Meine Mädels lieben Rote Bete und haben neuerdings Ente für sich entdeckt. Ich finde es total schade, dass die meisten Rezepte immer nur für die Entenbrust sind, dabei sind die Keulen auch lecker. Außerdem sollten wir alle Teile der Tiere verwenden und die Keulen sind etwas günstiger und auch saftiger als die Brust. Hier im Eintopf kommt alles wunderbar zur Geltung, sogar den Kohl konnte ich untermogeln, den meine Mädels sonst nicht so mögen. Ein wunderbares Wintergericht, schön auch bei Schnee- und Schmuddelwetter nach einem ausgedehnten Spaziergang mit dem Schlitten, soll laut Wetterbericht am Wochenende ja mal wieder passen…
Kategorie: Rezepte
Ich hatte mal wieder Lust auf Schweinebraten, doch etwas fettärmer, daher ohne Kruste. Doch wer hier immer ein anderes, sehr mageres Fleisch möchte: nicht für Schweinebraten, es sollte etwas durchwachsen sein, sonst wird es ganz trocken! Hier lebt es von der würzigen Marinade, mit der der Braten vorher eingerieben wird. entgegen der Anleitung hatte ich das Fleisch schon am Morgen mit der Marinade eingerieben und erst am Abend in den Ofen geschoben, dadurch konnten die Gewürze schön in das Fleisch einziehen, schmeckt, sogar meiner sonst nicht so gerne fleisch essenden Kleinen (die wird mal Vegetarier – glaube ich). Insgesamt relativ einfach, doch es schindet Eindruck, mehr Zeit für die Beilagen, da es perfekt vorbereitet werden kann. Nur zu empfehlen!
Da der Braten sehr unkompliziert vorzubereiten ist, es auch verzeiht, wenn das Baby mal schreit und man noch 10 Minuten länger braucht, gleich ein Vorschlag für die Wochenbettküche, für die noch Rezepte für den frischgebackenen Papa gesucht wurden.
Hier mal eine relative schnelle Winterversion der klassischen Bolognese. Es werden für die Steckrübenbolognese nur Zutaten verwendet, die man problemlos im Winter bekommen kann. Kommt wirklich gut an, versucht es mal, insgesamt auch recht günstig, da Steckrübe ein völlig unterschätztes und günstiges Gemüse ist. Auch für eine Party in großer Menge gut machbar. Prädikat: genial lecker! Die Sauce schmeckt aufgewärmt übrigens noch mal besser.
Meine Mädels lieben Hähnchenfleisch, vor allem mögen sie es sehr, wenn das Fleisch total saftig ist, oder mal am Knochen nagen. Sie wollten die gerne mit Rote Bete sanft im Ofen geschmurgelt. Fast verliebt meinte der Göttergatte, so hatten wir gleich einen Namen für das Essen. Einfach und unkompliziert, hier zählen mal wieder die Zutaten.
Ähnlich wie Foodfreak hatte ich auch ein Testpaket bekommen. Bei mir allerdings mit Gewürzen und Essig und Öl, alles Eigenmarke. Während ich von den Gewürzen angetan bin, kam der Essig ziemlich gut an, beim Olivenöl bin ich von meiner deutlich besseren – ja auch deutlich teureren Qualität – verwöhnt. Klar, kann man immer und jederzeit frische Gewürze verwenden. Im Sommer habe ich dafür eine Kräuterkiste auf dem Balkon. Nur im Winter überleben Kräuter bei mir auf der Fensterbank nicht so oft. Außerdem ist es für Kräuterfusseln verachtende Kinder bzw. deren Eltern einfacher, wenn das Essen gewürzt werden kann, ohne dass es sichtbar ist. Macht das Leben einfacher. Also: für die Gewürze: Daumen hoch, Essig und Öl sind in der Preis-Leistung durchaus ok.
