Bei uns gibt es regelmäßig Hähnchenkeulen, die wir immer auf Gemüse betten. So kommt gemütliches Essen auf den Tisch, das viel Gemüse für uns alle mitbringt. Außerdem lieben wir die Hähnchenkeulen, wir brauchen gar kein Hähnchenbrustfilet. Am Knochen gegart wird es viel saftiger.
Kategorie: Hauptgerichte
Wenn die kleine Schwester mal nicht mitisst (weil sie mit Freunden unterwegs ist) und die Große zufällig daheim, wird im Winter regelhaft Miesmuscheln gewünscht. Da sie die auch beim Einkaufen höchst selbst in den Einkaufswagen legte, stand dem nichts entgegen. Sie wollte mal wieder eine Version mit Nudeln, da kam mir das Rezept für Spaghetti mit Miesmuscheln nach Eckart Witzigmann gerade recht. Schmeckte uns allen perfekt, nur leider war die Sauce viel zu flüssig, weil ich jahreszeitenbedingt lieber auf Dosentomaten zurück gegriffen habe (gelbe). Da wurde die Sauce eben noch etwas eingekocht, nachdem ich die Muscheln raus gefischt hatte. Alle glücklich, was kann Pasta mehr? Außerdem gibt es doch nichts schöneres, als gemeinsam Muscheln zu essen, Pasta dabei und ein leckerer Wein. Wer es feiner mag und beim Tisch nicht die Muscheln aus den Schalen klauben möchte, löst das Fleisch aus, ehe er es wieder unter die Sauce mischt.
Der Göttergatte liebt Aufläufe, die er aktuell recht wenig bekommt. Also habe ich ihn an einem Regensonntag glücklich gemacht und mit dem Gemüse, das ich am letzten Samstag auf dem Markt eingekauft hatte, einen winterlichen Rosenkohl-Hack-Auflauf mit Kartoffeln gezaubert. Im Prinzipg wird alles einfach klein geschnitten und dann in einer Pfanne angebraten. Zuletzt mit einem Eierguss übergossen und der Rest erledigt der Ofen. Entspanntes Kochen, da alles wunderbar vorbereitet werden kann. Hier können auch übrig gebliebener Rosenkohl und Kartoffeln vom Vortag verwendet werden, dann einfach beides zum krümeligen Hack geben und alles untemrischen. Wer rohes Gemüse verwendet, sollte alles lieber feiner würfeln, wenn er es nicht so knackig mag oder die Garzeit verlängern.
Wir lieben im Winter Chicorée. Insbesondere gegart bin ich davon ein Riesenfan. So taugt er auch als schnelles und feines Essen im Winter. Regionale und saisonale Küche und dazu noch komplett aus der Pfanne. Weswegen ich es fast kommentarlos mit zum Pfannenevent von Pfanntastisch stelle.
Meine Mädels und der Göttergatte wünschten sich nach unserer Gans mit Wintergewürzen zu Sankt Martin auch zu Weihnachten eine Gans. Da ich Rezepte selten doppelt mache, musste ich auch dieses Mal natürlich ein neues Rezept ausprobieren. Meine Wahl fiel auf ein Rezept von Sarah Wiener. Aber ich würde beim nächsten Mal die doppelte Menge der Füllung machen, das war deutlich zu wenig, wodurch die Brust auch wieder trocken wurde. Außerdem habe ich wie immer den Trick mit der Glasflasche (300 ml Flasche) in der Mitte der Füllung verwendet, dadurch gart die Gans einfach gleichmäßiger. Dazu kommt noch eine etwas längere Garzeit, die einfach zu kurz angegeben war. Ich habe Euch meine Änderungen schon unten mit angegeben, denn das Rezept ist genial lecker!
