Unsere Mädels lieben Die Maus, natürlich auch die Rezepte, die auf der entsprechenden Internetseite vorkommen. Umso mehr freuten sie sich, als sie dieses Backbuch mit lauter Rezepten von Pfannkuchen und Waffeln geschenkt bekamen, die ich ja im Backbuch so vermisste. Am Anfang kommen einige Tipps der Maus für die Backanfänger, um das Gelingen zu sichern, so was wie abwiegen von Zutaten sowie Begriffe wie „aufgehen“ erklärt. Danach erst folgen die eigentlichen Rezepte. wobei sich Rezepte für Waffeln und Pfannkuchen abwecheln.
Kategorie: Kinderecke
Hier endlich mal wieder eines der Spiele, das meine beiden Mädels gerne aus dem Regal holen: Shaun und seine Freunde wollen Muffins (oder Mini-Kuchen) backen. Also werden 2 Grundpäckchen (quasi Mehl mit Zucker) blind aus einem Stoffsack gezogen, dann wird das pinke oder blaue Holzteil oben in die Backmaschine geworfen. Jetzt darf der Spieler danach wählen, auf welches Zutatenplättchen seine Spielfigur (Shaun, Timmy, Bitzer, Sherley) ziehen darf. Hier gibt es (von oben nach unten) Eier, Butter, Milch, Muffinsformen, Zuckerschrift. Der Spieler sucht sich also ein Plättchen mit der gewünschten Zutat und schiebt den Schieber auf die andere Seite, wodurch die darin gefangenen Holzteilchen evtl. eine Etage tiefer fallen können. Doch die andere Seite des gewählten Plättchens muss auch gespielt werden…
Nach wochenlangem Testen verschiedener Rezepte fiel die Wahl meiner Großen für die generalstabsmäßig geplante Kindergeburtstagsfeier auf diesen super schokoladigen Schokoladenkuchen, den ich bei Chili und Ciabatta entdeckt hatte. Da wir eine große Form machen wollten, habe ich den Teig x1,5 genommen (eigentlich x1,6, das war mir aber zu umständlich…). Außerdem hatte ich schon im Vorfeld ohne Wissen von der Großen noch einen Tortenaufleger gekauft, der dann den Kuchen verzieren durfte. Wir haben ihn nach Wunsch der feiernden Dame nicht innen gefüllt (mag sie nicht), sondern etwas Kirschmarmelade oben drauf gestrichen und dadurch Unebenheiten nach dem Backen geglättet (abschneiden wurde nicht toleriert). Dann mit weißer Kuvertüre überzogen und natürlich der Tortenaufleger. War der Hingucker auf der Tafel!
Unsere Mädels bekamen das Kinderspiel des Jahres 2013 – Der verzauberte Turm zu Weihnachten. Ich habe einige Zeit gebraucht, um mir eine Meinung zu bilden. Das Spiel kann offiziell zu viert gespielt werden, effektiv ist es aber bei mehr als 2 Spielern langweilig. Doch zum Spielprinzip: es wird in der Schachtel gespielt, in der ein Plastikeinsatz mit Vertiefungen eingesetzt ist. Oben drauf jetzt ein Pappfeld mit kleinen Papptäfelchen, die die Mulden verdecken. Enthalten außerdem ein Turm, in dem die Plastik-Prinzessin eingerastet wird. Beide Spielfiguren (Zauberer und Robin) haben am unteren Ende kleine Magnete. Der Zauberer (blau mit Hut) versteckt jetzt in einer der Mulden einen kleinen Schlüssel. Danach gehen Zauberer und Robin (rot) auf die Jagd nach dem Schlüssel, dabei bekommt Robin einen Vorsprung von 7 Feldern. Das gleicht nach unserer Erfahrung nicht ganz den Wissensvorsprung des Zauberers aus. Wird der Schlüssel gefunden, darf der Finder an einer der 6 Seiten versuchen, das Schloss des Turmes zu öffnen, damit die Prinzessin aus dem Turm hüpft.
Wenn frau stolze 6 Jahre alt wird, muss die entsprechende Party auch wohl durchdacht und geplant werden. Also werden bei uns schon 3 Wochen im Voraus von der (noch) 5-jährigen die Kinderbackbücher herausgeholt, Rezepte (Fotos) studiert und die in Frage kommenden Rezepte markiert und wochenweise getestet. Der Clou an diesem Rezept: die Schokolinsen kommen nicht nur oben als Deko, sondern auch in den Teig. Kind war begeistert, denn der Teig war recht unkompliziert und das Ergebnis schmeckte allen genial lecker!
