Passend zum von Sus ausgerufenen Gartenkochevent über Zwiebeln hier ein mediterraner Zwiebelkuchen, den ich mal als Variante unseres sonst üblichen Schwäbischen Zwiebelkuchens gemacht habe. Es ist einfach mal etwas anderes, richtig genial lecker. Würzig und durch die vielen Gewürze richtig raffiniert. Besonders gut der Ersatz von Speck durch geräucherten Schinken, die Artischocken harmonieren richtig gut, Tomaten dann bringen etwas Süße und leichte Säure. Insgesamt deutlich raffinierter als der klassische Zwiebelkuchen. Wenn ihr mal was anderes servieren wollt, es ist etwas feiner. Insbesondere, wenn Besuch kommt, der den „normalen“ Zwiebelkuchen nicht mag, dann könnt Ihr hiermit Eindruck machen, schmeckt auch zu Federweißem.
Kategorie: Backen
Die Kleine hatte Geburtstag und die Große wollte ihrer Schwester unbedingt die Geburtstagskuchen (richtig – mehrere!) backen. Neben der klassischen Pfannkuchentorte wollte sie unbedingt was mit Weintrauben backen, die das Geburtstagskind so liebt, also einen Weintraubenkuchen. Das Kind hat schon gelernt, dass sich Rezepte auchch im www finden lassen und suchte nach Bild aus. War lecker, für die Optik würde ich allerdings zumindest für die Füllung geschälte Mandeln nehmen, dann perfekt! Genial lecker backen kann sie, meine Große!
Die Kleine bekam zum Geburtstag auch ein „Geschenk“: einen Werbeflyer mit Rezepten für Haferflocken. War sie stolz drauf, musste natürlich ausprobiert werden. Sie wählte als erstes ein Rezept für Haferflockenwaffeln, bei dem im Gegensatz zu meinem bisher benutzten Rezept gar kein Mehl in den Teig kommt. Wer sie kalt essen möchte: perfekt, knusprig, toll. Warm gegessen sehr instabil und etwas schwieriger, weil der Halt fehlt. Wer also gerne warme Waffeln isst: ersetzt 10 g Haferflocken einfach durch die entsprechende Menge Mehl, dann echt zu empfehlen.
Für eine weitere Hochzeit kreierte mein tortenbegabter Bruder ein neues Rezept. Insperiert wurde er dabei von einem seiner liebsten anti-alkoholischen Cocktails. Nach einer längeren Testserie steht nun dieses Rezept. Die Fruchtmasse besitzt eine wunderbar säuerliche Note, die von der Süße der Mascarpone-Creme wunderbar aufgefangen wird.
Etwas besonderes für warme Sommernachmittage und abendliche Gartenfeiern. Im obigen Bild ist ein Stück der Hochzeitstorte gezeigt.
Momentan habe ich eine absolute Phase: ich liebe Camembert; ich könnte mich davon ernähren. Warum auch immer. Ich brauche das gerade. So, direkt, aufs Brot, gebacken, gegrillt oder hier als Tarte. Ich hatte außerdem ganz wunderbare, frische Feigen bekommen. Das Originalrezept ist mit karamellisierten Äpfeln, die habe ich ausgetauscht, würden aber sicherlich auch wunderbar harmonieren. Probiert es doch einfach mal aus. Es passt wunderbar auch zu Wein an einem schönen Herbstabend.
Eine unserer Freunde hat sich heute zum Kaffee eingeladen. Das Kind hatte mit mir auf dme Markt Zwetschgen eingekauft. Ich wollte einen Kuchen backen, aber möglichst einen schnellen, weil ich nicht so viel Zeit hatte. Also habe ich die Zwetschgen in einen Rührteig gebettet, der vorher mit Marzipan aromatisiert war, harmonierte wunderbar, einfach genial lecker, lohnt sich, unsere Mädels liebten es!
Nach der Kürbisschwemme letztes Jahr, kann ich dieses Jahr mit Monsterzucchinis angeben. Die werden so schnell so groß, ich komme kaum hinterher. Hier habe ich mal eine etwas kleinere Version einer Zucchini verarbeitet, dazu dann noch etwas Räucherlachs, der zwar Bio-Qualität hatte, aber nicht so gut wie der konventionelle schmeckte. Perfekt also zum Verbacken. Die Quiche schmeckt kalt übrigens fast noch etwas besser als warm, kann ich nur empfehlen, perfekt für die Büro-Kost, schmeckte auch der Kollegin. Einfach mal probieren! Denn für uns genial lecker! Da für mich Quiche und Co zum Urlaub gehören (da habe ich mal Zeit…) ist diese Zucchiniquiche mit Räucherlachs doch ein guter Beitrag für den Bloggeburtstag von Magentratzerl, oder? Nur leider will das Banner bei mir nicht, wie ich möchte…
Meine Mädels lieben Waffeln, umso begeisterter waren sie von dem neuen Buch, das sie von den Großeltern zum Kindertag bekamen. Dieses Rezept hat sich schon zu einem der Favoriten gemausert, sie lieben das Rezept. Außerdem ist es perfekt geeignet, um damit überschüssige Vorräte aus weißer und brauner Schokolade (Stichwort: kinder und die mit dem Ü) zu verarbeiten. Einziger Nachteil: es sind 2 Schüsseln dreckig und ich brauchte etwas Übung, um die richtige Teigmenge mit den Esslöffeln abmessen zu können (bei mir bei dem Brüsseler Eisen 3 Löffel pro Waffel). Dazu noch Apfelmus, ein Hinschauer auf dem Tisch.
Unsere Sauerkirschen sind reif. Allerdings hatten sie dieses Jahr leider einen Hagelschaden, die anderen pickten die Vögel an. Kurz: die meisten sind auf dem Baum verschimmelt. Die restlichen wurden wieder zur Lieblingsmarmelade unserer Mädels verarbeitet. Doch für diese Muffins wurde etwas abgezweigt. Lecker und nicht so kompliziert.
Nicht nur wegen seiner Schwedenaffinität liebt mein backbegabter Bruder Blaubeeren. Diesmal hat er daraus eine Torte gezaubert. Zwar waren die verwendeten Beeren nicht so süß, zusammen mit der süßen Mascarpone-Creme und der Marmelade bleibt nur eine leichte, angenehme Säure. Dazu ist sie auch vergleichweise schnell gemacht. Einfach eine Torte für den Nachmittagskaffee im Sommer oder als Mitbringsel für eine abendliche Grillparty.

