Meine Kleine bereitete als Geburtstagsüberraschung für mich ein Dessert zu. Sie mag Zitronen und liebt alles Süße, wie auch Amarettini. Wir hatten schon länger ein Rezept für die Zitronencrème markiert, das hat sie dann mit wenig Hilfe selber gerührt.. Allerdings ist die Crème sehr flüssig, wer es optisch ansprechender haben möchte, sollte noch Gelatine oder alternativ Agar benutzen, alles vor dem Einschichten dann etwas anziehen lassen. Am besten fand sie den selbst gemachten Mandelkrokant, hier blieben unerklärliche Reste, die vor der Vernichtung bewahrt werden mussten…
Kategorie: Rezepte
Wir grillen gerne, gerade Paprika landet sehr gerne auf unserem Grill. Doch manchmal ist der Hunger kleiner als angekündigt. So saß ich mal wieder mit gegrillten Paprikaschoten da. Auf marinierte gegrillte Paprika hatte ich keine Lust, also mal wieder gestöbert für die perfekte Resteverwertung. Gefunden habe ich eine Röst-Paprikasuppe für die ich einfach nur die gelben Paprikaschoten benutzt habe. Die Paprikasuppe ist echt lecker, leider auch in echt nicht so leuchtend gelb, da eben Röststoffe schon mir drin sind. Ich würde wohl beim nächsten Mal die roten verwenden – wie auch im Rezept empfohlen. Schmeckt wie Tapas zum Löffeln, ich fand es lecker, die Familie präferiert tatsächlich die marinierte Resteverwertung. Egal, blieb mehr für mich.
Ich weiß, dass die meisten Holler schon abgeerntet sind, aber ich möchte das Hollerbeergelee unbedingt noch beim heimischen Superfood von Giftigeblonde und The Apricot Lady dazu stellen, denn einfacher gibt es das nicht. Entweder selber Holler pflanzen oder beim Spazieren gehen, Hollerbüsche entdecken, beobachten und ernten ehe die Vögel kommen, aber erst, wenn sie richtig reif sind. Den „echten“ Holler erkennt ihr daran, dass die reifen Beeren herab hängen. Ich habe die Hollerbeeren nicht gewogen, sondern nur geputzt und in den Dampfentsafter gegeben. Der war voll. Dampfentsafter ist hier tatsächlich die schnellste aller Varianten, keine Beeren abstreifen, kein Mulltuch. Den Saft immer mal wieder ablassen. Soabald der Saft beim Ablassen heller wird, einfach aufhören. Daraus bekam ich 2 Liter Saft. Da der Göttergatte nochma im Angebot Einmachzucker gekauft hatte, wurde auch gleich noch mit aufgebraucht.

Meine Große experimentiert gerade gerne beimEssen. Wir versuchen insgesamt mehr Gemüse und Salat zu essen, da kommt mir fast jedes Rezept gelegen, das beide Mädels anlacht. Aber fertige Tortillas – die wollte ich dann doch nicht, nach einem Blick auf die Zutatenliste erst recht nicht. Aber frau ist ja hartnäckig und findet immer ein passendes Rezept. Die Füllung haben wir improvisiert und uns das selber gebastelt. Als Sauce gab es eine schnelle Guacomole, dazu bunter Salat. Nur waren unsere Tortillas etwas kleiner als die fertigen. Die Tortillas müssen wirklich hauchdünn in mehreren Schritten ausgeerollt werden. , damit sie perfekt gelingen. Die Mädels durften fleißig mithelfen. Die Füllung haben sie alleine gemacht und waren stolz, lecker war es sehr. Echt zu empfehlen!
Auf dem Markt hatte ich noch im Oktober ganz wunderbare Steinpilze entdeckt. Bei so groartigen Zutaten halte ich es ganz puristisch. Nur Zeit fr selbst gemachten Nudelteig blieb leider nicht, also musste gekaufte her halten. Bandnudeln wrden sich anbieten, die hatte ich nicht mehr da, Bavette taten es auch. Meine Große ist jetzt hin und weg, obwohl sonst kein Pilzfreund, die Steinpilze wurden restlos genossen. Muss noch auf den Blog, habe ich ihr versprochen.
Meine Mädels lieben aktuell Möhren! Also hole ich all die Rezepte hervor, die sie all die Jahre ablehnten… So auch ein Möhrengratin, das als schnell vorbereitetes Essen auch unkompliziert so gegessen werden kann. Wer mag, Buletten passen sicher auch gut dazu. Geht sicher auch mit anderem Wurzelgemüse oder einer Gemüse-Mischung. Doch das Rezept musste ich natürlich abwandeln, klang mir zu langweilig, so aber genial lecker und empfehlenswert! Wer es fruchtiger mag, reibt einen Apfel mit rein.
Ich musste nochmal die Obstfülle, die ich für die Mädels eingekauft hatte, die dann aber doch nicht so schnell gegessen wurden, wie es das reife Obst wünschte, in eine Marmelade herauskommen. Ich variiere da einfach frei. Herausgekommen ist eine Pflaumen-Heidelbeer-Marmelade, die wirklich wunderbar schmeckt, super aromatisch, Herbst auf dem Teller.
Meine Kleine durfte mal wieder als Belohnung das Essen auswählen und suchte sich die Hähnchen-Olivenspieße zum Grillen aus. Da sie aber aktuell mehr auf grüne als auf schwarze Oliven steht, mussten die natürlich ausgetauscht werden. Die Hähnchenbrustfilets werden zitronig mariniert während die Holzspieße im Wasser baden, um auf dem Grill nicht in Flammen aufzugehen. Das Aufspießen konnte dann die Tochter übernehmen. Stolz war sie obendrein und geschmeckt hat es uns allen!
Hier rollt die erste Erkältungswelle. Wir pflegen unsere Schnupfennasen und genießen dafür wieder wärmende Suppen. Dieses Mal eine Möhrensuppe mit Aprikose und Pinienkernen nach Tim Mälzer, die wir bei Regenwetter genossen. Nur passte die Konsistenz bei uns nicht, wir haben noch etwas Apfelsaft mit aufgegossen, Weißwein würde auch gut passen. Farbklecks in der Schüssel und zaubert auch den Schniefnasen am Regentag zumindest ein Lächeln ins Gesicht!
Wir grillen im Sommer recht regelmäßig und variieren da sehr gerne mit den Marinaden. Gerade die beiden Mädels lieben Hähnchen. Da uns ein ganzen Brathähnchen meistens zu viel ist, grillen wir sehr gerne Hähnchenkeulen, die bleiben durch den Knochen sehr saftig. Wie immer musste ich natürlich etwas variieren, da ich immer noch etwas Süße an die Marinade gebe, dadurch wird es runder. Für ein ganzes Hähnchen würde ich mehr Marinade machen, da ich immer etwas unter und auch auf die Haut gebe. Dadurch kommt mehr Aroma in das Fleisch. Sehr aromatisch und fein, schmeckt genial lecker!










