Mein Paket von DFssgF ist da! Dieses Jahr von Anne von Hesting kocht. Sie hat mir ein wunderschönes und liebevolles Paket gepackt mit lauter selbstgemachten…
Autor: rike
Heute ist der Martinstag. Den habe ich heute mit meiner Familie ganz klassisch verbracht: wir haben neue Laternen fertig gebastelt, eine Gans in den Ofen geschoben, waren gemeinsam mit Freunden auf dem Martinsumzug. Die Kinder (eigentlich alle, die dort waren) ließen sich von der wunderschönen Atmosphäre und der Martinsgeschichte in den Bann ziehen. Danach haben wir gemeinsam mit Freunden bei Glühwein und dieser superleckeren Gans den Abend ausklingen lassen. Das Rezept selber ist relativ unkompliziert, denn der Fond lässt sich schon am Vorabend vorbereiten. Beim Wenden der Gans im Bräter ist es relativ praktisch, wenn man zu zweit ist, da es alleine eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit ist. Wir wurden sehr belohnt, zart, knusprig, perfekt. Der Trick mit der Glasflasche innen ist wunderbar! Denn die Gans war innen perfekt und ganz zart, die Garzeit gefühlt deutlich kürzer. Das wede ich mir merken!! Dazu gab es dann Serviettenknödel und Rotkraut, das unsere Freunde mitbrachten.
Falls jemand noch einen Tipp für ca. 500 g Gänsefett hat, ich bin für Vorschläge offen… Da ich das Buch viel zu selten in der Hand habe, darf es gleich noch als altes Schätzchen in die Sammlung von Bushcooks Kitchen. Im Buch ist es laut Witzigmann sein Rezept für Weihnachtsgans.
* Von Marmeladenrezepten oder Rezepten für Chutneys kann man oder frau ja einfach nie genug haben. Hier darf ich ein recht günstiges Buch vorstellen, das relativ einfach Marmeladen, Gelees, Chutneys sowie Rezepte zum Einlegen beinhaltet. Insgesamt sind 70 Rezepte enthalten. Eingeleitet wird es durch eine kleine Einleitung über Grundrezepte für Beerengelee, Marmeladen sowie Chutneys. Auch wird noch erklärt wie Gläser sterilisiert werden (mache ich nicht, ich spüle die Gläser in heißem Wasser aus und fülle das Gut kochend ab, Deckel drauf, 5 Minuten auf dem Kopf, hält ewig).
Unser Quittenbäumchen trug dieses Jahr wieder massenhaft, richtig gut. Dabei ist es ein nur kleines Bäumchen. Der größte Teil wurde zu Quittengelee verarbeitet, doch ein Teil auch zu diesem neuen Marmeladenrezept, das ich beim Schmökern entdeckt hatte. Den hierfür nötigen Holunderblütensirup hatte ich im Frühling auf Vorrat vorbereitetn und dann im Kühlschrank aufbewahrt, so dass der jetzt immer noch gut ist. Ich war positiv überrascht, wie toll Holunder und Quitte hier harmonieren. Funktioniert vielleicht auf mit Holunderbeeren, wenn die etwas später (oder die Quitte etwas früher) reif wäre. Ich bin zumindest sehr begeistert und alle Freunde und Familie, die die Quittenmarmelade mit Holunderblütensirup schon kosten durften, waren verblüfft und begeistert.
Wir hatten im Sommer regelmäßig Lachsforelle (so, so oder so mit Lachs) gegrillt. Manchmal blieb dann doch noch Fisch übrig. Was aber sollte ich mit dem kalten Fisch machen, aufwärmen schmeckt nicht mehr. Doch daraus lässt sich wunderbar ein schneller Brotaufstrich zaubern. Dafür den Fisch nochmals auf Gräten überprüfen, ggf entfernen, klein schneiden, mit den übrigen Zutaten kurz durchmixen, fertig. Schmeckt toll zu Brot oder auch als Dip zu Rohkost. Perfekte, schnelle Resteverwertung.
