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Jahr: 2007

Tipp: Spätzle schaben

Spätzle abseihen

Für die meisten ist es ja eine echte Herausforderung: selber Spätzleschaben. Zugegeben, man kann es sich auch leichter machen und eine Spätzle-Presse verwenden. Aber kultiger (und leckerer) sind handgeschabte allemal. Außerdem macht es eine Menge Spass, abgesehen vielleicht vom leichten Ziehem im rechten Oberarm am Tag danach.

Ich verwende hier ein spezielles Spätzlebrett mit passendem Messer. Meine Oma konnte noch mit einem alten Küchenbrett und einem Küchenmesser schaben, aber das beherrsche ich selber leider nicht. Ein solches Brett mit Messer kostet im Fachhandel so um die 20 Euro.

Wenn man selber schabt, sollte man/frau darauf achten, dass der Teig etwas zähflüssiger ist als beim Drucken. Wenn der Teig große Blasen wirft, ist er perfekt (die kommen leider nicht auf den Fotos raus.) Ein Rezept für klassische Spätzle findet man hier.

Rezept: Intubae et lactucae (Chicoréesalat)

Intubae et lactucae

Passend zum Garten-Koch-Event Chicorée habe ich mal einen Salat nach Art des Apicius ausprobiert. Leider konnte ich den Originaltitel auch mit Hilfe meines Stowassers (alle Lateiner werden ihn kennen) nicht übersetzen. Im Kleingedruckten verraten die Übersetzer in die Neuzeit, dass es bereits im alten Rom Fertigdressings zu kaufen gegeben haben muss. Leider ist das Originalrezept in meiner Ausgabe nicht mit abgedruckt. Wäre mal spannend gewesen.

Wie auch immer, der Salat war recht schnell zubereitet. Das süß-saure Dressing passte extrem gut zu dem Chicorée. Werden wir mal wieder machen. Nur die im Rezept gewünschte Frühlingszwiebel habe ich durch Schnittlauch und eine halbe kleine Zwiebel ersetzt, weil die heute alle so kläglich aussahen, dass ich sie nicht kaufen wollte. Für mich war es auch etwas zu wenig Dressing, beim nächsten Mal werde ich das verdoppeln. Allerdings waren meine Chicorée auch etwas groß geraten.

Rezept: Filetstreifen in Sojasauce

Filetstreifen in Sojasauce

Ups, ich habe ja noch gar nicht unsere Fondueresteverwertung von Neujahr online gestellt. Wir haben das restliche Fleisch (Schwein und Rind) im Wok lecker angebraten mit Paprikastreifen in einer genialen Sauce. Dazu gab es Reis. Superlecker!! Laut Rezept war Rindfleisch vorgesehen, aber es passte so wirklich perfekt. Die Marinade wirkte erst sehr seltsam, aber das Fleisch war dadurch herrlich lecker.

Rezept: überbackener Chicorée

chicoreegratin.jpg

Ich stelle hier eines meiner Gerichte aus der Kategorie schnell und lecker vor. Ich habe mit verschiedenen Rezepten für überbackenen oder gratinierten Chicoree experimentiert. Aber dieses sehr schlichte Rezept ist mein absoluter Favorit. Es ist ruckzuck fertig, perfekt nach einem ätzend-langen Arbeitstag und kocht sich quasi von alleine. Dafür verwöhnt es umso mehr.

Außerdem ist es gleich ein Beitrag zum Garten-Koch-Event Chicorée.

Rezept: Ananas-Marzipankuchen

Ananas-Marzipankuchen

Auch noch Marzipan von geplanten Plätzchen übrig? Aber jetzt Lust auf Frühling? Hier das perfekte Rezept! Durch die Ananas kommt eine sehr fruchtig-frische Note in den Teig – einfach herrlich! Foto leider noch auf dem Rost, denn an dem Nachmittag war nicht mehr viel Zeit für alles andere. Der Kuchen gehört auch schon fast zu meinen Klassikern, denn man kann den Ananas-Marzipankuchen super aus dem Vorrat bei Spontanbesuchen backen (so wie hier). Okay – „etwas“ dunkel geworden. Trotzdem lecker.

Rezept: Gebratene Taube mit Thymianfond

gebratene Taube mit Thymianfond

Mein Mann hatte auf dem Markt bei unserem Geflügel-/Eierstand 2 Tauben gekauft. Gereizt hatte es uns schon lange, da ich Taube noch nie gegessen hatte. Es ist deutlich feiner als Pute oder Hähnchen, kommt in der Intensität aber nicht an Ente oder Gans heran. Die Sauce von dem Gericht war der Hammer. Wir werden wahrscheinlich beim nächsten Mal eine Entenbrust verwenden und die gleiche Sauce dazu machen. Das war echt umwerfend (leckerer als die Taube). Dazu gab es dann noch ein Rotwein-Zwiebel-Kraut.

Kochbuch: Alfons Schuhbeck – Das neue bayrische Kochbuch

Alfons Schubeck - Das neue bayrische Kochbuch* Hier mal ein Kochbuch, das ich leider nur ausgeliehen habe. Das Buch überzeugt durch eine sehr große Bandbreite der enthaltenen Rezepte. Dabei sind die Zutaten alle regional zu bekommen. Der Schwerpunkt liegt auf klassischer Küche mit einfachen, dabei aber doch raffinierten Rezepten, bei denen die Qualität (dadurch auch der Geschmack) der Produkte voll zur Geltung kommt.
Dabei sind alle Rezepte wirklich gelingsicher beschrieben, die Arbeitsanweisungen nach den wichtigsten Arbeitsschritten untergliedert und die Zutatenliste ist ebenfalls gut strukturiert. Häufig gibt es noch einen Kommentar von Schuhbeck, wo nochmals Varianten oder Hintergrundinfos erläutert werden.