Bei mir gab es nochmal Bärlauch kombiniert mit Spargel dieses Mal in einer Quiche. Dafür habe ich dieses Rezept etwas abgewandelt. Beim nächsten Mal würde ich allerdings nur ein halbes Bund Bärlauch verwenden und hierfür die Räucherlachsmenge verdoppeln. Ansonsten wunderbar und lecker, würzig, optisch toll! Eine schöne Kombination dieser Frühlingsgenüsse. Wir haben bei der Gelegenheit übrigens Räucherlachs in verschiedenen Preisklassen verkostet (deswegen war nur noch so wenig da), es lohnt sich unseres Erachtens wirklich, den teuren zu kaufen, im direkten Vergleich wirklich besser.
Autor: rike
Ich koche weiter den Vinz, dieses Mal mit Rhabarber, den insbesondere meine Große sehr liebt. Das Rhabarberkompott kam so auch bei beiden sehr gut an. Da hätte ich glatt mehr von machen können. Milchreis mögen sie ja eigentlich, den hätte ich auch (zumindest wenn es nach meinen Mädels geht) lieber gemacht, der Reisauflauf kam nicht so gut an. Dabei fand ich persönlich ihn richtig gut, sehr fluffig. Allerdings kam ich mit der Zeit etwas in Schwierigkeiten. So ist es im Haushalt praktikabler, wenn der Milchreis zuerst aufgesetzt wird und im zweiten Schritt das Rhabarberkompott. Auch ist Zubereitungszeit reine Arbeitszeit, Koch- bzw. Garzeiten kommen nochmal obendrauf. Gottseidank konnte der Göttergatte die Zeit mit den ersten deutschen Erdbeeren überbrücken. Ansonsten lohnt es sich sehr, Im Original in Mini-Förmchen gegart und gestürzt, bei mir in der großen Form und dann wie oben angerichtet. Reicht von der Menge für uns 4 als süßes Hauptgericht, für 6 von der Menge ein frühlingshaftes Dessert, mal wieder genial lecker. Den Vinz koch ich wieder!
Wir grillen weiter, überwiegend Fisch. Hier eine Dorade, die ich mal nur mit 1/2 Bund Petersilie gefüllt habe. Sehr pur, sehr schlicht, aber sehr lecker! Geht flott, meine Kids lieben es total. Dorade ist aber auch dankbar und die Kräuter sind beliebig austauschbar.
Wir haben uns hier in der Hausgemeinschaft zusammen einen neuen Grill gekauft. Zusätzlich habe ich mir dann noch den Pizzastein
gegönnt. Der wollte jetzt eingeweiht werden. Ich habe dafür einen klassichen Pizzateig aus Hefe gemacht und mit der schnellsten Tomatensauce der Welt belegt. Anders als auf dem Stein (bzw. der packung) angegeben, hat bei unserem ersten Versuch jede Pizza ca. 13 Minuten im Grill benötigt, dafür war der Boden superkross, oben fluffig, der Käse zerlaufen, perfekt, einfach genial lecker! Auf der Pizza oben sieht man es schon nicht mehr so schön, da sie als letzte in den Grill wanderte (Kinderpizza kam zuerst!), da wurde schon nur noch 130°C erreicht und nicht mehr wie bei der ersten 180°C lt. Deckelthermometer. War aber immer noch wunderbar! Nicht zum letzten Mal! Kochen bzw. im Garten – ich hoffe das Wetter spielt da diesen Sommer öfters mal mit!
Ich hatte heute lieben Besuch. Gemeinsam haben wir Spargel aus dem Bratschlauch gemacht, dazu gab es als Beilage diese Kräuterflädle, die Vinzent Klink zu gebratenem Spargel serviert. Für alle Nicht-Schwaben: Flädle ist das schwäbische Wort für Pfann- oder berlinerisch Eierkuchen, also Pfannkuchen mit Kräutern. Ich habe mit meiner Freundin dazu den Spargel aus dem Schlauch gemacht, insbesondere zu der Sauce fand ich es toll. Das Rezept ist einfach, allerdings war bei mir mal wieder nicht alles da, also wurde improvisiert. Bärlauch war noch im Kühlschrank, dafür hatte der Kerbel eine akute Trockenperiode nicht überlebt 😀 (ich sollte einfach öfters gießen). Also ausgetauscht, schmeckt toll, würzig, lecker und insgesamt ein leichtes, vegetarisches Hauptgericht. Toll im Frühling, Nachtisch war dann das Rhabarbersorbet, um die Eismaschine in Aktion vorzuführen. War lecker, schön, freu mich schon auf das Wiedersehen!!
