Ein schnelles Abendessen: beim Hofladen noch Blattspinat mitgenommen, kurz angedünstet, schnelle Sauce, Spaghetti und Räucherlachs unterheben, fertig. Am längsten dauert das Spinatputzen. Wer es bequem und schnell will nimmt TK-Ware, frischer schmeckt allerdings besser und direkt beim Bauern gekauft ist er morgens noch auf dem Feld und abends auf dem Teller – lecker!!
Kategorie: Rezepte
Wir lieben Hähnchen, hier in Kombination mit Rieslingsauce und dem ersten Chicorée. Meine Mädels waren begeistert, mild und einfach. Ich habe die restlichen Kräuter vom Balkon geerntet, ehe jetzt die Kälte kam. Es kann sehr einfach vorbereitet werden, schmort hier zur Abwechslung im Topf, kann aber auch im Ofen zubereitet werden, wenn Ihr Platz auf dem Herd benötigt. Die Haut kann nicht mitgegessen werden, aber so im Ganzen gegart ein wunderbar aromatisches Rezept, das wir alle genial lecker fanden. Schmeckte auch unseren Mädels, gut auch für Gäste!
Die Große war krank, so richtig. Am letzten Tag der Krankschreibung (also noch umhätschelbedürftig) wünschte sie sich unbedingt Fischstäbchen (hier: TK), aber auch Kartoffelsalat, in den sollten: Apfel, Eier, „weiße Sauce“ – bei uns meist Mischung Salatcreme und Joghurt. Mmh, meinte ich, schwierig, bis wir da ein Rezept für haben, können wir schneller eines erfinden. Das wiederum fand sie derartig großartig, dass sie erst richtig begeistert war. Also haben wir neben Sieglinde auch noch blaue Kartoffeln (vom Kartoffelfest noch übrig) gekocht. Äpfel geschnippelt, Eier gekocht, Essiggurken kleingeschnitten. Wer richtig Lust hat, macht selber Mayo, da war ich nur nach frisch durchgemachter Magen-Darm-Grippe mit darauf noch Antibiotika nicht so angetan. Dafür aber vom Ergebnis umso mehr. Den Teller hat die Große angerichtet, schließlich war sie ja auch die „Rezept-Erfinderin“! Da sie so stolz auf ihr erstes kreiertes Rezept war und ist, gleich noch ein Beitrag zur Kartoffel-Blogparade von Foodfreak.
Letzte Woche hatte ich im Hofladen den letzten Spinat mitgenommen, der im Kühlschrank in der Frischebox warten durfte. Dann hatten wir einen Heizungsausfall, es wurde kuschelig kalt und ich brauchte ganz viele Rezepte, die unbedingt ganz lange im Ofen garen mussten, um ein kleines wenig Wärme in die Wohnung zu bringen. Das Rezept ist lecker, aber nicht ganz rund. Ich würde entweder noch etwas Mais (für mehr Süße) oder etwas angebratenen Räuchertofu für mehr Würze mit hinzugeben (auf keinen Fall beides!). Denn so im Ansatz war die Spinatlasagne Florentiner Art richtig gut und lecker, aber noch nicht ganz rund. Werden wir aber definitiv mit den Variationen mal wieder machen.
Auf dem Heimweg fahre ich immer am Hofladen vorbei und dort gab es wunderbaren Rosenkohl! Der wurde natürlich gleich mitgenommen. Meine Mädels bekamen erstmal eine Rosenkohl-Suppe. An einem ruhigen Abend, als die Mädels mal wieder sehr müde waren und (selten genug) ins Bett fielen, gab es dann für Göttergatten und mich einen Rosenkohl-Maronen-Auflauf. Ich hatte einfach keine Lust noch einen Boden zu machen und habe den Belag aus ihrem Rezept zu einem Auflauf. Einfach genial lecker! Sollten wir öfter mal machen. Vielleicht bekomme ich die Kinder ja auch mal zu erkennbarem Rosenkohl!
Abends, ich hatte Hunger, Göttergatte auch und Mädels waren nach dem Laternenumzug ins Bett gefallen. Ich habe mit frisch gekauftem Rosenkohl, Tofu und Paprika improvisiert und eine vegane Paprika-Tofu-Pfanne mit Rosenkohl improvisiert. Schmeckte einfach genial lecker! Dazu einfach nur Reis (hier Vollkornreis von Reishunger).
Der backbegabte Bruder kann auch kochen und hat deswegen mal einen Klassiker seiner neuen Heimat (Franken) mitgebracht: Bei meinem Bruder sollte es für etwas deftiges geben. Und da er längere Zeit in Mittelfranken gelebt hatte, darf ein gekochtes Schäufele als Klassiker der fränkischen Küche nicht im Rezepte-Repertoire fehlen. Für alle Nicht-Franken: 8cm breites Fleischstück oberer Teil der Schulter mit Schulterblattknochen inkl. Schwartenstück; entspricht beim fränkischem Metzger einem halben Schäufele. Das Rezept ist absolut hervorragend gelungen. Das Fleisch fiel fast von selbst vom Knochen. Und die Kruste herrlich saftig und würzig. Es empfiehlt sich aber ein Backofen mit Selbstreinigungsfunktion, da das Braten der Krustenstücke im Ofen gerne mit ein paar kräftigen Fettspritzern einhergeht. Dazu gab es Kartoffelklöße, Krautsalat und Apfelmeerrettich.
Viele Blogger retten heute die Knödel und natürlich auch die verschiedensten Klöße. Da will ich mich einfach mal uneingeladen anschließen und stelle noch Semmelknödel dazu. Die gibt es bei uns sehr regelmäßig im Herbst. Nach unserem Geburtstag (Göttergatte und ich haben im Abstand von 2 Wochen und feiern regelmäßig gemeinsam) haben wir immer viele Brötchen übrig und daraus werden regelmäßig bayerische Semmelknödel. Hier mal unser ursprünglichstes Rezept nach Schuhbeck. Schnell und die perfekte Resteverwertung altbackener (vieler!!) Brötchen. Kann man auch gut in größerer Menge herstellen, denn sie schmecken so unendlich viel besser als die Tütendinger (ich weiß, wovon ich rede, meine Mutter macht die immer aus der Papierbox!).
Teltower Rübchen sind nicht nur eine regionale Delikatesse, sie müssen auch direkt aus Teltow stammen. Meine kommen nicht direkt von dort, sind also streng genommen, keine Teltower Rübchen, stammen aber aus eben jenem Saatgut und auch diese Rübchen wollen schließlich gegessen werden! Dieses Mal habe ich sie mit Dill zubereitet, perfekt mit Kartoffeln und etwas Räucherlachs!
Als ich das erste Mal Hoppel-Poppel auf der Karte in der Kantine und dann im Verlauf auch in Restaurants gelesen habe, war ich immer sehr verwundert. Denn als eingewanderter Schwabe in Berlin bzw. Brandenburg konnte ich mit diesem berliner Klassiker zunächst wenig anfangen (hätte ich mal nachgelesen). Letztlich ist es ein Bauernfrühstück, wie es im süddeutschen Raum auch heißt. Kann natürlich auch noch variiert werden (bei mir gehört inzwischen eigentlich noch Petersilie dazu, aber einen Topf habe ich noch nicht gekauft und die draußen machte gerade schlapp). Außerdem gleich ein toller Beitrag zur laufenden Kartoffelparade von Foodfreak. Ich nehme dafür am liebsten Sieglinde, eine meiner liebsten (festkochenden) Kartoffelsorten. Mit einem kleinen Salat ein vollwertiges Mittagessen!