Beim Metzger lag ein verführerisch aussehender Ochsenschwanz, jetzt in der Erkältungszeit gibt es für mich nichts schöneres als eine kräftige Suppe, jetzt wo es wieder herbstelt. Die Suppe selber habe ich relativ klassisch gekocht und mich dabei an mein Grundrezept für Fleischbrühe gehalten, ok, etwas modifiziert. Ihr bekommt daraus eine sehr kräftige Suppe, perfekt für Ragout oder ähnliches (oder eben einfach als Suppe). Ich habe dafür mal wieder meinen Schnellkochtopf verwendet, der perfekt ist, um eben solche Suppen zu kochen. Ich habe den entstehenden Schaum nur abgeschöpft. Wer es ganz klar möchte, gießt die Suppe durch ein Mulltuch ab, dann ist sie perfekt klar. Meine neue Nachbarin, die den Blog nicht kennt, fragte beim Paketabholen gleich, was hier so gut rieche, es duftete im ganzen Treppenhaus.
Neulich beim Zappen: ich blieb bei Jamie Oliver hängen, er einen Salat aus Rote Bete zauberte. Ganz schnell, ganz einfach und es sah sooo lecker aus. Musste ich nachmachen. Nur Hüttenkäse war nicht im Haus, auch die Kräuter liegen noch im Winterschlaf. Leider war Basilikum im Supermarkt aus, daher dann eben ohne. Schmeckte auch so, sogar meinen Mädels. Die lieben Rote Bete, doch hier wurden sogar die Kräuterfusseln verziehen. Schmeckte einfach. Kann ich nur empfehlen! Salat auf die Schnelle aus dem Vorrat, auch gut für Überraschungsgäste!
Meine Große war mit auf dem Markt und wollte einkaufen. Neben einer geräucherten Forelle (frisch geräuchert auf dem Markt) wollte sie unbedingt eine Ente einkaufen. Natürlich wollte sie mitkochen, schließlich hatte sie das Essen überlegt und Oma und Opa stolz am Telefon angekündigt. Gemeinsam blätterten wir durch Kochbücher (meine freut sich auch schon über Koch- und Backbücher zum Geburtstag…). Unsere Wahl fiel gemeinsam auf dieses französische Rezept, sehr einfach und unkompliziert. Wieder mal nicht so optisch großartig, aber geschmacklich wirklich genial lecker und sicher nicht zum letzten Mal gekocht!
Ja, ich gebe es zu, meine Mädels kochen schon sehr gerne. Ich genieße es total, mit ihnen gemeinsam zu kochen und dabei immer was neues zu entdecken. Sie suchen sich jetzt auch schon Rezepte aus und laden dann zum Essen Besuch ein, die Premiere hatten Oma und Opa, aber der Patenonkel wurde auch schon mit Kuchen verwöhnt.
Wir lieben Teltower Rübchen und wenn immer es sie auf dem Markt gibt, kaufe ich welche ein. Dieses Mal habe ich sie in einer Senfsauce gekocht. Als Besonderheit hatte ich noch einen Senf von Teltower Rübchen der Senfelfen eingekauft, harmonierte wunderbar, insbesondere mit dem Schweinemedaillons. Sehr würzig und dabei fein. Kann ich nur empfehlen!
Jetzt in der Erkältungszeit hilft eine extra-Portion Obst. Das essen meine Mädels besonders gerne, wenn sie bei der Vorbereitung helfen durften. Daher habe ich sie neulich in der Obsttheke einfach einkaufen lassen und danach wurde daheim gemeinsam ein Obstsalat vorbereitet. Wurde natürlich auch komplett aufgegessen, war mehr als eine Portion Obst, die da genossen wurden.
Unsere Mädels wollten mal wieder was Süßes, immer nur Grießbrei? Danke nein. Sie durften sich was aussuchen und wollten „kaputte Pfannkuchen“, klar, also Schmarrn, ich hingegen wollte ganz dringend den Quark (ok, gemogelt, Topfen war es nicht) im Kühlschrank verwenden. Dieses Rezept war ein guter Kompromiss. Etwas besser als dieses vergleichbar mit jenem Rezept. Dabei etwas leichter wirkend, da sehr fluffig und durch die Zitrone angenehm frisch. Eigentlich gehören glasierte Aprikosen dazu, da die gerade nicht Saison haben, servierten wir es mit Birnen-Apfelmus.
