Unser Apfelbaum im Garten (umgezogen – jetzt haben wir Äpfel) trägt fleißig und wirft das erste Obst schon ab. Die sind zwar reif, aber eben oft mit Fehlstellen. Nichts zum sofort essen (dafür ist die Sorte auch zu mehlig), aber ausgeschnitten schmeckt es wunderbar. Ob jetzt im Apfelkuchen, Apfelmus oder eben als Apfel-Zwiebel-Chutney. Wobei mir hier etwas süße fehlte. Ich werde es beim nächsten Mal mit noch einigen getrockneten Feigen oder ähnlichem versuchen. So ganz rund ist das Rezept leider nicht.
Kategorie: Einmachen
Unsere Stachelbeeren im neuen Garten tragen auch schon fleißigst. Doch statt der ersehnten Obst-satt im Garten fing sich die ganze Familie eine fiese Virusinfektion ein, der Mund entzündet und wund. Da wollten wir einfach nichts essen, wenn man nur mit Schmerzmedis überhaupt schlucken konnte (die Mädels vor allem). Aber was mit dem schönen Obst? Marmelade ist da immer eine Lösung, also wanderte alles in die Stachelbeer-Melonen-Marmelade, von der wir total überzeugt sind. Die Melone gibt eine feine Süße und harmoniert wunderbar mit der Stachelbeere. Lohnt sich, besser als Stachelbeere pur, mit der wir uns nicht so anfreunden konnten.
Unsere Mädels hatten jetzt einen richtigen Lauf, waren total begeistert und kochten fleißig Marmelade. Dieses Mal wurden Erdbeeren und Weinbergpfirsiche vom Markt gemeinsam mit Tonkabohne eingekocht. Aber mir persönlich ist es zu süß. Ich mag es, wenn man noch einige Kirschen mit drin hat, die etwas Säure geben (wie in der sommerlichen 3-Frucht). Aber der Göttergatte und die Mädels waren hin und weg. Hat sich also gelohnt! Nicht wundern beim Nachkochen, ich brauche vor dem Putzen immer mehr Obst, da wir sehr ausgiebig immer verkosten müssen.
Ich koche mit meinen Mädels gerne und regelmäßig Marmelade. Die selbst gekochte schmeckt uns einfach besser als die gekauften Varianten. Umso erfreuter war ich, als die Truppe von #wirrettenwaszurettenist heuer die Marmelade und Chutneys retten möchte. Wie immer sammeln und organisieren Sina und Susi wieder die Beiträge – danke für die ganze Mühe dabei!! Ich war mit meiner Kleinen nochmal im alten Garten, um zu ernten. Zum letzten Mal wurde der Kirschbaum geerntet. Wir haben daraus eine Kirsch-Erdbeer-Marmelade zu dritt gekocht. Natürlich durfte die heiß geliebte Vanille wieder nicht fehlen. Das erste Glas ist schon wieder leer und einige auch schon verschenkt. Unsere bislang gekochten und getesteten Rezepte findet ihr bei mir in der eigenen Kategorie einmachen. Wer noch mehr Inspirationen sucht, wird sicher bei den anderen fündig werden:
- giftigeblonde – Kirsche – Himbeere -Walderdbeere
- Pane-Bistecca – Apfel-Pfirsich Chutney
- Obers trifft Sahne – “Schwarzwälder Kirschtorte”
- Unser Meating – Kiba-Marmelade
- Was du nicht kennst… – Bacon Jam
- Jankes*Soulfood – Paprika-Aprikosen-Chutney mit Chili
- Leberkassemmel und mehr – Zwiebelmarmelade
- Meins! Mit Liebe selbstgemacht – Pfirsich-Melba-Marmelade
- German Abendbrot – Johannisbeerchutney
- Brotwein – Paprikamarmelade
- Leichtigkeit –Tomatenmarmelade
- Barbaras Spielwiese – Apfel-Lavendel-Gelee
- multikulinarisches – Aprikosen-Vogelbeer-Marmelade
- Anna Antonia- Omas Apfelgelee
- Katrin Mämpel – Kirschmarmelade mit Blaubeerhauch
- Brittas Kochbuch – Mango-Chutney klassisch
- Auchwas – Beeren treffen auf Tropen “Jo-Hi-Ma-Va-Gelee”
- Sakriköstlich – Zwiebel-Kirsch-Chutney
- Fliederbaum – Marille – Minze und Erdbeer – Rose
- Katha-kocht! – Sommerliche Melone-Limette Marmelade
- Bonjour Alsace – Pina-Colada-Marmelade
Noch ein Tipp am Rande: Einmachzucker ist nicht Einmachzucker. Auch und gerade in den 2:1 und 3:1 Zuckern sind oft seltsame Zutaten. Beispielsweise enthält der 2:1-Zucker von Oe* auch gehärtete pflanzliche Fette. Auch in anderen Marken habe ich das schon entdeckt. Es lohnt sich also, das Kleingedruckte zu lesen, ehe man sich für ein Produkt entscheidet….
