Erinnert Ihr Euch an die letzten Jahre? Da hatte ich jetzt schon ganz viele Quitten-Rezepte auf meinem Blog, doch jetzt habe ich eben einen Apfelbaum. Hier habe ich Euch noch ein Rezept für Quitten-Nuss-Kuchen, der so lecker war, dass die Quitte vom Markt da wieder rein wandern musste. Im Prinzip ist es ein einfacher Nusskuchen, der mit der Quitte noch etwas feineres Aroma bekommt. Da die Quitte kaum bis keine Flüssigkeit abgibt, ist das auch kein Problem für die Konsistenz. Da die Haselnuss hier in ihrer besten Form daher kommt, darf sie noch zum Haselnuss-Event ausgerichtet von lieberlecker – tolles Thema!
Autor: rike
Wir lieben Apfelkuchen! Daher haben wir einen Großteil unserer Äpfel auch als Apfelkuchen genossen. Dieser hier ist wirklich schnell vorbereitet. Er ist perfekt, um wieder einmal Fallobst oder schon länger liegen gelassene zu verwenden, da alle Äpfel als kleine Apfelstückchen in den Teig eingearbeitet werden. Die Mädels fanden es den besten der dieses Jahr getesteten Apfelkuchen, da der Teig so fluffig und auch noch leicht daher kommt.
Wir hatten endlich unser Haus mit einer großen Feier eingeweiht. Ich wollte bei etlichen Gästen mit Nahrungsmittelintoleranzen, vegetarisch, vegan essend einfach vegane Suppen kochen. Doch während die von mir sehr geschätzte Kürbissuppe mit Birne durch das lange köcheln verlor, war die Tomatensuppe mit getrockneten Aprikosen der absolute Hammer! Es war einfach genial lecker, einfach nur Sommer, fruchtig und aromatisch! Die war richtig schnell genossen. Wir können die echt nur empfehlen! Dazu dann noch knusprige Croutons und etwas frittierten Salbei – lecker!
Wenn frau zu spät auf den Markt geht, bekommt sie nicht immer, was sie geplant hatte. Also musste spontan umdisponiert werden. Es gab noch Braten aus der Putenoberkeule. Den habe ich mir als Putenrollbraten schneiden lassen und auf dem Heimweg beim Metzger noch etwas Speck mitgenommen. Dann wurde daheim gemütlich geschmurgelt. War köstlich und die Mädels begeistert. Durch Speck und den geriebenen Apfel wurde es auch nicht trocken! Außerdem hatte ich es im Römertopf schmoren lassen, der ja auch für Saftigkeit in Braten sorgt! Da so lecker improvisiert musste es einfach auf den Blog. Denn den Putenrollbraten mit Champignonsauce werde ich bestimmt mal wieder machen.
Ich habe Euch einfach mal ein Rezept für unsere Reste-Essen mitgebracht. Denn man muss die Reste von beispielsweise kaltem Entenbraten nicht wegwerfen. Das kann auch am nächsten Tag ganz wunderbar noch gegessen werden. Hier darf es einen Feldsalat aufwerten.
Die Gruppe von #wirrettenwaszurettenist kümmern sich heute um Braten, wie immer gesammelt und organisiert von Sina und Susi (danke dafür!!). Ehe ich auf mein Rezept eingehe, möchte ich nochmal sagen, wie wichtig es ist, vernünftiges Fleisch zu kaufen. Es lohnt sich, bei einem Metzger oder einem Geflügelhändler (ich gehe immer auf den Markt) Tiere zu kaufen, die aus artgerechter Haltung kommen. Ob es nun Bio ist oder nicht, ist sicher Geschmackssache und es gibt auch gute Haltung, die keine Bio-Zertifizierung hat. Zum einen hat man beim Essen ein wirklich gutes Gefühl und Ihr werdet es merken, wenn Ihr puristische Rezepte nehmt, die die Qualität des Ausgangsproduktes unterstreichen.
