Ok, ich gebe es zu, Resteküche ist optisch nicht immer die anspruchsvollste, aber genial lecker. Ich habe aus dem ausgekochten Suppenhuhn das Fleisch ausgelöst (dieses Mal 1/2, also 1 Brust + 1 Keule), klein gewürfelt und mit Datteln, Feigen und natürlich Mandarinen vermischt. Dann ein relativ leichtes Dressing aus Joghurt, Schmand und Orangensaft, schnell und genial lecker, kann auch beliebig variiert werden! Optisch kein Highlight, aber geschmacklich immer wieder lecker. Wer es feiner würfelt: dann auch gut als Brotaufstrich.
Kategorie: Geflügel
Am Martinstag, den wir dieses Jahr wieder am 11.11. feierten, gehört neben dem vorherigen Basteln von Laternen auch ein Laternenumzug mit Martin hoch zu Roß und Martinsschauspiel auf dem Marktplatz und danach das gemeinsame Gansessen mit Freunden. Meistens habe ich dafür eine ganze Gans nach verschiedenen Rezepten zubereitet. Dieses Jahr wollte ich es etwas unkomplizierter und habe Gänsekeulen samt Beilage, hier Orangenblaukraut im Ofen gegart. Ich habe mich etwas an einem Rezept für Blaukraut orientiert und den Rest improvisiert, inklusive Garzeit, denn zeitweise musste der Ofen ohne Aufpasser arbeiten, da wollte ich nichts riskieren und schaltete auf niedrige Temperaturen. Einfach mal wieder genial lecker, alle waren begeistert und dank Fettreduzierkanne auch nicht zu mächtig. Außerdem ein gastgeberfreundliches Rezept (zumindest mehr als die Gänserezepte bislang), da es am Ende nicht ganz so viel Aufmerksamkeit braucht und das Blaukraut schon am Vortag gekocht werden kann, daher ein guter Beitrag für die entstaubten Klassiker von German Abendbrot.
Wir hatten noch vor einiger Zeit Mangold in der Biokiste, auf dem Markt gab es frische Hähnchenbrustfilet und Gorgonzola fand sich auch noch. Daraus haben wir abends spontan improvisiert. Der Gorgonzola mit der Würze des Mangold und das relativ milde Hähnchen dazu, recht rund! Es war mal wieder lecker, allerdings haben wir dann etwas fruchtiges im Rezept vermisst. Am ehesten vielleicht einfach noch vorher einige Apfelspalten karamellisieren und hinterher zugeben, das würde wohl am besten passen. Da es außerdem noch so schnell funktionierte ein wunderbares Rezept zum Dauerevent Cucina rapida.
Seit ich den Wok für den Grill habe, gibt es immer öfters Essen aus dem Wok frisch im Garten gekocht. Jetzt endlich habe ich Zeit, es mal vorzustellen. Meistens haben wir einfach Hähnchen scharf angebraten, rausgenommen und dann das Gemüse mit der Currypaste angebraten. Mit Kokosmilch ablöschen, würzen, abschmecken fertig. Unendlich variierbar. Wer es vegetarisch mag, nimmt einfach Tofu. Schnell und lecker und gerade auf dem Grill sehr gut für viele zu machen.
Pimpinella möchte unblogbares aus unserer Küche haben. Naja, da gibt es bei mir wenig. Ich stelle ja auch wenig fotogene, dafür genial leckere Rezepte online, auch sind meine Fotos ja nicht so künstlerisch wie bei vielen anderen (Stichwort: warmes Essen). Wir grillen ja im Sommer mehrfach pro Woche und haben uns gemeinsam mit den anderen im Haus einen teuren Kugelgrill (der mit dem W) gekauft. Ich habe mir im Frühjahr dann noch den Wokeinsatz dazu gegönnt. Hier haben wir Hähnchenbrust gemeinsam mit Meine Mädels lieben Rote Bete und haben neuerdings Ente für sich entdeckt. Ich finde es total schade, dass die meisten Rezepte immer nur für die Entenbrust sind, dabei sind die Keulen auch lecker. Außerdem sollten wir alle Teile der Tiere verwenden und die Keulen sind etwas günstiger und auch saftiger als die Brust. Hier im Eintopf kommt alles wunderbar zur Geltung, sogar den Kohl konnte ich untermogeln, den meine Mädels sonst nicht so mögen. Ein wunderbares Wintergericht, schön auch bei Schnee- und Schmuddelwetter nach einem ausgedehnten Spaziergang mit dem Schlitten, soll laut Wetterbericht am Wochenende ja mal wieder passen…
Meine Mädels lieben Hähnchenfleisch, vor allem mögen sie es sehr, wenn das Fleisch total saftig ist, oder mal am Knochen nagen. Sie wollten die gerne mit Rote Bete sanft im Ofen geschmurgelt. Fast verliebt meinte der Göttergatte, so hatten wir gleich einen Namen für das Essen. Einfach und unkompliziert, hier zählen mal wieder die Zutaten.
