Herr und Frau Deichrunner waren das Wochenende da. Natürlich haben wir gemeinsam gekocht, geschlemmt, viel geredet und Potsdam erkundet. Kurz gesagt: Schee wars und wir…
Autor: rike

Wir hatten ja die Kürbislasagne von Rosa nachgemacht, nachdem wir letztes Jahr eine Version mit Mais getestet hatten. Die fanden wir beide schon sehr lecker, aber etwas wenig würzig. Da bei uns momentan ja öfters mal Kürbisbrei anfällt, konnten wir recht bald eine andere Variante testen. Wir hatten noch Staudensellerie, Zwiebel und Hähnchenstreifen angebraten und gemeinsam mit etwas Rosmarin eingeschichtet. Das kam insgesamt deutlich besser an. Eine genial lecker Lasagne, die wir so bestimmt öfters machen werden.

Der Nahrungsplan wird nach und nach erweitert. Rohe Möhre findet sie ja schon lange toll, aber gekocht, nunja. Vielleicht wird sie bei den nächsten Mahlzeiten etwas begeisterter davon. Das Foto habe ich übrigens in unserer praktischen Einfrier- und Unterwegs-Babybreibechern gemacht. Einfach super die Becher, denn sie passen auch in die Warmhaltetaschen der Wickeltasche.

Wir hatten ja vom Dinner for one schon die Mulligatawny-Soup gekocht. Zum Dessert fragt James: „Some more fruits?“ Daraus machten wir einen Obstsalat. Der war wirklich lecker. So langsam könnte man noch Äpfel und Birnen verwenden. Insgesamt kann man den ja beliebig variieren. Hier mal ein Vorschlag.

Nach den Anfangsschwierigkeiten beim Kürbisbrei, hat sich der Appetit unserer Tochter doch gesteigert. Zwar sind es auch an den besten Tagen allenfalls 100 Gramm, aber immerhin. Mittlerweile verzieht sie nicht mehr das Gesicht, sondern macht freiwillig den Mund auf.
Mein Kind hat mich neulich auch sehr getröstet. Wir waren in Schweden einkaufen, mal wieder länger als geplant, also hatten wir auch nix dabei. Aber dort bekommt man ja Babybrei gratis: Marke, genannt: „bunter Gemüsebrei“. Laut Angaben: Kartoffeln, Kürbis, Möhre, Pastinake, Fenchel und Mais, naja und Wasser enthalten. Mal abgesehen davon, dass dieser Brei in ihrem Nahrungsplan noch etwas früh war, sie hat sich GESCHÜTTELT! Kann ich aber gut verstehen, denn der Brei schmeckte nach lauwarm eingeweichter Pappe. Nach diesem Bekenntnis zum guten Geschmack koche ich doch gerne Babybrei!

Wir haben letztes Jahr schon mal eine Kürbislasagne gemacht. Diese zeichnete sich durch etwas Mais aus. Schon damals stellte ich Rosas Kürbislasagne auf meine ewige Nachkochliste. Da wir jetzt ja öfters mal Kürbisbrei kochen durften, kamen wir endlich zum Nachkochen. Sehr lecker! Das werden wir bestimmt nochmal abwandeln. Danke Rosa fürs Rezept!

Auf dem Geburtstag einer Freundin wurde zum Grillen dieser Kartoffelsalat mitgebracht. Nach dem Rezept hatte ich aus Schusseligkeit nicht gefragt. Aber die Zutaten hatte ich herausbekommen und so konnte ich nachkochen. Einfach lecker, wenn auch etwas speziell.

Ich hatte auf dem Markt eine Schmorgurke mitgenommen, Hackfleisch besorgt und dann das Rezept nicht markiert, ich wusste einfach nicht, wo ich das Rezept her hatte. Also wurde losgeköchelt. Naja und dann wurde es länger warm gehalten, als es uns lieb gewesen ist. Dennoch war es ingesamt sehr lecker!!

Passend zum Gartenkochevent habe ich auf dem Markt wunderbare Zwetschgen ergattert. Außerdem gab es mal wieder eine Flugentenbrust. Was also lag näher, als beides zu kombinieren und das Ganze mit Portwein abzurunden. Ich habe meine Kochbuchsammlung durchstöbert, aber auf die Schnelle kein passendes Rezept gefunden. Also war mal wieder improvisieren angesagt. Wir waren aber so begeistert, dass wir es sicher wieder machen werden, denn es war mal wieder genial lecker.

Mein backbegabter Bruder hat mal wieder gebacken. Er schuf für unsere Tochter zur Taufe eine 2-stöckige Tauftorte. Der untere Teil bestand auf Wunsch meiner Mutter aus der Frappé-Torte. Oben gab es einen hellen Biskuit, der mit einer Kirschmasse gefüllt war. Umhüllt wurde er mit einer Marzipandecke. Aus weiterem eingefärbtem, ausgerollten Marzipan wurde ein Kinderwagen nachempfunden (nein, so viel Arbeit beim Verzieren wie Jutta haben wir uns nicht gemacht). Geschmeckt hat es allen sehr. Nur der Täufling durfte nicht probieren – wie gemein!!
Nachtrag (07.03.10): die Torte der kleinen Schwester gibt es hier.
