Wir essen so gerne Äpfel und gerade gibt es hier noch wunderbare bei den Bauern. Beim Metzger nahmen wir noch 4 Schweinekoteletts mit. Kombiniert wurde alles in einem Rezept von Jamie Oliver. Er serviert dazu klassisch noch Stilton, den gab es hier nicht. Der dazu empfohlene Wirsing stößt bei meinen Mädels (noch) nicht auf Gegenliebe, daher dann eben Rosenkohl dazu. Es schmeckte uns allen genial lecker!
Kategorie: Fleisch
Bei dem aktuellen Schmuddelwetter liebe ich einfach Schmorgerichte, also ließ ich mich von dem gemischten Gulasch beim Metzger verführen. Ich habe dieses Mal ein sehr klassisches Gulasch. Ich hatte mich von einem Rezept von Alfons Schuhbeck inspirieren lassen. Ich habe einfach noch etwas mehr Gemüse reingeschmuggelt. Bei uns gab es ganz klassisch dazu Nudeln. Sogar meine kleine Fleischverächterin hat sich 2-3 Stückchen Fleisch zu dem Gemüse geangelt. Es schmeckte uns allen, einfach mal wieder genial lecker!
Bei uns gab es dieses Jahr auch wieder Sauerbraten über die Weihnachtsfeiertage. Im Rahmen des Umzugs habe ich auch den Metzger gewechselt, der mir ein wunderbaren Rinderbraten zurück gelegt hatte. In den letzten Jahren hatte ich entweder klassischen oder schwäbischen (nach Vincent Klink) Sauerbraten vorbereitet. Dieses Jahr wollte ich mal ein neues Rezept testen und mich für Sauerbraten mit Rotweinessig entschieden. Verzeiht, dass ich Euch kein Foto vom angerichteten Teller gemacht hatte, wir feierten Weihnachten und ich wollte gerne mit meinen Gästen essen. Wir waren alle begeistert und sogar meine Kleine möchte das gerne nochmal essen.
Außerdem habe ich damit für mich auch ganz klar die Frage von Tina beantwortet: Nelken gehören nicht nur zu orientalischen oder weihnachtlichen Gerichten sondern auch in Klassiker wie Sauerbraten.
Ich hatte für die Feiertage jetzt Ente vorbestellt, aber meine Mädels hatten jetzt Angst, dass es ihnen an Weihnachten nicht schmecken könnte. Also wurde ein sehr gemütliches und festliches 4.Adventsessen gefeiert, da wir endlich mal wieder Familienzeit brauchten, da 2015 für uns alle eine große Herausforderung war. Ganz allgemein braucht man Zeit für die Ente, sie sollte etwa 1 Stunde vor dem Kochen aus dem Kühlschrank, damit sie nicht einen Hitzeschreck bekommt (gilt für alle Braten). Gerade im Ofen möchte sie auch imer wieder etwas Aufmerksamkeit.
Doch jetzt endlich zum Rezept für die Ente mit Beerensauce, das ich mal wieder bei Lea Linster gefunden habe. Die Idee mit dem Vorgaren der Ente fand ich großartig. Sie wickelt die Ente dafür in Frischhaltefolie, die sie samt darin eingewickelter Ente entweder im Dampfgarer (den habe ich jetzt zwar) oder im Ofen bei 180°C gart. Ich war sehr skeptisch, ob Frischhaltefolie das aushält und habe lieber auf den Bratschlauch zurück gegriffen, der hält auf jeden Fall die Hitze aus. Außerdem habe ich aus alter Erfahrung noch Äpfel mit in die Ente gegeben, die geben Saftigkeit und verhindern ein Austrocknen. Die Sauce war uns zu sauer, ich brauchte deutlich mehr Zucker als im Rezept vorgegeben, aber ich hatte auch nur eine günstige Beerenmischung bekommen. Ansonsten kann ich das Rezept absolut empfehlen! Es schmeckt genial lecker: die Haut kross und würzig, das Fleisch pikant und nicht trocken! Wer noch ein Entenrezept für die Feiertage sucht: dieses kann ich empfehlen! Bei uns dazu noch winterliches Rotkraut und vorgekochte Serviettenknödel.
Wer noch ein Rezept für ein Schweinekrustenbraten sucht, der könnte hier fündig werden: Ich habe ein Rezept von Lea Linster für Schweinekrustenbraten für Freunde von uns zubereitet. Das Rezept ist einfach und wunderbar am Vormittag vorzubereiten. Der Braten selber braucht 5-6 Stunden im Ofen, wird dabei aber wunderbar saftig und mürbe. Ich habe nur nach meinen Erfahrungen mit den anderen Schweinekrustenbraten die Schwarte noch kräftig mit Salz eingerieben und die Sauce war so auch nicht zu salzig sondern genau perfekt. Laut Rezept wird ein 1,8-2,0 kg Bratenstück benötigt, aber mein Metzger hatte ein wunderbares 2,2 kg-Stück, das dufte dann mit. Investiert in einen Braten vom Metzger, hier merkt man die Fleischqualität sehr!