Wir alle essen gerne Hähnchenkeulen, so dass wir das Rezept von Chili und Ciabatta nachgekocht haben, sobald ich Topinambur auf dem Markt bekommen hatte. Es ist wunderbar, aromatisch, würzig und trotzdem leicht. Wir haben allerdings es etwas leichter und schneller zubereitet und dazu einfach nur Kartoffeln und einen Joghurt-Kräuter-Dip serviert. Schmeckte uns allen!
Mit unserem heutigen Weihnachtsessen möchte ich Euch allen ein frohes Weihnachtsfest. Ehrlich gesagt, hatte ich hier gar nicht so viel gemacht, außer die Zutaten einzukaufen und die Würzmischung vorzubereiten. Den Rest hat mein Mann gemacht, als ich heute arbeiten war. Die Mädels spielten mit ihren Geschenken. Da ist es umso dankbarer, wenn das Essen selbst nicht so viel Aufmerksamkeit benötigt. Ein Schweinekrustenbraten ist da extrem dankbar, da kaum Arbeit beim Vorbereiten benötigt wird. Die meiste Zeit ist der Backofen beschäftigt und alle 30 Minuten den Braten zu begießen, fordert jetzt auch niemanden in Vollzeit. Dadurch kann sich man um alles andere kümmern. Das Rezept selber ist genial lecker! Die Würzmischung ist wunderbar harmonisch, nur auf das dunkle Bier in der Sauce haben wir wegen der Kinder verzichtet. Schmeckte allen richtig gut!
Viele staunen immer, wenn ich von den ach so kinderuntypischen Lieblingsgerichten meiner Mädels erzähle. Auch Miesmuscheln werden jedes Jahr wieder herbei gesehnt. Allerdings haben wir das Original-Rezept von Jamie Oliver inzwischen doch deutlich abgewandelt und nehmen immer auf Vorrat eingemachte Pesto-Gläser, die bei uns den Sommer etwas verlängern. Dadurch sind die schnellen Muscheln mit Spaghetti doch immer als Ultra-Speed-Rezept verfügbar. Nur die Muschel-Qualität meiner liebsen Fischtheke hat leider deutlich nachgelassen… Probiert doch mal, es lohnt sich, ein feines aber trotzdem unkompliziertes Essen für Freunde und Familie!
Bei uns gibt es jedes Jahr ein Martinsgansessen. Auch dieses Jahr wurde in großer Runde gefeiert. Ich habe dafür zwei Rezepte kombiniert, einmal die Füllung und Garmethode aus Witzigmanns Kochbuch für die ganze Familie, das ich mit einer Würzmischung von Jamie Oliver kombiniert habe. Der Göttergatte und die Mädels waren erst skeptisch, weil die Gewürze sehr grob auf der Gans liegen. Aber insgesamt ist es ein wunderbar aromatisches und ausgewogenes Gericht geworden, dabei sehr zart – einfach perfekt, wäre es auch ein gutes Essen für Weihnachten! Dazu gab es bewährtes: Kartoffelknödel, Schokoladenblaukraut und Maronen-Apfel-Püree. Ein rundum gelungenes Essen! Auf Wunsch meiner Familie gibt es dieses Jahr tatsächlich auch eine Gans – erstmalig bei uns!
Wenn frau zu spät auf den Markt geht, bekommt sie nicht immer, was sie geplant hatte. Also musste spontan umdisponiert werden. Es gab noch Braten aus der Putenoberkeule. Den habe ich mir als Putenrollbraten schneiden lassen und auf dem Heimweg beim Metzger noch etwas Speck mitgenommen. Dann wurde daheim gemütlich geschmurgelt. War köstlich und die Mädels begeistert. Durch Speck und den geriebenen Apfel wurde es auch nicht trocken! Außerdem hatte ich es im Römertopf schmoren lassen, der ja auch für Saftigkeit in Braten sorgt! Da so lecker improvisiert musste es einfach auf den Blog. Denn den Putenrollbraten mit Champignonsauce werde ich bestimmt mal wieder machen.
