Unser Baum trägt weiter fleißig und wir hatten in letzter Zeit mehrere Anlässe, um Kuchen zu backen. Dieses Mal gab es einen Apfel-Quark-Kuchen, der die Geheimnisse eines fluffigen Käsekuchens mit einem fruchtigen Apfelkuchen verbindet. Wir haben allerdings die Käsemasse etwas erhöht, was dem Rezept wirklich gut tut.
Kategorie: Backen
Jetzt im Herbst bekomme ich wieder wunderbarenSpinat auf dem Markt. Dieses Mal habe ich mich für ein Rezept von Jamie Oliver entschieden. Da es aber eine spontane abendliche Rezeptentscheidung war, hatte ich keinen Cheddar im Haus, der laut Rezept eigentlich in den Teig gehört. Ich habe mich aber etwas mehr als damals an das Rezept gehalten, was deutlich besser schmeckt!
Meine Mädels hatten Zucchinis aus dem Schulgarten mitgebracht. Neben einem Zucchinirisotto wurde aus einer gelben Zucchini dieses Zucchinibrot mit Camembert. Das haben wir inzwischen schon mehrfach gebacken. Statt der vorgesehenen 3 veschiedenen Käsesorten finden wir es mit Camembert richtig gut, der sollte allerdings in mindestens 2 cm dicke Würfel geschnitten werden. Die Zucchinis sollten möglichst fein gerieben werden. Vollkornmehl passt hier leider gar nicht, dadurch geht der Zucchinigeschmack komplett unter. Aber dann ein perfektes Gericht, um einer Zucchinischwemme gerecht zu werden. Das Zucchinibrot mit Camembert kann dann auch kalt perfekt zu einem Picknick mitgenommen werden. Auch jetzt in der Schulzeit als Pausenbrot sicherlich auch bei meinen Mädels gerne gesehen. Es braucht wirklich nichts dazu, es schmeckt pur lauwarm und kalt perfekt.
Wir haben in den Sommerferien öfters Waffeln gemacht. Als dann der Streit über Waffeln versus Kartoffelpuffer entbrannte, konnten wir uns auf Kartoffelwaffeln einigen. Allerdings hatte das Rezept einige Schwächen, ob die geriebene Kartoffel asugepresst werden sollten oder nicht, stand nicht im Rezept. Ich habe dann darauf verzichtet. Dadurch wurde der Teig zu flüssig, brauchte noch etwas Mehl. Ich habe Euch unten das Rezept schon modifiziert angegeben allerdings nur für die pikante Version. Wer es süß mag, verzichtet einfach auf Pfeffer und Dill..
Ich habe einen Teil des Teiges abgezweigt, ehe ich den Rest pikant mit Salz, Pfeffer und Dill abgeschmeckt habe. Der neutralere Teil schmeckte der Kleinen mit Zimt-Zucker richtig gut, wir genossen den pikanten Teil, der mit Kräuterquark und Räucherlachs echt genial lecker schmeckte.
Gerade wuchern meine Kräuter. Ehe jetzt der Herbst meinen Kräutern zusetzt, habe ich gründlich geerntet und daraus Kräuterwaffeln improvisiert. Die kann man natürlich auch anders improvisieren, je nachdem, was man dazu genießen möchte. Bei uns gab es Kräuterquark und Tomaten dazu, was ein leckeres Mittagessen am Wochenende war. Können wir nur empfehlen!
Ich hatte auf dem Markt wunderbare Pflaumen bekommen, da unser Baum zwar trägt, aber die leider noch nicht reif sind. Die brauchen noch 2-3 Wochen. Am Wochenende hatten wir lieben Besuch und dafür einen versunkenen Pflaumenkuchen gebacken. Allerdings wollte ich mal ein anderes Rezept als damals ausprobieren. Auch dieses Mal wurde ich in Zeitschriften fündig, die ich beim Friseur durchblätterte. Gottseidank hat man heutzutage Handys, das sparte das Abschreiben. Es lohnte sich! Auch das verwendete Chai-Gewürz, das ich geschenkt bekam, passte zu den Pflaumen. Warm am allerbesten! Es gab noch unser liebstes Vanilleeis, ein gemütlicher Sommer-Nachmittag!
Weil es so schön passt, darf der Kuchen auf den letzten Metern noch beim Steinobst-Event ausgerichtet von Christina teilnehmen.
Auf dem Wochenmarkt gab es Champignons im Angebot. Denn der Züchter wollte seine Vorräte abverkaufen, da er seinen Urlaub anfangen wollte. Also gab es bei uns am Wochenende ganz viel mit Champignons. Einen Teil habe ich in diese Champignon-Rucola-Quiche verwandelt. Ich habe noch einen Teil meines gewürfelten Rauchfleisches hineingegeben, aber das passt gar nicht. Die Hälfte, die ich vegetarisch gehalten hatte, war eindeutig besser. Richtig würzig, schmeckte auch kalt! Kann also perfekt vorbereitet werden!
Unsere gepflanzten Johannisbeeren im neuen Garten trugen sogar schon, wenn auch nur wenig. Wir haben rote und schwarze in gleichen Teilen. Einige wurden schon so vernascht, aus dem Rest habe ich ein schnelles Dessert zubereitet. Ich habe mich bei dem Boden allerdings an meinen Standard-Mürbeteig für Obstkuchen gehalten. Die Crème ist auf jeden Fall genial lecker. Entdeckt habe ich das Rezept übrigens bei Ulrike, die es wieder bei Valentinas Kochbuch fand.
Was zwei Kochblogs lecker finden, kann nicht schlecht sein. Auch von mir nur die wärmste Empfehlung! Schmeckt sicherlich auch vom Blech, dann meine Menge einfach x4 rechnen, müsste dann hinkommen. Weil es so lecker ist, darf es gleich noch als Beitrag zum Gartenkochevent, das Sus so engagiert jeden Monat ausrichtet! Vielen Dank dafür!!
Noch ein Rezept der Nachlese der letzten Spargelsaison. Dieses Mal gab es einen Flammkuchen mit grünem Spargel. Ich habe es mir einfach gemacht und für die schnelle Version statt eines Flammkuchenteigs einfach Blätterteig benutzt. Je aromatischer die verwendeten Kräuter sind, desto besser. Ein schnelles, vegetarisches Gericht, das sich wirklich lohnt!
Aktuell wird von Sarah nach Rezepten für Kinder gefragt, frei nach dem Motto Mit Essen spielt man doch. Möglichst schön und ansprechend angerichtet. Meine Mädels sind anders. Es wird nur dann schön, wenn sie selber mitkochen oder mitbacken durften. Dieser Kuchen war lange Zeit ein Klassiker bei uns, der erst mit der Schulzeit nicht mehr so hoch im Kurs steht. Eigentlich ist es ganz simpel: Rührteig mit bergeweise Lebensmittelfarbe. Da meine Kinder sonst kaum auf die zur glücklichen Kindheit gehörige Portion E-Nummern kommt, hier mal das Rezept, mit dem wir schon sehr viele Kinder (bei Geburtstagen oder auf Spielplätzen) beglückten. Danke für das Event, mit dem bunten Kuchen sind bei mir lustige Erinnerungen verbunden!