Bei Lea Linster werden dazu Rosmarinkartoffeln empfohlen, bei uns auf Wunsch meiner Mädels Spätzle. Am Schluss werden bei ihr noch einige Rosmarinnadeln in die Sauce gegeben, darauf haben wir verzichtet, brauchten wir gar nicht.
Andere Rezepte für Schweinebraten bei mir:
- Schweinekrustenbraten sehr puristisch
- Schweinekrustenbraten mit etwas mehr Gemüse
- Schweinekrustenbraten „free style“
- Schmorbraten (ohne Kruste)
- Schwedischer Rollbraten (ohne Kruste)
- Fenchelwürziger Schweinebraten (ohne Kruste)
- Rollbraten (auch ohne Kruste)
Langsam kommt bei mir die Jahreszeit, in der ich Schmorgerichte jeder Art liebe und schätze. Während ich mich mit meiner neuen Küche vertraut mache, ein Rezept für Rouladen spanische Art, die hier neben Serrano-Schinken noch mit hart gekochtem, gewürfeltem Ei und Oliven gefüllt werden. Sehr würzig und lecker. Nur wird es relativ pur geschmort, das passte mir so gar nicht und ich habe einfach den Inhalt meines Gemüsefaches klein geschnitten und mit in den Topf gegeben. Wunderbar, kam auch bei meinen Mädels sehr gut an – sie lieben neuerdings wieder Oliven!
Göttergatte und ich essen gerne Ente, besonders Entenbrust. Leider konnten wir unsere Mädels noch nicht vollständig überzeugen, sie bleiben lieber bei Hähnchen. Wir haben uns dieses Mal ein italienisches Rezept ausgesucht, das wir etwas abgewandelt haben und die Marinade beim Garen in der Alufolie mit verwendet. Dazu haben wir einen frischen Feldsalat genossen, harmoniert wunderbar. Laut Rezept wird Rauke vorgeschlagen, aber auf dem Markt ist Rauke kaum noch erhältlich, dafür wunderbar aromatischer Rapunzelsalat. Wir lieben es sehr! Da es so wunderbar zum Thema passt, ist es gleich mein 2. Beitrag zu Wild und Pilz von Barbara und Mario.
Noch gibt es Schmorgurken, die ich hier etwas edler gemeinsam mit Schweinefilet serviert habe. Ich hatte das Rezept etwas abgewandelt. Im Original wird das Schweinefilet als Minischnitzel mit Polenta paniert. das häte mein Filet nicht hergegeben, da es eher Filetspitzen waren (wenn immer Medaillons gebraucht werden, die Spitzen einfrieren und sammeln, daraus entweder Edelgeschnetzeltes oder dieses Rezept kochen). Ein wunderbares leichtes und genial leckeres Gericht, das wirklich allen schmeckte!
Ich bin dankbar, so dankbar in einem Land wie unserem zu leben. Wo ich meine Meinung denken und sagen darf, es egal ist, ob und was ich glaube. Ich muss Menschen, die ihr Leben riskieren, Familie und Freunde verlassen und fliehen doch bewundern. Denn niemand lässt all das freiwillig hinter sich, flieht vor Grausamkeiten, unvorstellbaren Leiden.Ich verstehe es nicht, dass es uns so gut geht, dass wir dennoch diesen Menschen nicht ein Willkommen zeigen können. Dass wir ausgrenzen, schlimmer noch, angreifen und attackieren. Auch im Alltag grenzen wir aus, wie die kleine farbige Freundin meiner Großen aus Kindergartentagen, die mit 7 Jahren schon weiß, was Fremdenhass bedeuten kann. Dabei macht ist Deutschland doch bunt. Also macht mit, mit Kleinigkeiten, informiert Euch! Von mir dafür dann Tandoori Hähnchenbrust, lecker und würzig – gelebtes buntes Europa!
Wir lieben im Sommer einfach Grillen, gemütlich gemeinsam im Garten, die Mädels toben. Insbesondere grillen wir supergerne Hähnchen. Wir kaufen gerne die Hähnchenschenkel, weil meine Kleine nicht immer Fleisch essen möchte, außerdem verzeihen es gerade Stücke wie Schenkel, wenn sie auch mal einige Minuten zu lange gegrillt werden, sie werden nicht so schnell trocken. Dieses Mal haben wir eine kubanische Marinade für die gegrillten Hähnchenschenkel verwendet. Allerdings fehlte uns das Salz, das im Rezept auch nicht aufgeführt wird. Habe ich also ergänzt.