Die reifen Erdbeeren locken. Auch wenn wir für diese Erdbeer-Honigmelone-Marmelade nicht unsere eigenen Erdbeeren verwendet haben (so viele werden es dann doch nicht). Ich in Abwandlung der Erdbeer-Mango-Marmelade improvisiert. Allerdings war es mir etwas zu süß, etwas Zitrone hilft hier nicht nur beim Gelieren. Ich fand es dadurch etwas runder. Probiert es doch. Meine Mädels waren zumindest mehr als begeistert, das erste Glas ist schon fast wieder leer!
Aktuell gibt es für meine Mädels zum Frühstück nur noch eines: Erdbeer-Mango-Marmelade. Es gibt jetzt seit 2 Wochen richtig leckere, reife Erdbeeren aus der Region. Die wurden zum Teil so gegessen und ein anderer Teil mit Mango-Mark (was wir für die Smoothies immer im Haus haben) zu einer leckeren Marmelade gekocht. Die Hälfte der Gläser sind schon leer, ehe es das Rezept auf die Seite schafft. Das gibt es bei uns eher selten, also eine echte Auszeichnung! Was kocht Ihr mit den Erdbeeren?
Wir hatten für das Wochenende eingekauft, außerdem waren die Sauerkirschen reif. Doch dann kam bei uns eine Magen-Darm-Grippe dazwischen und ich hatte bergeweise Obst, das aber verarbeitet werden musste (zuckerreife Bergpfirsiche, zu erntende Sauerkirschen, Knupper und Erdbeeren). Daraus wurde dann ein sommerlicher Drei-Frucht-Aufstrich, den wir mit Tonkabohne verfeinert hatten. Wer die nicht hat, kann auch einfach 3 Vanilleschoten mitkochen. Lasst Euch von der Menge nicht schockieren, ihr könnt es auch in geringerer Menge kochen.
Meine Große liebt Holunderblütensirup, doch in meinem früheren Rezept wird Weißwein gebraucht. Schon letztes Jahr habe ich dann das Rezept von Barbara nachgemacht. Richtig lecker, ich habe dieses Jahr alles nochmal etwas adaptiert. Probiert es einfach! So einfach, Blütensammeln macht richtig Spaß und nach etwa 1 Woche kann dann der Sirup abgefüllt werden. Ich erhitze meinen nicht, sondern lagere ihn einfach im Kühlschrank. So lange hält der Sirup ohnehin nicht!
Worauf freuen wir uns im Herbst? Das kann ich sagen. Schon im Frühjahr sehe ich hoffnungsfroh die Blüten an meinem Quittenbaum. Über den Sommer warte ich und endlich, jetzt im Herbst sind sie reif: Quitten. Ich liebe sie einfach, den Geruch und den Geschmack! Doch ich wollte endlich einmal versuchen, wie man Quittengelee ohne Zusätze herstellt. Ich habe zunächst die Quitten in meinem Dampfentsafter entsaftet. Dann klassisch mit Zucker 1:1 zum Saft und den Saft von 3 Zitronen dazu. Aufkochen, 10 Minuten kochen lassen, fertig! Kein ekliger Schaum oben, keine seltsamen Zusätze. Pur und schlicht. Mache ich ab sofort nur noch so! Weil ich ich so darauf gefreut habe, gleich ein Beitrag zu Quintessenz des Herbstes von Gastgeberin Cristina.
Unsere Pfirsiche waren reif, leider war das meiste Fallobst und hatte schon einige Macken. So schnell konnten wir das alles nicht aufessen, also einkochen. Ich hatte außerdem noch reife Holunderbeeren, die wir entsaftet haben. Das habe ich kombiniert. Allerdings ist in diesem Rezept alles noch nicht so ausgewogen, besser wäre 3 Teile Pfirsich auf 1 Teil Holunderbeerensaft. Ich habe es hier noch so angegeben wie ich es dieses Mal gekocht habe. Probiert doch mal! Weil es so lecker ist und so schön noch passt, darf es auch noch am Gartenkochevent teilnehmen, das wieder Sus ausgerichtet hat, danke für Deine tollen Ideen!