Jetzt zu meinem Rezept: ich habe mich an einem Rezept von Jamie Oliver für knusprigen Entenbraten orientiert. Ich habe mich bei den Zeiten relativ an die Zeit gehalten, wer es krosser möchte, dem würde ich für etwa 5 Minuten noch den Grill empfehlen. Optisch ist die Haut nicht so braun (auch meinen Lampen geschuldet – sorry), aber kross und lecker war sie. Doch einiges wurde abgewandelt, wir wollten kein Pflaumenchutney, wir hatten ja noch Apfel-Zwiebel-Chutney. Dafür haben wir aus dem Gemüse, auf dem die Ente geschmort wurde, noch eine Sauce gezogen, die zwar optisch nicht so ansprechend ist, dafür umso besser schmeckt. Dazu gab es auf besonderen Wunsch meiner großen Tochter Kartoffelknödel nach bewährtem Rezept und Rosenkohl aus dem Dampfgarer (Rezept folgt). Jetzt noch ein Blick auf den Teller
und dann bin ich auf die anderen Rezepte gespannt:
- Schulter Steak Braten mit Kruste von Pane-Bistecca
- Wildsauerbraten von Kochen mit Herzchen
- Gebratener Schweinebauch von Prostmahlzeit
- Bio Rindsbraten mit Rotweinsauce von Giftigeblonde
- Sauerbraten von Summsis Hobbyküche
- Krustenbraten mit Speckknödel von Leberkassemmel und mehr
- Rinderschmorbraten mit Balsamicosauce und Kartoffelknödeln von magentratzerl
- Truthahnbraten “all in one” von kebo homing
- Rindsbraten mit Biersauce von lieberlecker
- Husarenbraten von Friederike Fliederbaum
- Schweinebauch aus dem Ofen von Brotwein
- eine Art Brasato al Barolo (Rehkeule in Rotwein) von Anna Antonia-Herzensangelegenheiten
- Schinkenbraten in Apfelmost-Sauce von Auchwas
- Rinderbraten mit Bratapfelkruste von Unser Meating
In den Ferien darf jedeR ein Rezept aussuchen, das schon lange mal (wieder) gekocht werden soll. Meine Große (8 Jahre) liebt Gorgonzola und das Rezept für Spaghetti mit Gorgonzola und Birnen war von ihr schon lange markiert. Also durfte sie natürlich auch ihr Rezept nachkochen. Doch wie immer, mussten wir das Rezept etwas abwandeln. Laut Original-Rezept sollen 500 g Staudensellerie hinein. Das wäre für uns eine Sellerie-Sauce mit Gorgonzola geworden. Statt dessen haben wir Zwiebeln und etwas Weißwein für die Säure ergänzt (Zitronensaft und Zitronenabrieb wäre auch gut, hatten wir aber gerade nicht da). Ok, das Rezept ist pures Hüftgold, aber jeder Gramm wert. Hin und wieder braucht auch frau so ein Rezept…
Heute gibt es hier Alltagsküche, die auch ohne Fixprodukte echt schnell zuzubereiten ist. Dabei wandeln wir das Rezept andauernd ab, letztlich landet immer das Gemüse mit in den Topf, das ganz dringend verarbeitet werden möchte. Statt Champignons passen auch Mais oder Paprika oder eine bunte Mischung davon ganz wunderbar. Optisch jetzt auf dem Teller nicht der Bringer, aber einfach nur leckeres Soulfood, das wir im Winter sehr schätzen. Probiert doch auch mal den Nudelauflauf mit Hack, wie variiert Ihr?

* Hier stelle ich für Euch das Lieblings-Pasta-Kochbuch unserer Mädels vor. Denn alltagstauglich dreht es sich hier um die verschiedensten Pastasorten, wobei die Nudeln gekauft werden, damit man und frau um die meist unkomplizierten Saucenvariationen kümmern können. Uns gefällt die Vielfalt an Saucenrezepten mit beispielsweise alleine 11 Rezepten mit Zucchini. Es findet sich eigentlich für jedes sommerliche Gemüse oder Küchenkraut sowie gängige Käsesorten mindestens 1 Rezeptidee. Da Nudeln eigentlich immer gehen, kann eigentlich immer etwas aus dem Vorrat gezaubert werden. Da die meisten Rezepte auch relativ schnell und unkompliziert zu kochen sind, wird man eientlich immer fündig. Dabei hilft auch das ausführliche Register. Schön finden wir, dass nicht nur 1 Zutat verändert wird, um daraus 2 Rezepte zu machen, sondern tatsächlich eine große Vielfalt an Pastasaucen im Buch enthalten ist. Dabei sind pro Doppelseite 1-2 Rezepte mit großem Foto, übersichtlicher Zutatenliste (geteilt nach Teig und Sauce) sowie ausführlicher Kochanleitung enthalten. Die über 150 Rezepte werden nach Einleitung mit Einführung in Nudelformen, Basics und Tipps für gelungene Pasta in 6 Kapiteln vorgestellt:
- Pasta-Salate – nicht nur kurze Nudeln sondern auch Spaghetti werden nicht ein einziges Mal in Mayo ertränkt sondern überwiegend in leichten, zur Hälfte veganen Salaten vorgestellt
- Pasta für Eilige – natürich fehlen Pesto-Variationen nicht, aber auch in kurzer Zeit kann eine Vielzahl von Pastasaucen gezaubert werden. Die wirken viel aufwändiger – vegetarisch, Fisch und Fleisch. Etwa 1/3 der Rezepte sind auf Käse-Sahne-Basis, der Rest ist außerdem auch leicht mit viel Gemüse und Kräutern.
- Pasta mit Gemüse und Käse – vegetarisch wäre die treffendere Bezeichnung. Etwa die Hälfte sind vielfältige Variationen auf Käse-/Sahnesaucenbasis, der Rest mit oft gebratenem Gemüse und vielen unterschiedlichen Käsesorten.
- Pasta mit Fisch und Fleisch – die Fischrezepte sind oft unkompliziert und schnell, die Fleischrezepte meist Ragouts (die längere Kochzeiten haben)
- Pasta gefüllt und aus dem Ofen – die gefüllte Pasta wird zu 100% selbst gekocht inkl. Nudelteig, dazu verschiedenen Canneloni- und Lasagnerezepte
- Nudeln asiatisch – von DimSum über Reisnudelrezepte zu CrossOver
In unseren Sommerferien an der Ostsee lernten die Mädels Scholle zu lieben. Als es jetzt an unserer Fischtheke frische Schollenfilets gab, kauften sie gleich ein. Zubereitet wurde es sehr puristisch, kurz angebraten. Mehr Sorgfalt wurde uaf die Rosmarinkartoffeln gelegt, die meine sehr lieben. Noch gibt es frischen Rosmarin im Garten, der natürlich verwendet wurde. Die Mädels waren begeistert, endlich mal ein puristisches Essen. Dazu gab es etwas Kräuterbutter, die ich immer im Herbst einfriere, um die Kräuterpracht in den Winter zu retten.

