Ich hatte zum laufenden Gartenkochevent auch noch diese Lauch- oder Frühlingszwiebeln auf den Grill gelegt. Dazu gab es dann noch diese Paprikasalsa. Die Zwiebeln habe ich entgegen des Rezeptes mit etwas Olivenöl, Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer mariniert, ehe sie auf das Grillgitter kamen. Die Paprikasalsa wiederum war alleine für die Frühlingszwiebeln deutlich zu viel. Die Salsa harmonierte wunderbar zu den gegrillten Würsten, auch zu den Steaks wurde sie gerne genommen. War richtig lecker! Auf Peperoni haben wir verzichtet, da die Kids mitgegessen haben. Kann ich nur empfehlen, sehr lecker! Vor allem die Frühlingszwiebeln sind sehr fein, machen so gut wie gar keine Arbeit.
Kategorie: Beilagen
Ich bin ja offen für neue Rezepte und als ich in der Lust auf Genuss dann das Rezept für gegrillten Salat las, hatte ich direkt Lust und habe es bei nächster Gelegenheit mit auf den Grill gelegt. Es ist eine wirklich leckere und leichte Beilage. Würzig, dabei noch mild, harmoniert gut mit feineren Sachen wie Fisch oder Geflügel (z.B. mit Kräutermarinade). Dabei ist es superfix vorbereitet und auch beim Grillen sehr fix, nur lieber indirekt oder neben der Glut grillen, der Salat ist empfindlich und wird schnell schwarz. Gegrillt haben wir den Salat vor EHEC, momentan würde es den bei mir nicht geben, denn meine Konsequenz: ich esse nur noch Gemüse vom Anbauer, die ich persönlich vom Markt oder via Biokiste kenne und von denen ich die Anbautechniken kenne. Weil es so schön schnell geht, gleich ein guter Beitrag zur Cucina rapida.
Bei uns ist die Grillsaison wieder eröffnet, ich bin noch weniger für Fleisch, sondern mehr für Fisch. Dazu passt perfekt dieses Rezept für Blattspinat vom Grill. Da der Spinat komplett in Folie gegart wird, ist er sehr aromatisch. Wir waren alle super begeistert, es war mehr als lecker! Das Rezept ist übrigens von Jamie Oliver. Er hat es vorgesehen für Spinat, Rucola, Mangold und/oder Brunnenkresse. Ich hatte noch Bärlauch, den habe ich mit dazu gegeben, harmonierte wunderbar und gab die leichte Knoblauchnote, die wir benötigten. Das Rezept lebt vom frischen Blattspinat, ich glaube nicht, dass es mit TK-Ware funktioniert, also lieber nach frischer Ware suchen! Da es superfix fertig ist, gleich noch ein passender Beitrag zur Cucina rapida.
Ich habe ja erst vor einigen Jahren die Schwarzwurzel kennen gelernt und am Anfang haben wir richtig gefremdelt. Denn ich brauchte etwas, bis ich das alles raushatte. Der Putzaufwand ist insbesondere im Vergleich mit anderen Gemüsen doch etwas erhöht und mit etwas mehr Sorgfalt verbunden, denn die Flecken sind gemein und hartnäckig. Als ich jetzt einige Schwarzwurzeln in der Biokiste hatte, habe ich mir auf dem Markt noch einige nachgekauft und die abends für den Göttergatten und mich gekocht. Ich hatte mir dafür ein Rezept von Tim Mälzer ausgesucht. Dort sind die cremigen Schwarzwurzeln als Beilage zu einem Hackbraten. Ich wollte es jedoch eigenständig essen, also habe ich das Rezept abgewandelt. Tim Mälzer macht sie in einer einfachen Mehlschwitze, das war mir etwas zu fad, insbesondere fehlte etwas Säure. Dazu gab es dann einfach Flusskrebsschwänze, richtig lecker, passte toll, einfach Pellkartoffeln dazu – genial lecker! Echt empfehlenswert, ein gutes Einstiegsrezept für Schwarzwurzeln.
Die Beilage zu unserem gebratenen Karpfen war dieses Fenchelkraut. Es ist eine wunderbare Beilage, insbesondere zu Fisch, kann ich echt nur empfehlen! Die Kartoffeln dabei hätten wir selber gar nicht gebraucht, die gab es insbesondere für die Kinder. Nicht über die Anrichteweise wundern, alles Grünzeug wird derzeit nicht gemocht, also ohne Kräuter gekocht und diese dann separat auf den Tisch gestellt.
