Wir haben vor einiger Zeit dieses Shaun das Schaf Kochbuch bekommen, da unsere beiden Mädels absolute Fans von Shaun das Schaf sind. Hier finden sich viele, eher klassisch angehauchte Rezepte. Dazu viele Bilder der Figuren (Optik aus der 1. Staffel). Bezeichnenderweise ist auch Sherley (das dicke Schaf) bei einem Bild für pikante Käseröllchen abgebildet. Dazu dann noch ein Hardcovereinband, der recht stabil erscheint, falls mal nicht sooo sauber gearbeitet wird. Das Papier ist griffig und stabil und überlebt das durchblättern von hungrigen Kindern. Dazu ist jedes Rezept mit einem ansprechenden und realistischen Foto versehen, so dass die Kinder sich anhand des Fotos das Rezept aussuchen können, das sie kochen möchten (natürlich mag es immer die Figur, die mit auf der Seite ist…
Kategorie: Bücher
Ich habe mir schon lange kein Buch mehr gekauft, aus dem ich am gleichen Tag etwas nachgekocht habe. Dieses Buch trifft derzeit absolut unsere Art zu kochen. Denn es ist schnell, lecker und leicht. Das Buch ist konsequenterweise auch nur nach Dauer der Zubereitung sortiert. Rezepte mit 10, 15, 20 und 25 Minuten. Jeweils zwischen 2 oder 4 Personen angegeben. Die Zutaten sind relativ einfach zu bekommen, ich bekomme alles unterwegs ohne, dass ich große Umwege in größere Supermärkte machen müsste. Die Rezepte sind wirklich gut nachvollziehbar beschrieben und sprechen insbesondere Anfänger sicher an.
Es gibt Bücher, die ich nicht so oft in die Hand nehme. Ich könnte zwar auf Anhieb extrem viele Rezepte nennen, die ich gerne ausprobieren würde, doch wir haben hier in letzter Zeit versucht, etwas figurfreundlicher zu kochen. Ich erwarte von mir keine Modelmaße, aber irgendwann muss man die Handbremse ziehen. Doch jetzt durfte ich mir mal wieder einen süßen Zahn gönnen und ich Euch endlich dieses Buch vorstellen, aus dem ich noch nicht so viel getestet habe. Der Titel verspricht italienische Leckereien, doch es ist ein insgesamt relativ allgemein gehaltenes Buch über Süßspeisen und Desserts.
Während ich hier einen viralen Infekt auskuriere, kam heute überraschend ein kleines Paket an: Nina schenkte mir dieses schöne Kochbuch, das ich bislang gar nicht…
Hier stelle ich eines der klassischen Hefte von Zabert Sandmann vor. In diesem dreht sich alles um die teigigen Köstlichkeiten. Dabei reichen die Rezepte von süß bis herzhaft. Nicht alles wirklich klassisch, aber die Rezepte sind gelingsicher und bis jetzt hat mir jede Kombination, die ich nachgekocht habe, auch geschmeckt (war nur nicht alles so fotogen wie im Buch). Doch jetzt zur Gliederung: nach einer kurzen Einleitung kommen zunächst die süßen Pfannkuchen, Crèpes und Co, hier findet sich alles von Crèpes über Pfannkuchen, Pancakes mit unterschiedlichen Füllungen, Beilagen. Im zweiten Kapitel dann Waffeln und Schmarren, ebenfalls süß. Hier gibt es süße Waffelrezepte mit z.B. Apfelwaffeln, bei dem die Äpfel auch in den Teig gehören sowie unteschiedliche Schmarren-Varianten z.B. aus Grieß, Quark. Im dritten Kapitel dann die pikanten Rezepte. Leider sind auch hier Crèpes-Rezepte und keine Galette, dafür dann auch pikante Schmarren, pikante Pfannkuchen. Zuletzt dann noch Rezepte für pikante und süße Begleiter mit überwiegend Marmeladen-Rezepten, wenigen Quark- oder Chutney-Varianten.