Ähnlich wie Foodfreak hatte ich auch ein Testpaket bekommen. Bei mir allerdings mit Gewürzen und Essig und Öl, alles Eigenmarke. Während ich von den Gewürzen angetan bin, kam der Essig ziemlich gut an, beim Olivenöl bin ich von meiner deutlich besseren – ja auch deutlich teureren Qualität – verwöhnt. Klar, kann man immer und jederzeit frische Gewürze verwenden. Im Sommer habe ich dafür eine Kräuterkiste auf dem Balkon. Nur im Winter überleben Kräuter bei mir auf der Fensterbank nicht so oft. Außerdem ist es für Kräuterfusseln verachtende Kinder bzw. deren Eltern einfacher, wenn das Essen gewürzt werden kann, ohne dass es sichtbar ist. Macht das Leben einfacher. Also: für die Gewürze: Daumen hoch, Essig und Öl sind in der Preis-Leistung durchaus ok.
Meine Große war mit auf dem Markt und wollte einkaufen. Neben einer geräucherten Forelle (frisch geräuchert auf dem Markt) wollte sie unbedingt eine Ente einkaufen. Natürlich wollte sie mitkochen, schließlich hatte sie das Essen überlegt und Oma und Opa stolz am Telefon angekündigt. Gemeinsam blätterten wir durch Kochbücher (meine freut sich auch schon über Koch- und Backbücher zum Geburtstag…). Unsere Wahl fiel gemeinsam auf dieses französische Rezept, sehr einfach und unkompliziert. Wieder mal nicht so optisch großartig, aber geschmacklich wirklich genial lecker und sicher nicht zum letzten Mal gekocht!
Ja, ich gebe es zu, meine Mädels kochen schon sehr gerne. Ich genieße es total, mit ihnen gemeinsam zu kochen und dabei immer was neues zu entdecken. Sie suchen sich jetzt auch schon Rezepte aus und laden dann zum Essen Besuch ein, die Premiere hatten Oma und Opa, aber der Patenonkel wurde auch schon mit Kuchen verwöhnt.
Bei uns gibt es dieses Jahr wieder Raclette, wobei wir die Pfännchen meistens relativ frei füllen. Es ist gerade mit Kindern absolut ideal, weil sie ihre Pfännchen so füllen können wie sie wollen, außerdem ist es relativ entspannend für uns als Gastgeber. Ich habe mir dafür gerade erst ein neues Raclette-Gerät gekauft, mit heißem Stein für 8 Personen. Ich habe das Rezept (wieder mal) etwas abgewandelt. Ehrlich gesagt, habe ich zwar einige Raclette-Bücher, aber meistens kombinieren wir, was uns beim Einkaufen so ins Auge sprang. Jetzt war es Zufall, dass mal alles zusammen im Haus war. Also eine edle Idee für ein klassisches Party-Essen.
Ich wurde heute nach einem tollen Rezept für Entenkeulen gefragt. Da kam mir spontan dieses in den Sinn, was wir erst vor kurzem gekocht hatten. Wir waren alle total begeistert. Auch unsere Mädels waren sehr angetan, insbesondere die Haut wird superkross. Die Marinade ist aromatisch und macht ein wunderbares Aroma, passt toll zu den Entenkeulen, echt empfehlenswert! Für uns habe ich es auf 3 Keulen reduziert, was für uns 4 ausreichend war (allerdings isst meine Kleine kaum Fleisch). Unten habe ich das Rezept für 4 unverändert angegeben.
