Unsere Kleine liebt Kanelbullar, wie die Zimtschnecken im Original heißen. Da meine Kleine immer noch ein großer Fan von Pettersson und Findus ist, hat sie auch das zuletzt erschienene Kochbuch bekommen. Darin war ein anderes als das bewährte Rezept enthalten. Wir backen die regelmäßig und meine Kleine findet dieses Rezept eindeutig besser. Hier bringt sie auch die Geduld auf, die Hefe einfach braucht. Denn sie weiß, sie wird dafür belohnt werden. Die Frage nach ihren Zimtschnecken stellt sie auch schon nur noch am Vormittag an gemütlichen Wochenenden. Das Rezept können wir nur empfehlen, weswegen wir es zum gemütlichen Kochen (und backen) von Crockyblog zum Geburtstag dazu stellen – Happy Birthday!!
Schlagwort: vegetarisch
Unser Baum trägt weiter fleißig und wir hatten in letzter Zeit mehrere Anlässe, um Kuchen zu backen. Dieses Mal gab es einen Apfel-Quark-Kuchen, der die Geheimnisse eines fluffigen Käsekuchens mit einem fruchtigen Apfelkuchen verbindet. Wir haben allerdings die Käsemasse etwas erhöht, was dem Rezept wirklich gut tut.
Unser Apfelbaum trägt fleißig. Leider werfen die Vögel viele unreife oder halbreife Äpfel runter. Wir sammeln jeden Tag ein, doch die Macken schränken die Haltbarkeit enorm ein. Also muss recht tagesaktuell eingemacht werden. Hier habe ich 2 kg Äpfel mit 1 Zimtstange zu einem leckeren Apfelmus mit Zimt eingekocht. Abgesehen vom Schälen und Putzen der Äpfel ist der Rest einfach und simpel. Meine Mädels lieben es, auch das Haus duftet dann immer den ganzen Tag. Probiert doch mal, es lohnt sich, denn der Unterschied zum gekauften Apfelmus ist enorm!
Meine Große wollte sich unbedingt mal ihr Knuspermüsli selber machen, weil sie die angebotenen Packungen nicht sonderlich begeisternd findet. Fündig wurde sie mal wieder in ihrem Kochbuch. Auch hier hat sie fast alles selber gemacht, über abwiegen bis abfüllen. Nur das Schmelzen des Honigs durfte ich übernehmen, das war ihr noch unheimlich, im Buch wurde vor Spritzern gewarnt (die kennt sie schon…). Ich würde Euch beim Aufknuspern im Ofen empfehlen, es mindestens einmal zu wenden, sonst wird es auf einer Seite sehr dunkel und der Rest zu hell. Angeblich ergibt es 8 Portionen, mit unseren Frühstücksportionen kommen wir aber locker auf 12-14 (es ist noch etliches übrig und), verschenkt wurde ein Teil auch.
Unser Pflaumenbaum gehört zu den späten, denn die Pflaumen waren erst zuletzt reif. Da ich den Baum vom Gärtner einen Grundschnitt verpasst habe (er war über Jahre nicht geschnitten worden), trug er dieses Jahr etwa 2,5 kg Pflaumen. Die haben wir dann zu leckerem winterlichen Pflaumenmus eingekocht. Da wir es dieses Mal ganz pur genießen wollten, auch ohne alle Zutaten. Nur Zimt und Sternanis durften als Winterboten mit hinein. Ist total rund und genial lecker!
Unser Apfelbaum im Garten (umgezogen – jetzt haben wir Äpfel) trägt fleißig und wirft das erste Obst schon ab. Die sind zwar reif, aber eben oft mit Fehlstellen. Nichts zum sofort essen (dafür ist die Sorte auch zu mehlig), aber ausgeschnitten schmeckt es wunderbar. Ob jetzt im Apfelkuchen, Apfelmus oder eben als Apfel-Zwiebel-Chutney. Wobei mir hier etwas süße fehlte. Ich werde es beim nächsten Mal mit noch einigen getrockneten Feigen oder ähnlichem versuchen. So ganz rund ist das Rezept leider nicht.
Mein Bruder ist ja Vegetarier, er grillt mit seiner Familie aber nicht so gern. Natürlich gibt es einige Rezepte, aber meistens dann doch das Gleiche. Hier möchte ich Euch mal eine Alternative anbieten, die wirklich wunderbar aromatisch gelingt. Klappt im Winter auch im Ofen. Ich hatte auf dem Markt ganz tolle, große Champignons bekommen, die ich dann vegetarisch mit Feta gefüllt habe. Allerdings habe ich noch etwas improvisiert, damit es etwas saftiger wird. Probiert doch mal, es lohnt sich!
Meine Mädels hatten Zucchinis aus dem Schulgarten mitgebracht. Neben einem Zucchinirisotto wurde aus einer gelben Zucchini dieses Zucchinibrot mit Camembert. Das haben wir inzwischen schon mehrfach gebacken. Statt der vorgesehenen 3 veschiedenen Käsesorten finden wir es mit Camembert richtig gut, der sollte allerdings in mindestens 2 cm dicke Würfel geschnitten werden. Die Zucchinis sollten möglichst fein gerieben werden. Vollkornmehl passt hier leider gar nicht, dadurch geht der Zucchinigeschmack komplett unter. Aber dann ein perfektes Gericht, um einer Zucchinischwemme gerecht zu werden. Das Zucchinibrot mit Camembert kann dann auch kalt perfekt zu einem Picknick mitgenommen werden. Auch jetzt in der Schulzeit als Pausenbrot sicherlich auch bei meinen Mädels gerne gesehen. Es braucht wirklich nichts dazu, es schmeckt pur lauwarm und kalt perfekt.
Wir haben in den Sommerferien öfters Waffeln gemacht. Als dann der Streit über Waffeln versus Kartoffelpuffer entbrannte, konnten wir uns auf Kartoffelwaffeln einigen. Allerdings hatte das Rezept einige Schwächen, ob die geriebene Kartoffel asugepresst werden sollten oder nicht, stand nicht im Rezept. Ich habe dann darauf verzichtet. Dadurch wurde der Teig zu flüssig, brauchte noch etwas Mehl. Ich habe Euch unten das Rezept schon modifiziert angegeben allerdings nur für die pikante Version. Wer es süß mag, verzichtet einfach auf Pfeffer und Dill..
Ich habe einen Teil des Teiges abgezweigt, ehe ich den Rest pikant mit Salz, Pfeffer und Dill abgeschmeckt habe. Der neutralere Teil schmeckte der Kleinen mit Zimt-Zucker richtig gut, wir genossen den pikanten Teil, der mit Kräuterquark und Räucherlachs echt genial lecker schmeckte.
Gerade wuchern meine Kräuter. Ehe jetzt der Herbst meinen Kräutern zusetzt, habe ich gründlich geerntet und daraus Kräuterwaffeln improvisiert. Die kann man natürlich auch anders improvisieren, je nachdem, was man dazu genießen möchte. Bei uns gab es Kräuterquark und Tomaten dazu, was ein leckeres Mittagessen am Wochenende war. Können wir nur empfehlen!

