Die beiden großen Töchter (immerhin schon gestandene Grundschulkinder) wünschten sich so dringend nochmal Kartoffelsalat als Abschluss der Sommerferien zum Grillen. Geeinigt wurde sich auf „weiße Sauce“ aber mit Joghurt (die Kleine mag kein Mayo) und bitte ganz vielen Frühlingszwiebeln. Aber ich fand kein Rezept dafür, also wurde mal wieder improvisiert. Da meine Mädels begeistert waren und einhellig fanden, dass es den Salat so gerne öfter geben sollte, kommt er gleich auf den Blog, damit ich beim nächsten Mal das Rezept wieder finde.
Kategorie: Rezepte
Auch bei uns war es heute heiß, richtig heiß. Gerade ziehen Wolken auf, aber außer Schwüle und etwa 6 Tropfen Wasser brachten sie noch keine Abkühlung. Also musste die Küche kalt bleiben. Ich habe mich mal wieder für eine kalte Gurkensuppe entschieden, kalt, erfrischend, würzig und wunderbar vorzubereiten. Sogar meine beiden Mädels waren zu überzeugen! Ein wirklich erfrischender Genuss, der natürlich auch am Planschbecken serviert wurde.
Das Team von Sakriköstlich fragt aktuell nach selbstgemachtem Fastfood, bitte noch mit regionaler Zutat. Wenn ich mal alleine daheim bin, dann liebe ich die hier in Potsdam eröffneten Suppenbars. Leckere, selbstgemachte Suppen, schnell und wärmend (oder eben kalt). Regional: klar, hier gibt es Gurken ohne Ende! Also darf die „nicht-gekochte“ Suppe mit auf das Buffet.
Weil wir kalte Gurkensuppe so lieben, habe ich davon schon mehrere Versionen online:
- Kalte Gurkensuppe mal mit Petersilie
- Geeiste Gurkensuppe etwas säuerlicher durch etwas Essig nach Meister Schuhbeck
- Geeiste Gurkensuppe mal mit Garnelen auch sehr fein
Unsere Mädels haben aus dem Schulgarten reichlich Zucchinis mitgebracht. Aus der plötzlichen Zucchinischwemme wurde dann viel improvisiert. Ein Teil davon wurde in dieses cremige Zucchinirisotto verwandelt. Unsere Mädels waren begeistert. Brachte mir gleich noch mehr Zucchinis ein. Viele davon sind schon verarbeitet, die letzte wartet im Gemüsefach auf Inspiration. Die Große kehrte von ihren Reiterferien zurück und wünschte sich ganz dringend wieder Garnelen, die es dann dazu noch gab. Harmonierte ganz gut, ein schnelles Sommeressen, das uns allen genial lecker schmeckte!
Bei uns in Potsdam war neulich ein Regionalmarkt. Da musste ich natürlich hinschlendern. Damals bei 30° im Schatten (wo war der Schatten?!?), maulenden Kindern und genervtem Göttergatten. Die Kinder durften in den Kochbus, der Göttergatte dafür beim Wildmetzger stöbern. Er suchte sich gleich neben diversen Würsten eine Wildschweinschulter aus, die erstmal im Kühlschrank schlummerte. Als jetzt Studienfreunde von mir zu Besuch kamen, durfte diese endlich ihren Auftritt bekommen: Wildschweinschulter im Speckmantel gegrillt. Ich hatte mir eine Würzmischung improvisiert, die aber mit dem Speck und den gewässerten Räucherchips insgesamt ein wunderbares Aroma bekam. Natürlich könnt Ihr selber etwas variieren und abwandeln, aber ich gebe jetzt mal meine Mischung an, denn die schmeckte uns mal wieder genial lecker!
Nachtrag: Nein, ich habe keine Rabatte bekommen, aber ich setze Links, wenn mich Produkte und/oder Anbieter überzeugen!
Ich möchte Euch eines unserer aktuellen Favoriten vorstellen: Shakshuka. Zwar improvisieren wir gelegentlich bei den Gemüsesorten, die wir zugeben, wie auch hier mit Auberginen statt pur nur mit Paprika, Zwiebeln und Tomaten. Dafür ist das Rezept von Ottolenghi wirklich unfassbar aromatisch! Wir lieben es sehr, einfach genial lecker!
Ich koche meine Tomatensauce ja immer auf Vorrat und friere den größten Teil weg. Aktuell hatte ich eine zu große Portion aufgetaut, doch 2 Tage in Folge Nudeln mit Tomatensauce wollte ich auch nicht. Aber ich hatte noch etwas Lachs da, den habe ich angebraten und die Tomatensauce mit etwas Sahne aufgegossen und mit Dill gewürzt. Im Ergebnis dann Pasta mit Tomaten-Sahne-Sauce mit Lachs, was ein schnelles und leckeres Abendessen für uns 4 war.
Wir grillen weiter regelmäßig. Meine Mädels lieben insbesondere Hähnchenkeulen. Ich habe mir für das Grillen mit den Paten meiner Mädels ein recht einfaches Rezept mit viel Ketchup und Honig ausgesucht. Die Mädels waren begeistert. Auch die Paten waren angetan, vor allem passte es sehr gut zum mitgebrachten Nudelsalat. Ich würde die Hähnchenkeulen mit Honig-Ketchup-Marinade beim nächsten Mal noch etwas aufpeppen, ich könnte mir beispielsweise noch Fenchelsamen, etwas Anis ganz gut vorstellen, dann würde es in der eher süßen, recht milden Richtung bleiben. Ich war allerdings auch mit dem Tabasco recht sparsam, da ja meine Mädels mitgegessen haben.
Wir hatten noch wunderbares Ciabatta da, in das Walnüsse eingebacken wurden. Das war leider etwas altbacken und so richtig essen wollte das auch keiner mehr. Also habe ich daraus einen italienischen Brotsalat gezaubert. Da es den zum Grillen geben sollte, konnte ich die Paprika ganz bequem vorneweg grillen, schmeckt mir einfach besser. Auch das Brot habe ich vorher noch in etwas Olivenöl knusprig ausgebraten, ich mag es schön knusprig. Den Rest habe ich recht frei nach dem Rezept improvisiert. Oliven waren gerade nicht zur Hand, dafür frischer Rucola. Egal, alles was Sommer ist, schmeckt hier wieder wunderbar. Kann auch zum Picknick wunderbar vorbereitet und mitgenommen werden.
Jetzt im Sommer lieben wir Schmorgurke. Es ist schon seit Jahren eines unserer Klassiker, was ich leider noch nicht auf meinem Blog habe. Meine Mädels lieben es, am besten schmeckt dazu Reis oder Kartoffeln. Wir machen immer eine größere Portion, denn die Menge, die im Kochbuch stand,die reicht uns nie. Wer es noch nicht kennt, es lohnt sich!
Unsere Stachelbeeren im neuen Garten tragen auch schon fleißigst. Doch statt der ersehnten Obst-satt im Garten fing sich die ganze Familie eine fiese Virusinfektion ein, der Mund entzündet und wund. Da wollten wir einfach nichts essen, wenn man nur mit Schmerzmedis überhaupt schlucken konnte (die Mädels vor allem). Aber was mit dem schönen Obst? Marmelade ist da immer eine Lösung, also wanderte alles in die Stachelbeer-Melonen-Marmelade, von der wir total überzeugt sind. Die Melone gibt eine feine Süße und harmoniert wunderbar mit der Stachelbeere. Lohnt sich, besser als Stachelbeere pur, mit der wir uns nicht so anfreunden konnten.

