Wenn wir im Urlaub sind, gehen wir immer zum Metzger meiner Eltern. Dort hatte es ganz wunderbares Kalbsgulasch im Angebot. Das schöne dort ist, dass die Tiere nicht durch halb Europa gefahren wurden, sondern alles regional geschieht. Dafür haben wir uns natürlich ein Sonntagsessen ausgesucht und wurden mal wieder bei Schuhbeck fündig, denn obwohl er für das gelbe M Werbung macht, seine Rezepte sind halt nicht schlecht. Das Rezept wurde erst skeptisch aufgenommen, traf dann aber allerseits auf Zustimmung, wirklich genial lecker, dazu noch Spätzle und alle waren glücklich!
Jahr: 2012
Urlaub ist für mich, wunderschön und gemütlich zu frühstücken. Bei Claudia gab es im Kreis geflochtetene Brote nach dieser Anleitung. Die Warnung, es würde im Großen nicht funktionieren wollte ich nicht wahrhaben, denn es war schon spät, der Hefeteig (nach meinem Rezept) schon fertig und ich wollte eigentlich ins Bett. Also dann doch im großen gebacken, denn ich wollte die Anleitung unbedingt testen. Es wurde nicht so hübsch rund und hoch, sondern eher ein schön geflochtener Fladen. Dennoch nett anzusehen und lecker wie immer. Wurde schneller gegessen als gebacken, so soll es ja auch sein…
Unsere Kinder spielen derzeit täglich stundenlang Brettspiele, so unter anderem dieses Kinderspiel des Jahres, das wirklich wunderschön gestaltet ist. Laut Altersempfehlung ab 5 Jahren, unsere Große kann es mit 4 Jahren schon gut bewältigen, die Kleine ist mit knapp 3 Jahren deutlich überfordert. Doch jetzt zum Spiel an sich:
Die 4 Drachen werden auf den Schachtelrand gesetzt, der eingezeichnete Zählmarken hat. In der Schachtel ist ein schräges Spielfeld enthalten, mit 3 Startpunkten für Murmeln. Jetzt wird aus einem Stapel ein Zielkärtchen gezogen (Pokal, Ritterhelm, Taler, Diamant, Schwert) und jetzt muss man versuchen, das Ziel durch Anschnipsen der Murmeln zu treffen. Dabei landen sie auch nicht immer da, wo sie sollen und zu offensichtlich soll es auch nicht sein… Alle Mitspieler tippen verdeckt, welches Ziel getroffen werden sollte.
Eines der LIeblingsrezepte meiner Mädels ist ein Risotto, natürlich ein rotes, bei dem Rote Bete neben Apfel absolute Pflicht ist. Für uns „Große kochen noch einige Rosmarin-Zweige mit, wenn es nach meinen Mädels geht, könnten sie das jede Woche essen. Wir haben ähnliche Rezepte öfters gekocht, doch dieses Rezept ist unser Standardrezept geworden, das wir wirklich gerne essen. Gibt es bei uns insbesondere in den Wintermonaten öfters. Da es eine wirklich wunderschöne rote Farbe hat, ist es für das Cookbook of Colors mein Beitrag, denn bei meiner Kleinen heißt es auch nur noch das rote Risotto.
Da schon meine Großeltern gerne am Tegernsee Urlaub machten, habe ich auch schon als Kind die Region lieben gelernt und mache jetzt selber mit meiner Familie hier Urlaub. Nicht nur, dass ich hier meine Familie treffen kann, hier kann man auch wunderbar schlemmen. Einige Einkaufstipps kenn ich noch aus Kindheitstagen, andere sind neu entstanden. Doch bei allen kaufen wir gerne ein.
Eines unserer neuen Ziele ist die Naturkäserei Tegernseer Land, bei der sich einige Bauern zusammengetan haben, um ihre Heumilch in Form von leckerem Käse selber zu vermarkten. Große Fenster an der Seite erlauben einen kleinen Einblick in die Produktion. Die Käsetheke ist toll, die Käse zum Teil schon prämiert. Angeschlossen ein kleines Bistro, wo Käse in allen Formen serviert wird. Neben Käsefrühstück, Käseplatte, Käsespätzle gibt es auch Käsekuchen. Gegessen haben wir dort nicht, nur eingekauft:
Hier darf ich Euch einen Klassiker der französischen Küche vorstellen, die Galette, eine Art des Crèpes, bei der ein Teil des Mehles durch Buchweizenmehl ersetzt wird. Verwendet habe ich dafür mein Standardrezept verwendet und die Füllung einfach improvisiert. Einfach und genial lecker, idealerwerise können die Mädels sich ja eine schlichte Version der Galette machen (mit Schinken und Käse), während wir vegetarisch schlemmen.
Ich liebe Kapern, meistens landen die bei uns einfach so auf dem Tisch (dann als Stielkapern). Doch hier mal wieder einer der Klassiker der deutschen Küche, die Königsberger Klopse. Die werden eigentlich mit Kalbshack gemacht. Doch da ich an das bei mir daheim nur schwer herankomme, wollte ich es mal mit gemischtem Hack (je halb Schwein und Rind) versuchen. Mit der gehackten Sardelle darin ist es gar nicht so schlecht. Nicht ganz so fein und edel wie mit Kalbshack, aber kein schlechter Ersatz. Daher doch noch ein würdiger Eventteilnehmer.
Unser Blick aus dem Küchen-/Wohnzimmerfenster – wir haben eine amerikanische, also in den Wohnbereich integrierte Küche, was ich persönlich ja wunderschön finde. Hierdurch wird auch kaschiert, dass unsere Küche noch nicht mal 10qm Grundfläche hat, was als Küche ja geradezu winzig ist… Da das Fenster in der Nähe der Küchenzeile einen nicht so schönen Ausblick bietet und man beim Kochen ohnehin lieber den Blick aus der Balkontür schweifen lässt, hier mal die Bilder. Der Blick ist zum letzen Mal deutlich verändert. Warum? Klar – das Wetter war schuld…
Beim Grillen möchte ich auch gerne mal was vegetarisches essen. Hier gab es mal gegrillte Auberginenpäckchen, die mit Tomate und Mozzarella gefüllt werden. Ich habe mir die Vorbereitung mal wieder etwas vereinfacht, war trotzdem lecker und hat gut funktioniert. Es schmeckte allen genial lecker! Bei uns gab es die Päckchen schon als vegetarisches Grillgericht (dann 2-3 Päckchen je nach Hunger und Angebot planen), funktioniert genauso gut als gegrillte Beilage.
Diese Mangoldlasagne habe ich inzwischen auch schon öfters gekocht. Hier kann ich ganz wunderbar verschiedene Gemüse, insbesondere Paprika verstecken, die – wie ich finde – wunderbar zum Mangold passt. Kommt jedes Mal gut an. Der Mangold wird einfach unterschätzt. Die Blätter püriere ich (mal mehr mal weniger fein) mit Saurer Sahne als Bechamel-Ersatz, aus allem anderen koche ich eine wunderbare Tomatensauce, wobei ich zu versteckendes Gemüse in der (pürierten) Tomatensauce verarbeite, den Rest mit dem Hack anbrate und danach alles mische. Wichtig natürlich eine dicke Käsekruste, auf die meine Mädels sehr wert legen. Hat bisher jeden positiv überrascht. Bei uns übrigens ein ideales Awafomu-Essen (alles was fort muss), um also nicht mehr taufrische Gemüse zu verarbeiten.
