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Kategorie: Rezepte

Rezept: Quitten-Orangen-Gelee

Unsere Quittenernte war dieses Jahr sehr unerquicklich. Genau 1 reife Frucht schaffte es, alles andere war in der Blüte erfroren. Aber die Kräuterfrau hatte noch Quitten und ich konnte endlich mal wieder Quittengelee kochen. Denn ich wollte unbedingt etwas mit Quitten zur aktuellen #wirrettenwaszurettenist organisiert von Susi und Sina! Denn in meinen Gläsern, weiß ich, was enthalten ist, auch wenn mich meine Experimente mit purem Pektin aktuell etwas auf Eis gelegt habe. Ich hatte vor einiger Zeit ein Quitten-Orangen-Gelee im Hotel von der Hotel-Oma probiert und war begeistert, das wollte ich nachbauen. Ich wurde bei Dr.Oe fündig, nur habe ich es ein klein wenig modifiziert und wie üblich meinen Dampfentsafter verwendet. Das ist die unkomplizierteste Art ein Quittengelee zu kochen. Denn die Quitten müssen nur abgerieben werden (der Flaum muss weg), faulige und wurmige Stellen ausschneiden. Den Rest samt Schale und Kerngehäuse würfeln und in den obersten Korb geben. Ganz unten Wasser einfüllen, zusammensetzen (in der mittleren Ebene sammelt sich der aromatische Saft) und bei kleiner Hitze köcheln lassen. Ok, Nachteil: der Karton des Entsafters frisst Platz – gottseidank habe ich einen Keller…
Doch belohnt wird man mit aromatischem Quittensaft. Der kann entweder so für Quittengelee weiterverwendet werden. Oder eben wie hier mit Orangensaft noch etwas aromatisiert werden. Ein echt tolles Gelee, das auch gerne verschenkt werden wird. Was es sonst noch an kulinarischen Geschenkideen gibt, seht Ihr bei den anderen Mitretterinnen:

Rezept: Kürbis-Lauch-Gratin

Meine Mädels lieben Kürbis, da können wir gar nicht genug Kürbis-Rezepte ausprobieren. Als wir über ein Rezept für Kürbis-Lauch-Gratin stolperten, musste das natürlich ausprobiert werden. Meine Mädels waren ganz begeistert, denn alle bevorzugten Gemüsesorten sind darin enthalten. Es schmeckte uns genial lecker! Ein perfektes Herbst- und Wintergericht. Vor allem schätzen wir die unkomplizierte Vorbereitung und die gemeinsame Zeit, die uns der Ofen schenkt.

Rezept: Nudeln mit Sauerkrautrahm

Weiter geht es mit den Pastarezepten, hier mal eine Version mit Sauerkraut. Frisch eingemacht enthält es neben Vitaminen auch schützende Milchsäurebakterien (dann braucht man auch die beworbenen Joghurts nicht). Ich habe ein schnelles Rezept von Tim Mälzer als Grundlage für meine Version der Nudeln mit Sauerkrautrahm genommen. Nehmt kurze Nudeln, die Sorte ist eigentlich egal, passt bei diesem Rezept allerdings besser. Ein unkompliziertes Winteressen!

Rezept: Paprikahähnchen mit Spätzle

Meine Große wollte mal wieder kochen und klar – sie durfte. Nur die Spätzle durfte der Papa machen. Sie war dann für die Sauce und das Fleisch zuständig. Ich habe ihr die Hähnchenkeulen ausgelöst und die Sehnen entfernt, den Rest konnte sie alleine. Angerichtet hat sie auch selbst. Optisch nicht unbedingt der Knaller aber würzig und lecker! Ein farbenfrohes Gericht, das gerade bei Herbstwetter bei uns gut ankam.

Rezept: Miesmuscheln mit Tomatensauce

Meine Große liebt Miesmuscheln und sehnt die Monate mit „r“ immer sehr herbei. Als jetzt mal wieder im Angebot Muscheln zu ergattern waren, schlug ich zu. Irgendwie hat die Qualität bei meinem Fischhändler etwas eachgelassen. Lag der Ausschluss früher so bei etwa 1/3 haben wir jetzt Tage, an denen wir fast die Hälfte aussortieren müssen. Daher habe ich im Rezept für die Miesmuscheln mit Tomatensauce die Muschelmenge von 3 kg auf 4,5 kg erhöht, von dem Rest der 3 kg wären wir nicht satt geworden. Dazu schmeckt ein frisches Baguette ganz hervorragend, da man damit die leckere Sauce auftunken kann. Ist zwar etwas aufwändiger als andere Muschelrezepte, aber es lohnt sich!.

