Wir waren letztes Wochenende mit Freunden unterwegs und haben gemeinsam ein kleines Picknick veranstaltet. Meine Mädels wollten unbedingt Muffins backen. Also wurde in den Vorräten gestöbert und ein Rezept gesucht. Wir haben ein Rezept um Stachelbeeren erweitert. Uns schmeckten die Bananen-Schokoladen-Muffins mit Stachelbeeren sehr. einfach mal wieder genial lecker! Insbesondere die leichte Säure der Stachelbeeren mit der süßen Schokolade und Bananen ist wirklich toll, also darf es mit auf den Tisch des Events von Sus.
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Unsere Mädels haben im Garten die Stachelbeeren geerntet, vom ersten Schwung (2 Äste) hatten wir sogar 1 kg. Daraus haben wir einen Stachelbeerkuchen gemacht. Allerdings war aus dem Rezept einiges nicht so klar, so dass die Haferflocken mit im Teig landeten, statt hinterher den Saft aufzufangen. Ich würde auch lieber in den Guss noch etwas Speisestärke geben, das würde alles etwas stabilisieren und sicherlich auch Saft abfangen. Vom Teig für den Boden hatten wir etwas zu viel, daraus wurden dann noch Streusel gemacht. Schmeckten allen, insbesondere meine Bäckerinnen waren stolz, so dass es mit auf den Tisch beim Blogevent von Sus gestellt werden darf.
Besonders zum Frühstück lieben wir Waffeln, vor allem Haferflockenwaffeln, die wir sehr regelmäßig machen. Vom Rezept hat mich sehr lange abgehalten, dass man eigentlich die Haferflocken einweichen soll. Das habe ich abgekürzt und dafür einfach gründlich püriert, funktionierte auch sehr gut. Schmeckte uns allen richtig gut, ich habe etwas kräftigen Honig genommen, wer das nicht so mag, nimmt einfach einen milden Honig wie Akazienhonig beispielsweise.
Die Große hatte Zirkus-Vorführung von der Schule (tolles Projekt), die Eltern durften zuschauen und natürlich etwas zum Buffet beitragen. Bei mir dann schnelle vegetarische Mangold-Muffins, für die ich ihr Rezept abgewandelt habe. Ich habe Dinkelvollkornmehl verwendet und ausschließlich Camembert statt der Mischung aus Brie und Parmesan. War lecker und kam gut an. Nur leider reichte die Teigmenge bei mir nur für 9 statt für 12 Muffins…
Bei uns gab es an Ostern diesen griechischen Osterkranz. Wir schätzen ja inzwischen die schwedische Eigenart, Kardamom mit in den Teig zu backen, also waren meine Kinder auch Anis gegenüber aufgeschlossen. Aber der Anis wird uns nicht nachhaltig begeistern. Der Teig ist schön fluffig, aber das nächste Mal nehmen wir wieder Kardamom. Das Rezept haben wir ohnehin sehr abgewandelt. Die Form war bei uns mit 28 cm sehr ausgelastet, 32 cm wäre zu groß gewesen. Auch die Ofentemperatur haben wir angepasst, genauso wie die Backzeit. Ich habe Euch unten die Änderungen schon angegeben, denn schlecht ist es nicht. Einfach probieren!
Letzte Woche hatte ich im Hofladen den letzten Spinat mitgenommen, der im Kühlschrank in der Frischebox warten durfte. Dann hatten wir einen Heizungsausfall, es wurde kuschelig kalt und ich brauchte ganz viele Rezepte, die unbedingt ganz lange im Ofen garen mussten, um ein kleines wenig Wärme in die Wohnung zu bringen. Das Rezept ist lecker, aber nicht ganz rund. Ich würde entweder noch etwas Mais (für mehr Süße) oder etwas angebratenen Räuchertofu für mehr Würze mit hinzugeben (auf keinen Fall beides!). Denn so im Ansatz war die Spinatlasagne Florentiner Art richtig gut und lecker, aber noch nicht ganz rund. Werden wir aber definitiv mit den Variationen mal wieder machen.
Ich habe mal wieder für die Kollegen auf Arbeit gebacken. Der Kuchen selber war lecker, fluffig und ist großartig, wenn Bananen und Äpfel rumliegen und gegessen werden sollen. Schnell gerührt und mal was anderes. Kam gut an und war schnell aufgegessen. Selbst Kuchenverächter griffen nochmal zu. Falls vom Kuchen was übrig bleiben sollte, schmeckt abgedeckt mit Frischhaltefolie auch noch nach 2 Tagen.
Viele Blogger retten heute die Knödel und natürlich auch die verschiedensten Klöße. Da will ich mich einfach mal uneingeladen anschließen und stelle noch Semmelknödel dazu. Die gibt es bei uns sehr regelmäßig im Herbst. Nach unserem Geburtstag (Göttergatte und ich haben im Abstand von 2 Wochen und feiern regelmäßig gemeinsam) haben wir immer viele Brötchen übrig und daraus werden regelmäßig bayerische Semmelknödel. Hier mal unser ursprünglichstes Rezept nach Schuhbeck. Schnell und die perfekte Resteverwertung altbackener (vieler!!) Brötchen. Kann man auch gut in größerer Menge herstellen, denn sie schmecken so unendlich viel besser als die Tütendinger (ich weiß, wovon ich rede, meine Mutter macht die immer aus der Papierbox!).


![Garten-Koch-Event Mai: Rhabarber [31.05.2015]](https://farm8.staticflickr.com/7677/17430490991_7a5154ca20_o.jpg)
