Gibt es ein Kind, das keine Fischstäbchen mag oder zumindest kennt? Meine lieben Fischstäbchen und ja – das ist eines der wenigen Conveniance-Produkte, die in meinem Haushalt verwendet werden. Aber jetzt mit meinen beiden kranken Hühnern, da konnte ich auch mal selber kochen bzw. kochen lassen. Panieren kennen sie beide schon, bietet sich für Kinder auch wirklich an. Wir haben uns dieses Mal für Victoriabarsch entschieden, ein Süßwsserfisch, sehr mild im Geschmack, sehr fest im Fleisch und lässt sich auch von Kinderhänden gut schneiden. Nicht nur, dass beide total begeistert davon waren, dass wir Fischstäbchen selbstgemacht haben, die schmecken auch besser als gekaufte, zumindest nach eindeutiger Meinung meiner Mädels. Weil es auch echt schnell geht (auch mit Kindern unter 30 Minuten) ein Beitrag zur Cucina rapida.
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Ich mag Wirsing, der hier mal so richtig zur Geltung kommt. Wichtig ist es, denn Wirsing im Gegensatz zum Original-Rezept tatsächlich, den Wirsing sehr fein zu schneiden. Dadurch wird das Gericht noch etwas feiner. Im Original-Rezept ist noch gekochter Schinken nötig, der aber nicht zwingend nötig ist. Ein Rezept, das auch Wirsing-Skeptiker (aka meine Mädels) überzeugen kann!
Zum Neujahrstag gab es ganz klassisch eine Neujahrsbrezel. Dafür wurde der klassische Teig für den Hefezopf abgewandelt. Ich habe noch etwas Zitronenschale mit in den Teig gegeben, da er so etwas frischer wird. Ansonsten wie immer genial lecker, leider ist der Zopf etwas von der Brezel gerutscht, aber geschmacklich toll. Immer wieder lecker! Damit wünsche ich allen ein tolles 2013!!
Wenn wir mal in Bayern sind, dann genießen wir es immer, beim hiesigen Metzger auch regionales Kalbfleisch zu bekommen. Mein aktueller, hiesiger Metzger selber hat kein Kalb und die anderen nur Fleisch von armen Viechern, die durch halb Europa gefahren wurden. Hier kann ich wenigstens ohne schlechtes Gewissen einkaufen und genießen. Nach Wunsch meiner Mädels gab es das heute als klassisches Wiener Schnitzel, wobei meine Große natürlich fleißig mithalf. Panierstraßen bieten sich für Kinder echt gut an. Auch wenn das Würzen noch sehr variabel war und das mit der Prise nicht bedeutet, die Kinderhand voller Salz über das Schnitzel zu streuen. Aber sie war stolz und der Kartoffelsalat wurde salzarm gehalten, dann war es ein genial leckeres Gericht.
Schnitzel klopft man übrigens am einfachsten, indem Frischhaltefolie mit 1 TL Öl bestrichen wird, Schnitzel drauf, 2. Bogen Frischhaltefolie drüber und dann mit der Pfanne flach klopfen. Quatsch befand die Große, das geht ganz anders, hat sie schließlich im Kindergarten gelernt und klopfte ihr Schnitzel höchst selbst.
Der backbegabte Bruder hat mal wieder gezaubert. Inspirieren ließ er sich durch dieses Rezept. Alleine der Duft der sich in der Wohnung ausbreitete, war den Aufwand wert. Auch geschmacklich ein echtes Erlebnis. Statt Muskatblüte wurde Lebkuchengewürz aufgebraucht. Allerdings sollte man für den Gewürzguglhupf einen Tag vorher anfangen.
Ok, ich habe es versucht, öfters, ein Brot mit Sauerteig zu backen. Es ist echt kein Hexenwerk, aber leider derzeit nicht mit meinem Arbeits- und Familienleben kompatibel. Dennoch wollte ich gerne an Zorras WBD teilnehmen, also doch lieber ein Hefeteig. Dieser wird hier als ein süßer Frühstückszopf serviert, der im Frühling gerne auch als Osterzopf auf den Tisch kommt. Das Rezept ist klassisch, der Zopf fluffig, perfekt. Hier leider nicht so schön geflochten, dafür geschmacklich umwerfend! Den backe ich an meinen freien Wochenenden gerne mal für den gemeinsamen Frühstückstisch, die Kinder lieben ihn absolut, der Göttergatte ebenso, da reicht eigentlich etwas Butter dazu, mehr braucht es gar nicht, so lecker ist der!
Ich liebe Kapern, meistens landen die bei uns einfach so auf dem Tisch (dann als Stielkapern). Doch hier mal wieder einer der Klassiker der deutschen Küche, die Königsberger Klopse. Die werden eigentlich mit Kalbshack gemacht. Doch da ich an das bei mir daheim nur schwer herankomme, wollte ich es mal mit gemischtem Hack (je halb Schwein und Rind) versuchen. Mit der gehackten Sardelle darin ist es gar nicht so schlecht. Nicht ganz so fein und edel wie mit Kalbshack, aber kein schlechter Ersatz. Daher doch noch ein würdiger Eventteilnehmer.
Zum Ende der Heidelbeersaison gab es bei uns mal einen fluffigen Hefeteig, der außer mit Heidelbeeren auch noch mit Vanillepudding und natürlich leckeren Streuseln belegt wurde. Die Kinder waren ganz begeistert, insbesondere, wie schön der Teig aufging, weil die Hefe „pupste“. Das gab natürlich Gekicher, genossen wurde der Heidelbeer-Streuselkuchen dennoch und es schmeckte wirklich jedem, auch am nächsten Tag noch nicht trocken, wenn im Kühlschrank gelagert.
Mohn ist das Thema, zu dem Mel einige Rezepte möchte. Ich nehme hier eine Fertig-Füllung (böse, böse ich weiß), warum? 1. Ich habe keine Mohnmühle. Ich habe ewig gesucht und jetzt ein Modell gefunden, mit dem ich mich anfreunden würde, würde allerdings auf mein auserkorenes Küchenmaschinennachfolgemodell nicht mehr passen. Also erst mal überlegen, ob ich mir die gleiche Küchenmaschine wieder kaufen möchte (eigentlich wollte ich die gleiche wie Zorra, habe aktuell die 47iger MUM) 2. ich manchmal einfach nicht mehr alles selber machen kann und will. Dann will ich einfach fertig werden, weil so viel anderes noch ansteht. Egal – es ist also halbfertig und der Teig nichtsdestotrotz ein Gedicht. Letzlich kann sich ja jeder eine Mohmischung selber rühren. Passt hervorragend zu einem Brunch, hatte es selber zuletzt an Ostern gebacken (von da ist auch das Foto…)


