Ich stelle hier eine superleckere Sommertarte vor. Als Boden habe ich Blätterteig verwendet. Im Belag findet sich neben Tomaten 2 Bund Rucola sowie Kräuterfrischkäse, Parmesan und Eier. Insgesamt ein herrlich würziger und dabei doch leichter Sommergenuss. Die Tomatentarte mit Rucola schmeckt warm und kalt, ich bevorzuge allerdings die warme Variante. Dazu passt am besten ein gut gekühlter Weißwein, ich würde einen Soave empfehlen. Laut Rezept sollten die Tomaten nicht gehäutet werden, was nicht sonderlich störte, würde es beim nächsten Mal aber machen, so aufwändig ist das ja nun auch nicht. Ansonsten einfach nur genial lecker!
Autor: rike
Jetzt folgt eine Buchbesprechung, die als Werbung verstanden werden könnte:

Der Untertitel dieses Buches heisst die rote Versuchung, was den Inhalt komplett auf den Kern trifft. Denn hier findet sich alles rund um die Tomate. Neben einer Tomatenkunde finden sich Infos zu bereits verarbeiteten Tomatenprodukten (passierte, getrocknete,…). Neben kleinen raschen Rezepten (zum Beispiel Tomatensauce 4x anders) sind die eigentlichen Rezepte gegliedert nach Saucen und Suppen, Salaten und Vorspeisen, vegetarischen Hauptspeisen sowie Tomaten als Beilage zu Fleisch und Fisch. Die Rezepte variieren dabei von bodenständig (Tomaten-Fisch-Suppe) bis extravagant (Tomatensülzchen). Hier ist im Vorteil, wer eigene Tomaten im Garten hat, denn vieles lebt von der Intensität der verwendeten Tomaten.

Ich hatte Heißhunger auf Fisch. Bei meinem Fischstand gab es Kabeljaufilet (auf Fanggebiet und -art achten!) im Angebot. Da ich das Rezept schon lange mal testen wollte, wurde es gleich umgesetzt. Die Panade gewinnt gewaltig durch das frische Basilikum! Allerdings habe ich ein wenig überlesen, dass getrocknete Tomaten gehackt in die Panade sollen. Also haben wir sie extra dazu gegessen, was auch lecker war, ohne war der Fisch aber auch lecker.

Das gab es bei uns heut zum Frühstück. Ich habe mal wieder meiner Schlafstörung gefrönt. Also habe ich dieses Rezept ausprobiert. Denn anders als bei meinen sonst üblichen Frühstücksgebäcken kommt hier nur Mehl, Hefe und Milch in den Teig. Insgesamt ist er herrlich mild und extrem locker. Wichtig sind hier die Ruhezeiten! Dafür entlohnt einen dann ein fürstlicher Frühstücksgenuss!

Wir hatten Wachteleier entdeckt und wollten die unbedingt mal testen. Da kam uns dieses Rezept für eine kleine Vorspeise gerade recht. Es überzeugte durch einen herrlich leichten Geschmack. Es hätte auch noch etwas mehr Rucola sein dürfen (harmonierte wunderbar), aber da war trotz fleißigen Gießens noch nicht viel gewachsen.

Wir wollten mal wieder experimentieren. Diese Kirschen werden als Beilage zu Fleisch empfohlen, insbesondere zu Wild kann ich mir das extrem gut vorstellen. Sie müssen insgesamt 1 Woche mit den Gewürzen kühl gestellt werden, ehe sie abschließend eingekocht werden. Auch als raffiniertes kulinarisches Mitbringsel nicht zu verachten.

Wir hatten noch restliche Sauerkirschen, die wir Ende letzter Woche in Gläser eingelegt haben. Also haben wir die einfach mit ein wenig Zucker und dem restlichen Einmachzucker in Gläser eingekocht. So haben wir einen kleinen Vorrat an eigenen Kirschen für das restliche Jahr.

Momentan bin ich irgendwie auf dem Garnelen-Trip. Dieses Mal wurde ich nach langem Arbeitstag mit diesem Salat verwöhnt. Er ist bei dem heißen Wetter sehr erfrischend, die Marinde aus dem Ahornsirup gibt noch mal eine interessante Süße, dazu dann frischer Dill – perfekt!

Salate haben irgendwie immer Saison. Dieses schon etwas ältere Büchlein (es wurde 1996 herausgegeben) zeigt eine große Vielfalt. Der Schwerpunkt liegt auf Variationen von Blattsalaten. Dabei sind die Kombinationen eher klassisch. Doch wer noch eher wenig Erfahrung hat, der findet hier sicherlich die eine oder andere nette Idee. Toll finde ich die unterschiedlichen Dressings, die mehr bieten als die typischen Vinaigrette-Variationen. Einige Highlights mit etwas ausgefallenen Ideen finden sich allerdings auch. Abgerundet wird es durch einige Rezepte für Obstsalat.
Hier mal ein etwas säuerlicherer Drink, der perfekt zu dem heißen Wetter passt. Wenn auch von den Zutaten her verwandt mit Planter`s Punch, so schmeckt der Planters Coctail doch deutlich anders. Durch den relativ höheren Anteil an Zitronensaft und den fehlenden Sirup schmeckt er sehr erfrischend. Die Männer bei uns ziehen diese Variante deutlich vor.
Vom Mixen her ist er sehr einfach und gelingt auch sicher. Durch die wenigen benötigten Zutaten kann er auch von Einsteigern, die noch wenige Utensilien im Haus haben, gemixt werden. Wer keine Cocktailschale hat, nimmt ein Aperitif-Glas, das passt von der Größe auch.

