu reduzieren, wurden die ersatzlos weg gelassen und nicht vermisst.
Erkältungszeit ist eindeutig Suppenzeit. Hier habe ich wunderbare, aromatische Champignons vom Markt genommen und nur mit einer Zwiebel angeschwitzt. Dazu dann noch mit selbstgemachter Hühnerbrühe (Vegetarier nehmen Gemüsebrühe) und Sahne aufgegossen. Köcheln lassen – fertig zum Genießen! Probiert es doch einfach mal, braucht man keine Tüte für!
In unserem Tiefkühl schlummerte noch ein Rumpsteak, das jetzt aus dem Winterschlaf geholt wurde, damit wir ein Rezept von Jamie Oliver für den Kulinarischen Roadtrip durch die USA von Bellakocht kochen konnten. Ich bin aber vom Rezept abgewichen. denn statt das Fleisch in dünne Steaks zu schneiden, habe ich es im ganzen gelassen und im Ofen fertig gegart, dadurch ganz zart, war perfekt Medium, was will frau mehr? Rezept zu empfehlen, wenn man kräftige Aromen mag! Waldpilze gab es gerade nicht, aber auf dem Markt ist ein neuer Champignon-Züchter, der großartige Qualität anbietet, da hatte ich heute früh gleich zugeschlagen.
Topfwurst habe ich erst kennen gelernt, als ich hier nach Brandenburg gezogen bin. Topfwurst ist ähnlich wie Blutwurst (von der Schlachteplatte), nur werden hier große Stücke beim Metzger verkauft, die direkt im Topf erhitzt werden und dadurch eine musige Konsistenz bekommt, undefinierbar, aber lecker! Vielleicht auch deswegen hier auch als „Tote Oma“ bekannt. Kennen gelernt habe ich es über Bekannte sowie das Immer-wiederkehrende in der Kantine. Allerdings kaufe ich es (genau wie Blutwurst) lieber beim Metzger meines Vertrauens. Nachteil: es ist (eigentlich) unmöglich, das Gericht optisch irgendwie ansprechend anzurichten. Hier stelle ich Euch mal meine Version dieses brandenburger Klassikers vorstellen, verzeiht das Foto, ich habe mir zwar einen Servierring gekauft, aber die Topfwurst lief wieder raus. Deswegen hier der klassischere Teller – nicht schön, aber lecker!
Hier mal eein Winter-Rezept. Das habe ich von einem Beilagen-Rezept zu einem vollwertigen vegetarischen Essen aufgewertet. Ich habe einfach die Feta-Menge deutlich erhöht. Begeistert war ich von der Süße der Pastinake (unterstützt durch Honig), das wunderbar mit der würzigen Kruste harmonierte. Ich habe statt eines (vorgeschlagenen) milden Paprika-Pulvers ein kräftiges, schärferes gerauchtes Paprika-Pulver genommen. Absolut empfehlenswert! Weil es so lecker ist und ich so von dem Buch begeistert bin, gleich ein schöner Beitrag zum DKduW!
Jetzt im Winter greife ich gerne auf Wintergemüse zurück. So auch hier auf die oft unterschätzte Steckrübe. Ich habe hier einen Stampf daraus gemacht, den ich mit Thymian und Kardamom lecker aromatisiert habe. Dazu gab es bei uns gebratennen Leberkäse, passt aber sicher auch zu kurzgebratenem insbesondere Geflügelfleisch bestimmt richtig gut. Außerdem ein schnelles und unkompliziertes Essen.
Bei uns sind sie inzwischen ein Klassiker: selbstgemachte Fischstäbchen mit einer knusprigen Cornflakes-Panade. Meine Mädels lieben es: wir gehen gemeinsam den Fisch einkaufen, nicht nur Seelachs, auch Lachsforelle oder Lachs eignet sich hier hervorragend. Die Cornflakes (nur die ungezuckerten !!) in einem TK-Beutel mit einem Nudelholz zerkleinern, die Panierstraße vorbereiten und dann gemeinsam ausbraten. Ein gemeinsames Kochen und genießen, klar, muss hinterher einmal der Tisch gründlich geputzt werden, aber es ist für Kinder absolut ein Erlebnis, gekocht werden muss am Wochenende doch eh, macht es doch mit den Kindern gemeinsam, dann einfach etwas mehr Zeit nehmen.
Wir hatten noch Spitzkohl in der Biokiste. Den mögen die Mädels leider nicht. Göttergatte und ich hatten keine Lust auf Eintopf, also haben wir unser normales Rezept für Cole Slaw mal verlassen und ein Rezept von Tim Mälzer getestet. Hier kommen noch getrocknete Aprikosen dazu, davon würde ich beim nächsten Mal noch einige Mehr nehmen, richtig lecker.
