Im Sommer wird hier regelmäßig gegrillt. Wenn am nächsten Tag ein weiterer Urlaubstag lockt und kein Büro-Kollege unter Knoblauch-Fahnen zu leiden hat, darf es auch mal eine Knoblauchsauce sein. Die weiße Barbecue-Sauce teilte die Meinungen der Anwesenden, denn im Gegensatz zu käuflich zu erwerbenden Alternativen ist sie doch deutlich säuerlicher. Darum habe ich unten die Menge des Apfelessigs variabel angegeben. Rührt erstmal mit weniger und gebt dann nach persönlichem Geschmack nach. Eine Hälfte wanderte in ein Einmachglas, in der Hoffnung, dass es im Kühlschrank bis zum nächsten Grillabend hält.
Kategorie: Rezepte
Wir haben nicht nur Schwarze Johannisbeeren, auch ein Strauch mit roten Johannisbeeren wächst in unserem Garten und die waren ebenfalls schlagartig reif. Das gleich zu Beginn der hiesigen Schulferien. Göttergatte hatte frei und zauberte für unsere Mädels diese Sauerrahmspätzle mit Johannisbeeren. Es ist wieder so ein Gericht, das einfach nur zusammen gegessen werden kann. Sowohl die Sauce als auch die Spätzle für sich schmecken nicht wirklich. Aber gemeinsam kann das Gericht wirklich überzeugen. Durch den Sauerrahm sind die Spätzle nicht so schwer und die Johannisbeeren bringen eine schöne Frische ins Gericht, so dass es ein perfektes hitzetaugliches Sommergericht ist.
Ich hänge so sehr mit dem Bloggen. Ich habe noch ein wirklich leckeres Resteküchenrezept. Ich hatte noch gegrillten Champignonsalat übrig und mein gebackenes Roggenbrot wurde alt. Warum soll ich denn einen Brotsalat immer nur mit Weißbrot machen? Ich habe das einfach fusioniert und mir einen Brotsalat gebastelt. Optisch etwas schwierig, weil die Pilze und das Brot braun in braun daher kommen (in Wirklichkeit nicht ganz so extrem wie auf dem Foto). Aufepeppt wurde es mit den Tomaten und Salbei aus dem Garten sowie einigen der essbaren Blüten aus dem Garten. Die Mädels und der Göttergatte waren begeistert, ein schnelles Abendessen im Hause genial lecker! Da es so gut passt, darf es gleich zum Blogevent altbackenes Brot ausgerichtet von Anna Antonia.
Ich muss Euch noch berichten, was aus den restlichen Aprikosen wurde, die ich (mal wieder…) auf dem Markt mitgenommen hatte. Ich hatte im TK noch Himbeeren schlummern, wo jetzt die frischen reif sind, wurde es höchste Zeit, die alten zu verarbeiten. Da es in einer Marmelade nicht so tragisch ist, wenn das Obst etwas matschig (trotzdem aromatisch!) daher kommt, durften die gleich in diesen Himbeer-Aprikosen-Fruchtaufstrich wandern. Wir haben uns das passieren gespart, auch so einfach genial lecker! Schmeckte uns allen.
Ich bin Euch noch die restlichen Rezepte meiner diesjährigen Sommer ins Glas-Aktion schuldig. Weiter geht es mit dem Stachelbeer-Chutney, das mir beim Blättern sofort ins Auge fiel. Dieses Jahr habe ich eina absolutes Faible für Chutneys. Dieses ist sehr aromatisch, fruchtig und säuerlich durch die Stachelbeeren und die Gewürze sind gut ausgewogen. Lohnt sich!
Wir waren nochmal bei Alexander Herrmann essen (im Bistro). Während sich die Große schon am Menu versuchte, griff die Kleine noch begeistert auf die Kinderkarte zurück und sie war begeistert. Als sie jetzt als Belohnung das Küchenhelden-Kochbuch von ihm bekam, war sie glücklich. Ehrensache, dass daraus natürlich auch gekocht werden musste. Das erste Rezept, das auch mit dem aktuellen Hitzewetter vereinbar war, waren die Haiflossen im grün-weißen Meer, eigentlich nichts anderes als selbstgemachte Fischnuggets aus Lachsfilet mit Gurkengemüse (klingt aber doch viel weniger spektakulär, oder?). Nur bei 35° im Schatten (abends wohlgemerkt!) wollte ich die Gurke echt nicht andünsten. Dadurch musste ich das Dressing variieren… Die kleine kochverantwortliche Tochter war netterweise einverstanden. Es wurde also ein Gurkensalat angerichtet, was trotzdem in Wellenform gelang. Da uns durch ein unverständliches Naschwesen die Gurke dann grenzwertig knapp wurde, gab es für die Großen einfach noch einen frischen bunten Salat dazu – einfach perfektes Hitzeessen und genial lecker obendrein!
Ich hatte noch Weinbergpfirsich und ein Rezept markiert, das ich etwas abgewandelt habe, um daraus den Pfirsich-Fruchtaufstrich mit Kakaobohnen zu kochen. Eigentlich wird zunächst ein Pfirsich-Fruchtaufstrich gekocht und zuletzt Kakaobohnen untergemischt. Ich hatte noch geröstete Kakaobohnen als Splitter, die ich vor einiger Zeit gekauft hatte. Leicht süß und der Kakao bringt eine tolle Note mt rein. Wie das nach langer Zeit im Schrank schmecken wird, weiß ich nicht, aber vermutlich werden sie nicht so lange überleben.
Weiter geht es mit unseren Sommer-Rezepten. Seit letztem Jahr bin ich ein absoluter Chutney-Fan. Ich kann das zu fast allem essen. Aber gekaufte mag ich meistens nicht. Als ich jetzt auf der Suche nach Marmeladen-Rezepten war, stolperte ich über das Rezept für fruchtiges Aprikosen-Chutney. Das musste ich gleich nachkochen. Perfekt zum Grillen, passt zu Grillkäse, Hähnchen ud gegrilltem Schweinefleisch gleichermaßen.
Wenn frau Aprikosen und Weinbergpfirsiche einkauft und ich dann noch welche extra bekomme, damit die nicht auf dem Kompost sondern im Glas landen, dann ruft das direkt nach einem Pfirsich-Aprikosen-Fruchtaufstrich, für den ich auf ein Rezept von Véronique Witzigmann zurück griff. Einfach, schlicht und dadurch genial lecker, manchmal braucht frau dann auch nicht viel, um morgens zu schlemmen…
Nachdem ich von meinem Versuch der Kirschkonfitüre mit Rotwein so begeistert war, wurde das Rezept für den Pfirsich-Weißwein-Fruchtaufstrich gleich markiert. Ehe mich jetzt wieder empörte Mails erreiche, wie ich meinen Kindern alkoholhaltige Lebensmittel vorsetze: Alkohol ist flüchtig, einfach nur lange genug kochen und der Alkohol ist raus. Belohnt wird frau mit einer sehr harmonischen und ausgewogenene Marmelade. Wir fanden es genial lecker! Ein würdiges Schicksal, das ich da einem Teil der Weinbergpfirsche vom Markt angedeihen ließ.