Dieses Rezept ist der Oberhammer! Eigentlich ja nur eine Beilage zu dem Winterhuhn haben wir es in der Zwischenzeit nochmal gemacht, einfach zu lecker! Die Kombination mit den Trockenfrüchten und den Gewürzen (Sternanis, Zimtstange, Vanille) sowie Orange und Zitrone ist einfach unschlagbar, habe ich auch nochmal einfach mit Vanilleeis serviert, harmonierte wunderbar. Hat einfach mehr Würze, verschiedene Geschmacksnuancen als „einfaches“ Apfelkompott“, kann ich nur empfehlen, gab es nicht zum letzten Mal!
Ich liebe Polenta und meine beiden Mädels auch. Also bin ich immer wieder auf der Suche nach leckeren Rezepten und dieses hier gehört ab sofort zu meinen Favoriten. Vielleicht kenne ich mich da auch nicht so aus, denn Polenta habe ich erst in den letzten Jahren so richtig für mich entdeckt, aber der Lorbeer da drin, der gibt einen wunderbaren Geschmack und eine feine Note, harmoniert ganz wunderbar mit kurzgebratenem oder Fisch. Meine Mädels habens pur genossen, so lecker fanden sie es. Kann ich echt nur empfehlen.
Es tut mir leid, dass hier so lange gar nichts los war. Unsere „Kleine“ ist jetzt auch schon groß und geht in die Krippe, mich selber legte eine Bronchitis erst mal richtig flach und dann war ich ewig damit beschäftigt, all das aufzuarbeiten, was dadurch liegen blieb. Es kommen in der nächsten Zeit also noch einige Rezepte.
Doch zunächst mal zum eigentlichen Rezept jetzt. Ich würde lügen, wenn ich nicht auch den TK-Rahmspinat verwenden würde, denn manchmal muss es einfach mega-schnell gehen. Mein Oha-Erlebnis hatte ich, als ich mit meiner „Großen“ über den Markt lief, die dann immer gefragt hat, was denn dies oder das ist (sie kennt schon recht viel). Nur den Spinat wollte sie mir nicht glauben. Den Beweis wollte ich antreten und habe schön 1 kg mitgenommen. Doch der Blattspinat kam nicht gut an. Also in der nächsten Woche ein neuer Versuch: dieses Mal sollte es klassischen, selbstgemachten Rahmspinat geben. Der arme Göttergatte war ganz unglücklich, als ich den tollen, frischen Spinat putzte und verkündete, das der heute püriert werden soll. Es half ihm alles nichts, gemeinsam mit Zwiebeln angeschwitzt und zusammenfallen lassen, etwas Sahne und Feta dazu und dann kam der Pürierstab. Ganz klassisch mit Spiegelei und Kartoffeln. Die Große war glücklich, jetzt war es endlich Spinat, so wie es ihn auch im Kindergarten gibt. Die Kleine hat ihn auch geliebt, richtig üppig für ihre Verhältnisse gegessen. Hier also die selbstgemachte Version eines TK-Produktes, das wahrscheinlich schon jeder mal gegessen hat. Innerhalb von 1 Woche gab es das Fertigprodukt nochmal bei mir und der frische, selbstgemachte schmeckt schon um Welten besser.
Unsere Pfirsiche waren superreif, sollten dringend mal verarbeitet werden. So schnell konnten wir die gar nicht essen, also sollten sie eingeweckt werden. Wir haben uns für diese Dessertbeilage entschieden. Toll aromatisch, ausgewogen, einfach nur umwerfend. Leider wurde nur wenig davon genascht, denn daraus wurde im nächsten Schritt ein Pfirsich-Sahne-Eis bzw. Pfirsich-Sorbet gezaubert, was absolut perfekt war. Doch dazu dann hier mehr.
Wir grillen ja öfters, immer nur Fleisch – nein, danke! Daher mache ich fast immer noch eine bunte Mischung aus Gemüse, das ich mit auf den Grill packe. Auch in Aluschalen wird es wunderbar, dann noch mit Alufolie abdecken. Außerdem kann es wunderbar vorbereitet werden. Auch unsere Tochter Nr. 2 (10 Monate) kann davon schon mitessen, eine wunderbare Möglichkeit, um sie beim Grillen mitessen zu lassen. Superlecker, schön bei heißem Wetter.