Falls Ihr noch ein Kochbuch sucht, das auch in ausladenden Kochbuchregalen nicht zu finden ist, der wird wohl bei den Neuerscheinungen fündig. Ganz frisch ist dabei das neue Buch von Lea Linster. Ich mag ihre Art zu kochen, insbesondere auch ihr Kochbuchstil. Denn jedem Kapitel gehen erst mal die großen Fotos der Rezepte voran, die dann im einzelnen folgen. Die Arbeitsanleitung ist genauso gehalten, wie sie ihre Rezepte auch in den gängigen Fernsehshows erklärt. Erst danach folgt die Zutatenliste. Im Fließtext sind dann auch die kleinen Finessen der Rezepte versteckt, wie das ist wichtig weil…. Dabei dann noch Tips für die Anrichtung, Beilagen, oder Kombinationen. Einige Rezepte sind nur mit kleinen Fotos dann im eigentlichen Kapitel vertreten.
Ich darf Euch hier eines der Bücher des wohl bekanntesten stuttgarter Kochs vorstellen. Hier stellt er typische, überwiegend schwäbische Küche in neuer, frischer Version vor. Sortiert sind die Rezepte nach Jahreszeiten. Zunächst einmal zur Optik: Hardcover, Schutzumschlag. Beim Blättern viele, großformatige Fotos, die zum Schmökern direkt einladen. Die Zutatenliste ist übersichtlich, allerdings schwankt die Personenzahl (überwiegend 2 oder 4 Personen), hier muss etwas geachtet werden. Dafür ist die Zutatenliste sehr übersichtlich, die Arbeitsanweisung sehr übersichtlich gegliedert, auch für Anfänger nachvollziehbar. Abgerundet häufig noch mit einem Kommentar zur Zubereitung oder zur Zutat. Bei einigen Rezepten außerdem noch kleine Bilder zu Zwischenschritten.
Wir grillen im Sommer ja gerne. Dabei nutze ich das Büchlein wirklich gerne, was insbesondere durch sein tollles Preis-Leistungs-Verhältnis punkten kann. Hier findet sich für JedeN etwas. Dabei steht alles unter der Idee der Jungen Küche. Unterteilt ist es in 6 Kapitel: Gemüse, Fleisch, Seafood, Früchte jeweils vom Grill, Salate & Beilagen. Das Kapitel Extras unterteilt sich in Dips, Marinaden und Bowlen & Drinks, es ist über das Ganze Buch zwischen den anderen Kapiteln verteilt. Schön finde ich, dass das Cover ein eigenständiges Rezept ist, was auf Seite 3 erstmal vorgestellt wird. Eine Dopplseite enthält meist ein großformatiges Foto und 2-4 Rezepte, von denen aber meist nur eines mit Foto abgebildet ist. Dafür hat jedes Rezept noch ein Schlagwort wir fruchtig, pikant oder eben Abb, wenn Foto vorhanden. Das Kapiteln mit den Salaten finde ich persönlich überflüssig, die Ideen hole ich mir in einem Salat-Kochbuch, doch für Kochanfänger sind hier nette Ideen zusammengestellt.
* Das Buch steht erst seit wenigen Wochen in meinem Bücherregal (eigentlich wollte ich nur ein Kinderbuch einkaufen, doch um in die Kinderbuchecke zu gelangen, muss ich immer (wie fies!!) am Kochbuchregal vorbei. Schmökern kostet ja nichts, außer die Bücher, die so genial sind, dass ich sie einfach mitnehmen muss, so wie dieses. Zum Buch an sich: für Haptiker wie mich, liegt es mit seinem angerauten Hartcover-Einband schon mal schön in der Hand. Beim ersten Durchblättern fallen als erstes die wunderschönen, großformatigen Fotos auf, die richtig Appetit machen. Dazwischen Fotos aus Garten, der Region an der Ostsee, wo die Bilder entstanden.
Das Buch von Sebastian Dickhaut steht bei mir schon eine kleine Ewigkeit im Regal, leider nicht im küchennahen Bereich. Daher wurde etwas weniger daraus gekocht, was diesem Buch auch wieder nicht gerecht wird. Die Rezepte sind eigentlich durchweg alltagstauglich und so gut beschrieben, dass auch absolute Anfänger gut danach kochen können. Allerdings ersetzt es kein Grundkochbuch, ist aber eine gute Ergänzung. Leider sind nicht alle Rezepte mit Bildern versehen. Gerade wenn man wie ich mit nicht lesefähigen Kindern kocht bzw. sie auch Rezepte aussuchen lässt, ist das schade. Denn viele werden so gar nicht gekocht.