Zorra ruft zum 75. Blogevent! Schaumig und luftig wünscht sie sich. Das war für mich das Argument, endlich mal eine selbst gemachte Sauce hollandaise zu kochen. Bei meinen Eltern gab es die immer aus der Tüte, der Göttergatte mag keine Sauce hollandaise. Ich habe mir dafür ein Rezept von Lea Linster ausgesucht. Ich war absolut überrascht, wie einfach und unkompliziert die Sauce vorzubereiten war. Vor allem schmeckt es ganz anders, einfach unvergleichlich zu den Fertigprodukten. Fluffig, aromatisch, harmoniert wunderbar mit dem Spargel! Serviert es rasch und warm, bei mir bildete sich eine leichte Haut, als die Sauce kalt wurde. Ich war überrascht, wie schnell es fertig war, nicht mal 15 Minuten! Hevorragend, auch wenn ich den Göttergatten zwar positiv überraschen, aber nicht komplett überzeugen konnte. Den Spargel habe ich, wie bei uns üblich, im Bratschlauch zubereitet.
Meine beiden Mädels essen gerne Hähnchen, doch ich kaufe nicht immer die Hähnchenbrust, denn die Keulen sind superlecker und bleiben durch den Knochen beim Garen auch saftiger. Die Keulen hier bekommen eine superleckere Glasur, die die Haut ungemein aromatisch und knusprig werden lässt. Im Originalrezept wird dazu Dosenananas gereicht, ich habe frische verwendet. Reis passt unserer Meinung noch am besten dazu, einfach mal wieder genial lecker!
Hier stelle ich eines der klassischen Hefte von Zabert Sandmann vor. In diesem dreht sich alles um die teigigen Köstlichkeiten. Dabei reichen die Rezepte von süß bis herzhaft. Nicht alles wirklich klassisch, aber die Rezepte sind gelingsicher und bis jetzt hat mir jede Kombination, die ich nachgekocht habe, auch geschmeckt (war nur nicht alles so fotogen wie im Buch). Doch jetzt zur Gliederung: nach einer kurzen Einleitung kommen zunächst die süßen Pfannkuchen, Crèpes und Co, hier findet sich alles von Crèpes über Pfannkuchen, Pancakes mit unterschiedlichen Füllungen, Beilagen. Im zweiten Kapitel dann Waffeln und Schmarren, ebenfalls süß. Hier gibt es süße Waffelrezepte mit z.B. Apfelwaffeln, bei dem die Äpfel auch in den Teig gehören sowie unteschiedliche Schmarren-Varianten z.B. aus Grieß, Quark. Im dritten Kapitel dann die pikanten Rezepte. Leider sind auch hier Crèpes-Rezepte und keine Galette, dafür dann auch pikante Schmarren, pikante Pfannkuchen. Zuletzt dann noch Rezepte für pikante und süße Begleiter mit überwiegend Marmeladen-Rezepten, wenigen Quark- oder Chutney-Varianten.
Ich liebe die Spargel-Zeit und ich liebe Crèpes, denn wir können uns die pikant füllen, die Kinder dann nach Belieben pikant mit Schinken oder Salami mit Käse (die Kleine nimmt aber auch gerne die Spargel-Füllung) oder eben mit Marmelade, Apfelmus, etc. Da ich hierfür mal ein Kochbuch verwendet habe, das schon ewig in meinem Regal steht, gleich ein guter Kandidat für DKduW. Das Buch ist toll, da wir aber aktuell etwas figurfreundlich kochen wollen, wurde es noch nicht so oft hervorgeholt. Insgesamt eine tolle Kombination, lecker, würzig, heiß geliebt und viel zu selten gekocht.