Wir hatten Blumenkohl in der Biokiste. Aus dem habe ich gemeinsam mit Hackfleisch einen schnellen Auflauf gezaubert. Schnell, einfach und lecker! Einziger Nachteil: es braucht 2 Töpfe + 1 Auflaufform. Es können gerne noch frische Kräuter reingegeben werden, das habe ich bei der anhaltenden „Kräuterphobie“ meiner Mädels weggelassen.
Diesen Kuchen haben mal wieder etliche Blogger bereits gebacken, entdeckt hatte ich das Rezept bei ihr. Der musste unbedingt bei uns auf den Tisch, viel zu schade, um auf meiner Festplatte verloren zu gehen. Denn die Sonnenblumenkerne gaben bei uns ein schönes nussiges Aroma, dabei weniger stark wie Haselnüsse, es lohnt sich total. Ist schneller vorbereitet als der klassische Zwetschgendatschi. Schmeckt wirklich wunderbar, können wir nur empfehlen! Dazu ein Klacks Sahne – der perfekte Spätsommergenuss! Allerdings die halbe Menge in einer 26-cm-Form gebacken, funktionierte wunderbar.
Bei uns trug der Birnbaum mal wieder, von den Nachbarn hatten wir auch Äpfel bekommen. Daraus habe ich gemischt eine Abwandelung von Apfelmus gekocht. Netterweise hat meine Freundin beim Schnippeln geholfen, denn da alles Fallobst war, war es etwas mehr Arbeit beim Schnippeln und die Ausbeute war auch nicht so hoch, doch dafür war das ganze Obst danach im Topf, die Mädels nach einem Ausflug total begeistert, dazu gab es dann noch Schokoladenwaffeln und der Nachmittag war gerettet. Schmeckt insgesamt etwas milder als reines Apfelmus.
Meine Kinderecke ist in letzter Zeit etwas eingeschlafen, da ich mich erstmal um meine Kinder kümmern wollte. Doch passend zur kommenden Laternenzeit wollte ich Euch hier noch unsere heißgeliebte Fischlaterne vorstellen. Die habe ich mit meiner großen gebastelt, als sie ca. 2,5 Jahre alt war. Da hier mit (selbstgemachtem) Kleister gearbeitet wird, der komplett ungiftig ist und nur mit Transparentpapier gearbeitet wird, was auch unefährlich ist, können das auch die kleineren gut selber machen. Da die Laterne über mehrere Tage gearbeitet wird, kann man auch abends mal übersehene Stellen etwas nacharbeiten, ohne dass das Kind zu sehr gekränkt wird. Der Kleister hält auch im Kühlschrank so lange. Ist ein absoluter Hingucker bei jedem Laternenlauf und meine war superstolz darauf. Besser als jede gekaufe und eine wunderschöne Beschäftigung über mehrere Herbstnachmittage. Die Tiere sind dabei natürlich variabel.
Meine ganze Familie liebt Brathähnchen, insbesondere auch meine Mädels. Meine Kleine isst insgesamt eher wenig Fleisch (was ja nicht schlimm ist), doch so ein Brathähnchen, das liebt sie genauso wie ihre große Schwester. Das Gemüse ist relativ mild, wer es ein wenig schärfer mag, gibt noch 1/2 Chilischote mit in das Kürbisgemüse. Harmoniert insgesamt wunderbar, Das Hähnchen saftig, ein Herbstgericht aus dem Ofen, dass mit schneller Vorbereitungszeit punkten kann. Wer es später kocht, kann mit den Kindern noch eine Runde Laterne laufen, während das Hähnchen im Ofen gart. Wieder mal genial lecker und so schön orange (und mal keine Kürbissuppe), dass es gleich noch beim farbenfrohen Kochen mitmachen darf.
