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Schlagwort: winter

Rezept: Selleriecrèmesuppe mit Gorgonzola und Birnen

Ich möchte Euch kurz vor Heiligabend noch eine leckere Wintersuppe vorstellen, die einen wunderbaren Auftakt für ein Weihnachtsmenü darstellen kann. Besonders vor Wildgerichten oder einem Schmorbraten ist es ein kleines Highlight. Die Birne passt ganz wunderbar, ich fand es aber zu wenig, ich habe für die Menge der Suppe 2 Birnen gebraucht und es als Vorspeise für 6 mit Nachschlag serviert. Sie bringt alles mit, was Ihr da braucht, gut vorzubereiten, aromatisch und würzig. Da meine Mädels immer mitessen, habe ich einen milden Gorgonzola genommen, sie waren begeistert.
Da es ein so wunderbares Gericht ist, ist es gleich ein würdiger Beitrag zu zurück zu den Wurzeln ausgerichtet von evchen kocht.

Rezept: Rosenkohlcremesuppe

Der Göttergatte liebt es manchmal lieber klassisch. Also habe ich ihm den Gefallen getan und eine ganz schlichte Rosenkohlcremesuppe gekocht. Wer es herzhafter mag, Nürnberger Würstchen als Einlage passten auch noch ganz gut, was meine Mädels dann bevorzugten. Auch als Vorspeise in einem Wintermenu ist die Suppe sicher ganz großartig, die Einlage braucht es auch nicht!Klar muss ich verändern – wie irgendwie immer: Im Originalrezept sind Kabanossi vorgesehen, auch wird die Suppe mit Mehl gebunden. Kabanossi finden außer beim Göttergatten keinen Anklang, darum haben wir es nicht ausprobiert. Statt der Bindung mit Mehl nehme ich immer mehr Gemüse.

Rezept: Couscoussalat mit Granatapfel

Meine Mädels lieben Granatapfel, also habe ich neulich wieder einen mitgenommen. Aus einer übrig gebliebenen halben Stange Lauch wurde dann dieseer Couscoussalat mit Granatapfel, der nicht nur schnell gemacht ist, sondern auch gut noch am nächsten Tag mitgenommen werden kann. Allerdings habe ich das Rezept mal wieder etwas abgewandelt. Statt die Hälfte auszupressen habe ich alle Kerne für den Salat verwendet, da meine Mädels das deutlich lieber mögen. Außerdem hatte ich nach der Hälfte der Frucht mit Abstand nicht so viele Kerne wie auf dem Rezeptfoto im Buch. Probiert, schön erfrischend, Couscous kann auch winterlich, probiert doch!

Rezept: Quitten-Orangen-Gelee

Unsere Quittenernte war dieses Jahr sehr unerquicklich. Genau 1 reife Frucht schaffte es, alles andere war in der Blüte erfroren. Aber die Kräuterfrau hatte noch Quitten und ich konnte endlich mal wieder Quittengelee kochen. Denn ich wollte unbedingt etwas mit Quitten zur aktuellen #wirrettenwaszurettenist organisiert von Susi und Sina! Denn in meinen Gläsern, weiß ich, was enthalten ist, auch wenn mich meine Experimente mit purem Pektin aktuell etwas auf Eis gelegt habe. Ich hatte vor einiger Zeit ein Quitten-Orangen-Gelee im Hotel von der Hotel-Oma probiert und war begeistert, das wollte ich nachbauen. Ich wurde bei Dr.Oe fündig, nur habe ich es ein klein wenig modifiziert und wie üblich meinen Dampfentsafter verwendet. Das ist die unkomplizierteste Art ein Quittengelee zu kochen. Denn die Quitten müssen nur abgerieben werden (der Flaum muss weg), faulige und wurmige Stellen ausschneiden. Den Rest samt Schale und Kerngehäuse würfeln und in den obersten Korb geben. Ganz unten Wasser einfüllen, zusammensetzen (in der mittleren Ebene sammelt sich der aromatische Saft) und bei kleiner Hitze köcheln lassen. Ok, Nachteil: der Karton des Entsafters frisst Platz – gottseidank habe ich einen Keller…
Doch belohnt wird man mit aromatischem Quittensaft. Der kann entweder so für Quittengelee weiterverwendet werden. Oder eben wie hier mit Orangensaft noch etwas aromatisiert werden. Ein echt tolles Gelee, das auch gerne verschenkt werden wird. Was es sonst noch an kulinarischen Geschenkideen gibt, seht Ihr bei den anderen Mitretterinnen:

Rezept: Kürbis-Lauch-Gratin

Meine Mädels lieben Kürbis, da können wir gar nicht genug Kürbis-Rezepte ausprobieren. Als wir über ein Rezept für Kürbis-Lauch-Gratin stolperten, musste das natürlich ausprobiert werden. Meine Mädels waren ganz begeistert, denn alle bevorzugten Gemüsesorten sind darin enthalten. Es schmeckte uns genial lecker! Ein perfektes Herbst- und Wintergericht. Vor allem schätzen wir die unkomplizierte Vorbereitung und die gemeinsame Zeit, die uns der Ofen schenkt.

