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Rezept: Apfel-Zwiebel-Chutney

Unser Apfelbaum im Garten (umgezogen – jetzt haben wir Äpfel) trägt fleißig und wirft das erste Obst schon ab. Die sind zwar reif, aber eben oft mit Fehlstellen. Nichts zum sofort essen (dafür ist die Sorte auch zu mehlig), aber ausgeschnitten schmeckt es wunderbar. Ob jetzt im Apfelkuchen, Apfelmus oder eben als Apfel-Zwiebel-Chutney. Wobei mir hier etwas süße fehlte. Ich werde es beim nächsten Mal mit noch einigen getrockneten Feigen oder ähnlichem versuchen. So ganz rund ist das Rezept leider nicht.

Apfel-Zwiebel-Chutney

Zutaten

Reicht für 4x 500 ml (oder analog mehrere kleine…)

  • 1 kg säuerliche Äpfel (oder wie hier: Fallobst), vorbereitet gewogen.
  • 250 g Zwiebeln (vorbereitet gewogen)
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 2 EL Rapskernöl
  • 250 ml Apfelessig
  • 300 g brauner Rohrzucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1/2 TL Senfkörner
  • 1 TL geriebene Ingwerwurzel (walnussgroßes Stück genommen)
  • 1 Messerspitze Cayennepfeffer

Zubereitung

  1. Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, fein würfeln. Zwiebeln schälen, fein hacken. Paprika waschen, halbieren, Strunk entfernen, Kerne dranlassen. Dann erst in Streifen, dann in Würfel schneiden. Ingwer schälen und fein reiben (alternativ sehr fein hacken).
  2. In einem großen Topf das Öl erhitzen, darin die Zwiebel glasig anschwitzen. Die Hälfte des Zuckers mit den Äpfeln und der Paprika zugeben, alles etwas karamellisieren. Dann mit dem Apfelessig ablöschen und den restlichen Zucker zugeben.
  3. Jetzt Salz, Pfeffer- und Sefkörner mit dem geriebenen Ingwer und dem Cayennepfeffer zugeben.
  4. Auf mittlerer Hitze köcheln lassen, bis eine musige Konsistenz erreicht ist (lt. Rezept 30 Minuten, bei mir etwa 1 Stunde…). Dabei regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt.
  5. Nochmal abschmecken, dann kochend in vorbereitete Gläser füllen, die etwa 5 Minuten auf den Deckel stellen, umdrehen und auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: 45 Minuten Arbeits- + 2 Stunden Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Äpfel, Birnen und Quitten, S. 28

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