Wir haben für das laufende Fremdkochen ein wenig in der ewigen Nachkochliste gestöbert und wurden fündig. Seit unendlicher Zeit schlummert dort die Pilz-Polenta der Kaffeebohne. Wir haben allerdings das Einweichwasser für die Brühe verwendet, dadurch wurde das Pilz-Aroma nochmals unterstützt. Auch bei uns dauerte das Ausquellen der Polenta deutlich kürzer als im Rezept, obwohl ich eine No-Name-Polenta verwendet habe. Eigentlich wollten wir es auf einem Blech ausquellen lassen und noch in etwas Butter anbraten. Aber das erste Probieren war so lecker, dass wir ganz schnell unser Hähnchengeschnetzeltes angebraten haben. Das Kind mag eigentlich keine Pilze, aber von der Polenta hat sie mindestens ein Drittel gegessen, ehe der Bauch fast platzte. Wir waren alle begeistert, das gab es nicht zum letzten mal, danke Katja!
Kategorie: Beilagen
Wir kochen zwar noch regelmäßig, aber ich komme neben dem Familienleben und der Arbeit einfach nicht mehr so viel zum Bloggen. Doch dieses Rezept hat es einfach verdient – gab es auch erst im Dezember ;-). Eigentlich bin ich ja kein so Gorgonzola-Fan, aber wir hatten einen recht milden im Käseladen bekommen. Der Rosenkohl ist so richtig schön würzig, wir waren total begeistert. Den gab es als Beilage zu einer gebratenen Entenbrust, wozu es richtig gut passte. Das schmeckte uns so lecker, dass es mittlerweile schon mehrfach bei uns gekocht wurde. Nachkochen empfohlen!
Zum Wildgulasch gab es bei uns an Weihnachten diesen Buttermilchgetzen, der (die oder das?) eine Spezialität aus dem Erzgebirge sein soll (ein anderer Name ist wohl Tootsch. Ich war beim Kochbuchblättern darauf gestoßen und es lachte mich gleich an. Wir konnten zunächst mit dem Namen alle nichts anfangen, denn er ist recht irreführend, immerhin ist die Hauptzutat die Kartoffel. Meine Eltern waren zwar nicht so begeistert, aber alle anderen fanden es sehr lecker, erinnert etwas an gratinierten Kartoffelstampf mit Speck, aber nicht schlecht.
Das Foto ist nicht so schön geworden, aber meine Kamera hatte etwas Probleme mit dem Autofokus bei diesem Motiv, sieht aber in Natura noch ansprechender aus.
Die Magen-Darm-Grippe hat uns noch immer in ihren Klauen. Auch wenn es dem Kind schon wieder recht gut geht, ist mir immer noch recht bäh, appetitlos. Jetzt hat es auch den Göttergatten erwischt und so ist weiter Schonkost angesagt. Aber ich habe noch so vieles, was ich noch nicht vorgestellt habe, wie das Schokoladenblaukraut, das wir zu unserer gebratenen Ente genießen durften, das auch als Beilage empfohlen wurde. Hier wird das Blaukraut durch Zartbitterkuvertüre abgerundet, was dem Blaukraut eine interessante Geschmacksnote gibt. Die Schokolade hält sich schön im Hintergrund und harmoniert ganz wunderbar mit der Ente. Aber auch zu Wild kann ich es mir hervorragend vorstellen. Diese Version werden wir sicher mal wieder machen!! Mitgebracht wurde es übrigens von den mitessenden Freunden, die sich bei diesem Festschmaus für die Beilagen und den Wein verantwortlich fühlten.
Update 2019: wir lieben es immer noch, es ist unsere favorisierte Rotkohl/Blaukraut-Variante, die zuverlässig begeistert und zu Gans, Ente und Schmorbraten immer hervorragend passt!
Wir hatten vor einiger Zeit Süßkartoffeln gekauft, die mich jetzt aus dem Gemüsefach so vorwurfsvoll anschauten. Da die Kinder mitessen sollte und von der Karotten-Ingwer-Suppe nicht ganz so angetan waren, habe ich für die Zubereitung Ingwerpulver statt frischem Ingwer verwendet. Frischer Ingwer ist ihnen irgendwie noch zu scharf, „scharf mag ich nicht so“, na dann…. Für den Geschmack der normal essenden Erwachsenen würde ich aber frischen verwenden, es verliert halt doch durch das Pulver. Der Stampf war sehr lecker, ich würde ihn zu kurzgebratenem Steak oder Lamm empfehlen, denn zu meinem Lachsfilet passte es nicht wirklich.
Das Rezept hat mich schon beim Kauf des Buches angelacht. Jetzt hatte ich auf dem Markt einen schönen Rotkohl erstanden, der musste gleich verwendet werden. Ich habe gleich eine größere Menge gemacht und den Rest portioniert eingefroren. Wir haben es zu gebratener Entenbrust und Kartoffelpüree gegessen. Das war superlecker. Das Kraut ist sehr fruchtig, durch die Gewürze auch sehr weihnachtlich. Eine superleckere Variante!

Wir haben ja momentan öfters mal einen Kürbis da. Außerdem hatte ich beim Metzger fertige Cordon Bleu im Angebot mitgenommen. Für den Hokkaido-Kürbis suchte ich mir ein Rezept von Johann Lafer aus. Den Kürbis haben wir einfach in der Küchenmaschine geraspelt, das hat das Kochen wesentlich beschleunigt. Danach: genießen! Denn es ist umwerfend superlecker! Sehr zu empfehlen, passt zu fast allem!! Haben wir einige Tage später gleich nochmal gemacht.

Auf dem Markt gibt es immer richtig gutes, frisches Sauerkraut. Das wurde mit Zwiebeln und gekochtem Schinken veredelt. Richtig gut schmecken selbstgemachte Schupfnudeln dazu, aber auch als Beilage zu Kassler stelle ich es mir sehr lecker vor. Insgesamt recht schnell zubereitet und genial lecker!

Wir hatten unsere neuen Nachbarn eingeladen. Da die aus Frankreich stammen, wünschten sie sich etwas „typisch deutsches“. Als Schwaben dachten wir an Schupfnudeln, Buabaspitzla, Fingernudeln oder Kartoffelnudeln oder wie sie noch heißen mögen. Ehrlich gesagt, greife ich meistens auf fertige Exemplare aus der Kühltheke zurück, aber jetzt wollte ich sie doch mal selber machen. Eigentlich war der Aufwand nicht allzugroß, nur das Kind wollte immer nach 1 Portion Schupfnudeln auf den Arm genommen werden, was das Arbeiten doch sehr verzögert hat. Aber genial lecker war es und der Aufwand lohnt sich doch! Jetzt kann ich die Fertig-Dinger auch nicht mehr nehmen, selbst gemacht schmeckt einfach zu lecker!!

Auf dem Markt gab es herrliche Pfifferlinge, die wunderbar frisch aussahen. Der Metzger hatte Schweinefilet im Angebot, aus dem wurden dann Medaillons geschnitten, mit unserem Standardgewürz angebraten. Für die Pfifferlinge hatten wir uns ein Rezept von Ronny Pietzner ausgesucht. Das war mal wieder genial lecker!