Rezept: Nudeln mit Sauerkrautrahm

Weiter geht es mit den Pastarezepten, hier mal eine Version mit Sauerkraut. Frisch eingemacht enthält es neben Vitaminen auch schützende Milchsäurebakterien (dann braucht man auch die beworbenen Joghurts nicht). Ich habe ein schnelles Rezept von Tim Mälzer als Grundlage für meine Version der Nudeln mit Sauerkrautrahm genommen. Nehmt kurze Nudeln, die Sorte ist eigentlich egal, passt bei diesem Rezept allerdings besser. Ein unkompliziertes Winteressen!

Rezept: Möhren-Speck-Quiche

In meinem normalen Leben passiert gerade vieles. Für Neuanfänge sind leider auch Abschiede nötig. Für einen solchen Abschied gab es von mir unter anderem eine Möhren-Speck-Quiche, die alle total begeisterte. Eigentlich ist es sehr simpel, Möhren werden angebraten und würzig abgeschmeckt, dazu ein Eier-Sahne-Guss, nohc nicht mal Käse. Ich habe nur den Boden abgewandelt, der war mir zu langweilig und unspektakulär. Da habe ich mich an die Tricks von Raffinierte Tartes gehalten, die immer funktionieren. Sehr zu empfehlen. Vor allem schmeckt es wirklich auch am nächsten Tag noch sehr, sehr lecker!

Rezept: Miesmuscheln mit Tomatensauce

Meine Große liebt Miesmuscheln und sehnt die Monate mit „r“ immer sehr herbei. Als jetzt mal wieder im Angebot Muscheln zu ergattern waren, schlug ich zu. Irgendwie hat die Qualität bei meinem Fischhändler etwas eachgelassen. Lag der Ausschluss früher so bei etwa 1/3 haben wir jetzt Tage, an denen wir fast die Hälfte aussortieren müssen. Daher habe ich im Rezept für die Miesmuscheln mit Tomatensauce die Muschelmenge von 3 kg auf 4,5 kg erhöht, von dem Rest der 3 kg wären wir nicht satt geworden. Dazu schmeckt ein frisches Baguette ganz hervorragend, da man damit die leckere Sauce auftunken kann. Ist zwar etwas aufwändiger als andere Muschelrezepte, aber es lohnt sich!.

Rezept: Streckrüben-Pflanzerln

Heute habe ich mal vegetarische Buletten dabei. Ich hatte auf dem Markt eine Steckrübe mitgenommen und hatte mir schon en Rezept für Steckrüben-Pflanzerln markiert. Die Bratling-Masse lässt sich echt gut formen und hält auch zusammen. Allerdings habe ich die steckrübe nicht nur ausgepresst, sondern auch in der Kartoffelpresse erst mal vorsichtig zusammen gedrückt, damit das Wasser noch heraus kommt. Wir fanden es allerdings sehr weich, wir würden beim nächsten Mal noch etwas knackige in die Masse geben, wie beispielsweise einige gehobelte Mandeln oder einige Kürbiskerne grob gehackt, irgend sowas! Wenn Ihr es ausprobiert habt, dann sagt es mir doch bitte in den Kommentaren. Dazu gab es einen knackigen Feldsalat und ein Glas vom Kürbis süß-sauer mit Aprikosen, auch Chutney passt gut dazu!

Rezept: Gänsekeule auf Rote-Bete-Pastinaken-Gemüse

Morgen ist wieder Sankt Martin. Hier bei uns findet der Umug der Gemeinde schon heute statt. Traditionell wird an Sankt Martin gerne Gans gegessen. Angeblich um die Gans zu bestrafen, denn Sankt Martin hatte sich im Gänsestall versteckt, als man ihn zum Bischoff ernennen wollte, doch er wurde durch das Schnattern der Gänse verraten. Ich liebe Traditionen, sei es der Umzug oder eben das traditionelle Gansessen an Sankt Martin. Wer den Aufwand einer ganzen Gans scheut, der kann es auch kleiner gestalten beispielsweise mit Gänsekeule auf Rote-Bete-Pastinaken-Gemüse. Klingt großartig, ist aber relativ simpel. Außerdem mal eine Abwandlung zur klassischen Kombination mit Gänsekeule mit Blaukraut. Dazu dann traditionell Knödel und lecker genießen.