Bei uns sind sie inzwischen ein Klassiker: selbstgemachte Fischstäbchen mit einer knusprigen Cornflakes-Panade. Meine Mädels lieben es: wir gehen gemeinsam den Fisch einkaufen, nicht nur Seelachs, auch Lachsforelle oder Lachs eignet sich hier hervorragend. Die Cornflakes (nur die ungezuckerten !!) in einem TK-Beutel mit einem Nudelholz zerkleinern, die Panierstraße vorbereiten und dann gemeinsam ausbraten. Ein gemeinsames Kochen und genießen, klar, muss hinterher einmal der Tisch gründlich geputzt werden, aber es ist für Kinder absolut ein Erlebnis, gekocht werden muss am Wochenende doch eh, macht es doch mit den Kindern gemeinsam, dann einfach etwas mehr Zeit nehmen.
Meine Mädels lieben beide das Kinderspiel des Jahres 2005: Das kleine Gespenst. Ich möchte Euch die Spielidee noch vorstellen: Die Spielschachtel wird zur Spielarena. Im Mittelpunkt steht eine große Uhr, deren Zeiger verstellt werden kann. Mit jeder vorgeschobenen Stunde ändert sich das Bild, das bei 12 Uhr gezeigt wird. Diese Bilder kommen alle im Buch „Das kleine Gespenst“ vor. Um die Uhr herum sind insgesamt 13 Bilder angeordnet, die mit Türchen verschlossen sind, die ein magnetisches Schloss besitzen. Das kleine Gespenst (groß, liegt gut in der Hand, ist aber aus Pappe) hat einen Schlüsselbund in der Hand mit einem kleinen Magnet, so dass es mit dem Ring alle Türchen öffnen kann.
Unsere Kinder haben schon seit Jahren dieses wunderbare Spiel. Hier spielen die Kinder gemeinsam gegen den Raben, es gewinnen also entweder alle oder keines der Kinder. Zunächst einmal muss das Spiel aufgebaut werden. Die vorhandenen Obstsorten (Kirschen, Pflaumen, Birnen und Äpfel) werden auf die Bäume verteilt (10 je Sorte). Außerdem werden der Farbwürfel und die Puzzle-Teile des Raben neben das Spielbrett gelegt. Jetzt wird reihum gewürfelt. Sobald das Kind eine entsprechende Farbe würfelt (rot für Kirsche, grün für Apfel, gelb für Birne und blau für Zwetschge), darf es sich eines der entsprechenden Obstsorten nehmen. Ein Ausnahmefall ist der gewürfelte Obstkorb, hier werden 2 beliebige Teile genommen.
Ich möchte endlich wieder den Kindersamstag etwas aufleben lassen und fange mit dem aktuellen Lieblingsspiel meiner Großen (aktuell 5 Jahre) an. Das Spiel gab es schon in meiner Kinderzeit und war auch Spiel des Jahres 1982. Die Spielidee: Die Spieler starten im Dorf und laufen auf verschiedenen Wegen durch einen Wald. Unter den 13 Bäumen sind Märchenmotive versteckt (z.B. Lebkuchen für Hänsel und Gretel oder Glasschuh für Aschenputtel). Sobald man auf einem Baumfeld landet, darf man sich geheim den entsprechenden Baum anschauen und merkt sich Motiv und Standort, denn von oben sehen alle Bäume gleich aus. Im Schloss liegen Motivkarten mit den entsprechenden Märchenmotiven aus. Hat man das entsprechende Bäumchen gefunden, versucht man als erstes zum Schloß zum Ratefeld zu kommen, dort angekommen schaut man geheim unter den Baum. Ist er richtig, zeigt man ihn offen, hat man den falschen Baum gewählt, stellt man ihn geheim zurück und startet wieder vom Dorf. Gewonnen hat, wer mehr Karten gesammelt hat. Wir spielen immer den Stapel durch, laut Spielanleitung endet das Spiel, sobald der erste 5 Karten hat.
Die Kleine bekam zum Geburtstag auch ein „Geschenk“: einen Werbeflyer mit Rezepten für Haferflocken. War sie stolz drauf, musste natürlich ausprobiert werden. Sie wählte als erstes ein Rezept für Haferflockenwaffeln, bei dem im Gegensatz zu meinem bisher benutzten Rezept gar kein Mehl in den Teig kommt. Wer sie kalt essen möchte: perfekt, knusprig, toll. Warm gegessen sehr instabil und etwas schwieriger, weil der Halt fehlt. Wer also gerne warme Waffeln isst: ersetzt 10 g Haferflocken einfach durch die entsprechende Menge Mehl, dann echt zu empfehlen.