Rezept: Streckrüben-Pflanzerln

Heute habe ich mal vegetarische Buletten dabei. Ich hatte auf dem Markt eine Steckrübe mitgenommen und hatte mir schon en Rezept für Steckrüben-Pflanzerln markiert. Die Bratling-Masse lässt sich echt gut formen und hält auch zusammen. Allerdings habe ich die steckrübe nicht nur ausgepresst, sondern auch in der Kartoffelpresse erst mal vorsichtig zusammen gedrückt, damit das Wasser noch heraus kommt. Wir fanden es allerdings sehr weich, wir würden beim nächsten Mal noch etwas knackige in die Masse geben, wie beispielsweise einige gehobelte Mandeln oder einige Kürbiskerne grob gehackt, irgend sowas! Wenn Ihr es ausprobiert habt, dann sagt es mir doch bitte in den Kommentaren. Dazu gab es einen knackigen Feldsalat und ein Glas vom Kürbis süß-sauer mit Aprikosen, auch Chutney passt gut dazu!

Rezept: Herbstliches Brathähnchen

Meine Mädels wollten gerne mal wieder ein Brathähnchen. Ich habe das Hähnchen einfach mal wieder auf Gemüse gebettet. Den Rest übernimmt dann der Ofen. So bekommt die ganze Familie ein unkompliziertes Essen, denn die Beilagen bringt das herbstliche Brathähnchen gleich mit. Natürlich könnt Ihr je nach Gemüsevorrat das Rezept etwas anpassen. Es lohnt sich und gelingt einfach immer. So oder so eine wunderschöne Variation des herbstlichen Angebotes!

Rezept: Muschelnudeln mit Gemüsebolognese

Wir lieben Pasta, Bolognese geht eigentlich auch immer. Aber ich wollte schon ewig die Gemüsebolognese versuchen. Hier kann ich verschiedene Gemüsesorten unterschmuggeln, die meine nicht so gerne essen – vorausgesetzt, sie kochen nicht mit. Habe ich hier auch versucht, wurde aber herausgeschmeckt. Kohlrabi kam hier nicht so gut an, wenn ihr auch so mäkelige Kinder habt wie ich, evtl Kohlrabi gegen Petersilienwurzeln oder Pastinaken austauschen, das macht es etwas milder. Schmeckte in dieser Variante uns allen! Schmeckt übrigens superlecker, wenn es in den Muschelnudeln mit Gorgonzola überbacken wird, so frisch mit Parmesan.

Rezept: Leber-Sherry-Creme

Viele in meinem Bekanntenkreis scheuen Innereien. Ich persönlich esse sehr gerne Leber, außerdem hat es für mich etwas mit Respekt vor dem Tier zu tun, nicht nur sein Fleisch (oder gar nur das Filet) sondern eben auch die Innereien zu verwenden. Wer sich an Leber herantasten möchte, für den ist diese milde selbst gemachte Leber-Sherry-Crème echt ideal. Man weiß, wo die Leber her kommt, sie ist außerdem so mild, dass sie nicht übermäßig nach Leber schmeckt. Außerdem ist sie recht einfach zuzubereiten und kann auch perfekt verschenkt werden. Wichtig ist, die Kühlkette einzuhalten und sie auch rasch zu verzehren, da sie nicht sehr lange haltbar ist.

Rezept: Gänsekeule auf Rote-Bete-Pastinaken-Gemüse

Morgen ist wieder Sankt Martin. Hier bei uns findet der Umug der Gemeinde schon heute statt. Traditionell wird an Sankt Martin gerne Gans gegessen. Angeblich um die Gans zu bestrafen, denn Sankt Martin hatte sich im Gänsestall versteckt, als man ihn zum Bischoff ernennen wollte, doch er wurde durch das Schnattern der Gänse verraten. Ich liebe Traditionen, sei es der Umzug oder eben das traditionelle Gansessen an Sankt Martin. Wer den Aufwand einer ganzen Gans scheut, der kann es auch kleiner gestalten beispielsweise mit Gänsekeule auf Rote-Bete-Pastinaken-Gemüse. Klingt großartig, ist aber relativ simpel. Außerdem mal eine Abwandlung zur klassischen Kombination mit Gänsekeule mit Blaukraut. Dazu dann traditionell Knödel und lecker genießen.