Meine beiden Mädels lieben Kochen, so dass ich in Buchläden regelmäßig nach Kinderkochbüchern stöber. Dieses Mal stolperte ich über Koch mal. Mit 128 Seiten, Hardcover-Einband auch schon ein echtes Kochbuch. Pro Doppelseite waren zwischen 1 und 4 Rezepte, viele davon bebildert mit Zwischenschritten. Vorneweg erstmal eine Einleitung, in der die Symbole erklärt werden. bei jedem Rezept ist die Personenzahl angegeben, die Vorbereitungszeit, die Garzeit. Zwischenschritte, die einen Erwachsenen brauchen (oder potentiell gefährlich sind, wie Gebrauch scharfer Messer, Umgang mit heißen Topfen oder Backofen) sind extra gekennzeichnet.
Kategorie: Kinderecke
Wenn Kinder essen dürfen, wie sie wollen und dabei auch gerne mal Rezepte erfinden, dann kommt beim Abendessen eben auch mal so etwas heraus. Für die Nachwelt verewigt…
Meine Mädels lieben Hähnchenkeulen, die wir regelmäßig einkaufen und deswegen auch immer auf der Suche nach neuen Rezepten sind. Hier haben wir sie gemütlich in einer Tomatensauce geschmurgelt. Ein perfektes Rezept für Schmuddelwetter, wenn man sich gemütlich in der Wohnung einrichtet und das Essen gemütlich auf dem Herd köchelt und irgendwann komplett in der ganzen Wohnung verlockend duftet. Bei uns gab es auf besonderen Wunsch dazu Reis, Baguette würde aber auch hervorragend passen. Die Mädels konnten ganz super mithelfen, in Gemüse putzen und schneiden sind sie wirklich gut.
Die kleine Schwester hatte Geburtstag und wünschte sich aus dem Kokosnuss-Backbuch die Wikingerköpfe. Eigentlich einfache Amerikaner; die hier aber in Wikinger-Style verziert werden. Die Große wurde extra früh aus der Schule abgeholt, damit sie die Überraschung für die kleine Schwester backen konnte. Die freute sich enorm über das Geschenk ihrer großen Schwester! Probiert es doch mal! Unsere Große mit 6 Jahren hat das mit relativ wenig Hilfe bewerkstelligt.
Seit Samstag ist meine Große tatsächlich eine Große. Endlich durfte sie in die Schule (sogar in die gewünschte!!). Zur Einschulung hatte der backbegabte Bruder leider keine Zeit zu backen und ich musste durfte ran. Ich habe mir einen Schokoladenkuchen aus Rührteig ausgedacht. Ich hatte vor einigen Jahren bei einem anderen Blogger die Idee einer Tüte aus einem Kastenkuchen (bitte melden, dann kommt der Link!) gesehen, den habe ich nachgebaut. Nur noch ergänzt um einen kleinen runden Kuchen, der oben den Verschluss geben durfte. Ich bin nicht so gut darin, das dann auch von außen hübsch zu machen. Aber das Kind freute sich über den Zuckertütenkuchen. Allen anderen schmeckte er auch.
Ich habe euch noch ein Bild vom Zusammenbau gemacht:
Ich darf endlich mal wieder ein Kinderspiel vorstellen, das inbesondere meine 4-jährige richtig gut findet. Das Spiel ist vor allem für kleine Yakari-Fans richtig toll. Denn Yakari will seinen Freunden (Regenbogen, Kleiner Donner und anderen) jeweils eine Nachricht hinterlassen. Dafür muss er mit der Figur jeweils auf das Motiv und dort die Feder des entsprechenden Spielers hinterlassen. Doch auch ein Wolf ist im Spiel, von dem niemand weiß, ob er böse ist. Also darf man nicht am Wolf vorbei laufen.
Meine Mädels wollten Waffeln, wie so oft jetzt im Sommer und suchten sich ein Rezept von der Maus aus mit nur einem Elefanten (also leichtes Rezept) als Schwierigkeit. Aber zum ersten Mal funktionierte es so gar nicht. Ich habe bei der Joghurtcreme schon die Menge reduziert und viel mehr Waffelteig als angegeben gemacht und wir hatten immer noch zu viel Creme und fast zu wenig Waffeln. Die Großen nahmen sich dann noch Brötchen. Also habe ich das Rezept schon variiert, denn eigentlich ist es wunderbar, da beides sehr aufeinander abgestimmt ist. Die Waffeln sind nicht sooo süß und passen dadurch sehr gut zu der Crème. Wer nur Frischkäse statt wie ich halb Frischkäse und Naturjoghurt nimmt, wird eine festere Crème bekommen. Probiert doch dann mal! Meine Mädels zumindest waren glücklich und ich froh, 2 Herzen für das Foto abstauben zu können. Damit ihr seht, wo ich dieses Jahr fotografieren durfte:
Meine Kinder haben es echt schwer. Andauernd gibt es irgendwelche neuen, spannenden, noch besseren und noch raffinierter abgeschmeckte Gerichte. Aber die einfachen, klassischen und unkomplizierten Gerichte, die gibt es selten.
Als jetzt die Hitzeperiode herrschte, da wünschten sie sich Waffeln, einfach nur Waffeln. Das war schon in meiner Kindheit eines unserer klassischen Sommergerichte. Also habe ich Waffeln gebacken, ganz schlichte, noch nicht mal mit Zitrone oder Vanille, nur Vanillezucker, sehr zur Freude meiner Mädels. Gemeinsam wurden sie draußen im Garten ausgebacken und gleich gegessen, ganz schlicht. Mit ganz purem Apfelmus. Mehr nicht. Ganz schlicht, ganz einfach und trotzdem oder gerade deshalb genial lecker. Für meine Kinder gleich ein toller Beitrag zum Lieblingsessen meiner Kinder.
Im Februar diesen Jahres (ich komme einfach nicht hinterher!!) kam in der Sendung mit der Maus ein Film, bei dem Armin selber Ketchup herstellte. Das musste natürlich nachgemacht werden. Gottseidank haben wir alles davon immer in unserem Vorrat und wir konnten loslegen. War relativ einfach und das Ergebnis genial lecker, unsere zwei total stolz auf ihr Ergebnis. Aromatisch und lecker, allerdings hatten wir die Honigmenge etwas erhöht, abschmecken war wichtig und wurde als zu wenig süß befunden. Ist aber immer noch weniger Zucker als in den typischen Ketchupsorten, die gekauft werden können.
Meine Mädels durften am Ostermontag das Essen bestimmen und wollten unbedingt Putenschnitzel, die mit Cornflakes paniert wurden, wie wir es neulich im Restaurant gesehen hatten. Das können wir auch, wurde beschlossen. Klar, können wir. Putenschnitzel wurden auf dem Markt eingekauft und klassisch paniert. Lecker und richtig kross. Nehmt etwas mehr Öl für die Pfanne, lieber hinterher mit Küchenkrepp etwas entfetten, sonst schmeckt die Panade nicht!
