Letztes Jahr, um Johanni: ich war mit den beiden Mädels in unserer Lieblingseisdiele, die das Eis noch selber macht. Ich nahm damals eine Kugel vom Rhabarbersorbet. Ich weiß nicht mehr, was die Große bestellt hatte, aber nach dem ersten Probier-Schleck wurden spontan die Kugeln getauscht. Seither immer die Frage: „Mama, wann machen wir auch so Rhabarber-Eis?“ Könnt Ihr Euch ihre Verzückung vorstellen, als sie jetzt entdeckte, dass unser Rhabarber (zumindest bei Ihr) schon knapp über Knie-Höhe gewachsen war? 250 g konnte ich ernten, ohne den Rhabarber völlig zu rupfen. Natürlich half sie beim Vorbereiten und war sooo stolz auf ihr leckeres, selbstgemachtes Rhabarbersorbet! Rezept hatte ich keines, wir haben ein wenig improvisiert. Wichtig ist hier, das Rhabarberkompott komplett zu übersüßen, damit es im Sorbet ausreicht. Superlecker, harmonisch, genial! Nicht zu süß, erfrischend und Rhabarber pur!
Autor: rike
Ich hatte dieses Jahr ja schon Bärlauchbutter portioniert eingefroren. Dann wurden wir von den Patenonkeln der beiden Mädels zum Osteressen eingeladen, wozu es eine Bärlauchbutter à la Tim Mälzer gab. Die war richtig lecker, etwas runder, das Rezept (sprich das Kochbuch) hatte ich auch. Da ich dann letztes Wochenende zu viel Bärlauch eingekauft hatte (ein Bund wog 100g statt sonst 50) blieb nochmal was übrig, um nochmal Bärlauchbutter zu machen. Diese hier ist etwas milder, die Petersilie rundet es ab. Würzig und genial lecker, ebenfalls portioniert weggefroren für die Sommergrillabende, die hoffentlich kommen werden.
Bei uns wird ja sehr regelmäßig gegrillt. Da bieten sich verschiedene Dips immer wieder an. Hier habe ich mal eine Variante der klassischen Sour Cream ausprobiert. Die passt perfekt insbesondere zu Kartoffeln, aber auch als Dip zu Rohkost wunderbar. Ich musste Zutaten etwas austauschen, da ich nicht alles da hatte, war aber auch lecker (bei mir 200 g Crème fraîche und 150 g Saure Sahne). Wurde durch Wartezeit etwas runder, ich empfehle also, den Dip mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
Bei uns im Haus ist ein überraschend guter Zusammenhalt. Was auch dazu beitrug, dass wir uns jetzt alle zusammen einen neuen Kugelgrill von Weber gekauft haben. Der wurde extra groß gewählt, damit wir auch eben ein ganzes Brathähnchen darin grillen können. Und heute wurde entsprechene experimentiert. Die Marinade habe ich realtiv klassich frei zusammengerührt und dann 2 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen. Das größte Problem war eigentlich, eine passende Bierdose aufzutreiben. Meine Wohngegend hier ist ökologisch viel zu korrekt, es gibt nur Pfandflaschen 😀 … Der Göttergatte hatte den Grill vorgeheizt, während unsere Mädels im Garten spielten. Im Deckel ist ja ein Thermometer enthalten und bei 160°C haben wir es in den Grill gestellt. Wir haben den Grill noch nie über längere Zeit auf einer Temperatur halten wollen und es etwas gedauert, bis der Göttergatte den Kniff raus hatte. Daher war die Grillzeit von in den unteschiedlichsten Internetrezepten zwischen 60-80 Minuten bei uns dann doch deutlich auf 120 Minuten verlängert. Doch das Fleisch ist total zart, absolut perfekt und für Bier-Verächter wie mich: es schmeckt sogar ein ganz klein wenig nach Bier. Aber es ist der Wahnsinn! Die Haut krass, das Fleisch zart! Können wir nur allerwärmstens empfehlen. Den Grill übrigens auch, es macht echt Spass, damit zu grillen!
Das Pesto neulich war so lecker, das musste ich einfach nochmal machen, um den Bärlauch-Geschmack etwas zu konservieren. Lecker und schnell gemacht, schmeckt einfach immer, abgewandelt einfach 3 EL vom Pesto mit 100 g Feta pürieren, ggf. Sahne zugeben, lecker als Brotaufstrich.
Ich bin ja schon immer ein Suppenliebhaber, seit meine Kinder alles in pürierter Form noch eher essen, umso mehr. Die Suppe hier gab es schon letztes Jahr und ich nehme es vorweg: Sauerampfer ist nix für meine Kinder, ich fand es toll, der Göttergatte fand zwar die Suppe an sich lecker, aber es gab zu der Zeit einfach zu oft Suppen. Mal sehen, wie es meine Mädels dieses Jahr finden, wenn die Kräuterfrau auf dem Markt wieder welchen haben sollte, denn eigentlich will sie aufhören. Da es so schön passt, ist das mein Beitrag zum laufenden Gartenkochevent, wieder ausgerichtet von Sus, wie praktisch, dass ich einfach mit dem Bloggen nicht hinterher komme. Denn so alleine werde ich den Sauerampfer dieses Jahr wohl nicht nochmal verarbeiten,für nächstes Jahr freue ich mich dann jetzt schon auf die Zusammenfassung!
Zu unserem Osterfrühstück gab es dieses Jahr einen Mohnkranz, lecker, locker, fluffig, genau der richtige, süße Abschluss eines gemütlichen Frühstücks. Die Kinder hatten die Osternester schon entdeckt und waren so stolz über ihre bemalten Eier, die der Osterhase so schön versteckt hatte. Dann gab es noch ihre Osterkekse, von denen doch tatsächlich einige den Tag überlebten. Schmeckt auch zum Nachmittagskaffee sicher hervorragend! Allerdings hatte ich auf eine fertige Mohnmischun zurückgegriffen, da ich immer noch keine Mohnmühle besitze.
Ich habe heute mit den Mädels noch einige Osterkekse gebacken. Hier wird ein klassischer Mürbeteig einfach mit österlichen Motiven ausgestochen (meine 2-jährige war so begeistert, dass sie alle 3 Bleche alleine ausgestochen hat). Danach wurde gemeinsam mit der großen Schwester und einer der Freunde der beiden mit Zuckerzeug verziert. Sie sind beide superstolz auf ihre Kekse und etwas enttäuscht, dass sie sie für morgen aufheben sollten. Jetzt schlafen alle beide und ich backe noch schnell den Hefezopf für den Frühstückstisch. Der Osterhase war hier schon fleißig und der Ostertisch ist auch gleich fertig. Ich wünsche allen Lesern und Bloggern frohe Ostern, viel Zeit mit der Familie und den Lieben!
In der Biokiste waren leckere Topinambur, dafür hatte ich in meinem neuen Kochbuch von Lea Linster ein tolles Rezept für eine Crème-Suppe entdeckt. Die wollte unbedingt nachgekocht werden. Was soll ich sagen? Cremig, samtig und umschmeichelt das Eigenaroma der Topinamburknollen. Sogar die Mädels haben Nachschlag verlangt. Laut Rezept soll etwas Schnittlauch darüber gestreut werden, der war noch nicht in der Kräuterkiste, also wurde auf Bärlauch vom Markt zurückgegriffen, der einen schönen würzigen Gegensatz bildete, man darf den allerdings nur spärlich verwenden, sonst wird er zu dominant! Hat auch Topinambur-Skeptiker restlos überzeugt!
Kennt Ihr das? Ihr habt ein Rezept gesehen, das Ihr nachkochen wollt, kauft die wesentlichen Dinge dafür ein (hier Steckrübe und Kassler) und dann finde ich das Rezept einfach nicht wieder… Also aus dem Kopf heraus improvisieren und was ähnliches zaubern. Wir fanden es genial lecker, meine Mädels essen die Kombination gerne, vorausgesetzt das Gemüse wurde vorher püriert. Ein einfach vorzubereitendes Essen, perfekt im Herbst oder Winter! Beilagen braucht es hier übrigens keine, Steckrübe und Pastinaken sind so schon sättigend.
