Wenn ich aktuell auf Arbeit einen Kuchen mitbringe, brauche ich immer einen glutenfreien Kuchen. Dafür habe ich mir dieses Mal einen glutenfreien Apfelkuchen ausgesucht, der zum herbstlichen Wetter passt. Dabei lernte ich, dass Backpulver immer glutenhaltig ist (zumindest alle, die ich durchschauen konnte). Also ohne (oder Weinsteinpulver bzw Natron)… Das Rezept ist ohnehin eher für eine Apfeltarte ausgelegt, es wird ein recht flacher Kuchen, der sicherlich lauwarm am besten schmeckt. Beim nächsten Mal würde ich noch etwas Zimtpulver mit in den Teig geben, reiben würde ich die Äpfel nicht, es würde zu langweilig sein. Die Walnüsse geben dann noch einen leichten Crunch. Ist übrigens innerhalb von knapp 20 Minuten vorbereitet und damit echt speedtauglich.
Schlagwort: vegetarisch
Beim Grillen möchte ich auch gerne mal was vegetarisches essen. Hier gab es mal gegrillte Auberginenpäckchen, die mit Tomate und Mozzarella gefüllt werden. Ich habe mir die Vorbereitung mal wieder etwas vereinfacht, war trotzdem lecker und hat gut funktioniert. Es schmeckte allen genial lecker! Bei uns gab es die Päckchen schon als vegetarisches Grillgericht (dann 2-3 Päckchen je nach Hunger und Angebot planen), funktioniert genauso gut als gegrillte Beilage.
Zum Ende der Heidelbeersaison gab es bei uns mal einen fluffigen Hefeteig, der außer mit Heidelbeeren auch noch mit Vanillepudding und natürlich leckeren Streuseln belegt wurde. Die Kinder waren ganz begeistert, insbesondere, wie schön der Teig aufging, weil die Hefe „pupste“. Das gab natürlich Gekicher, genossen wurde der Heidelbeer-Streuselkuchen dennoch und es schmeckte wirklich jedem, auch am nächsten Tag noch nicht trocken, wenn im Kühlschrank gelagert.
Mohn ist das Thema, zu dem Mel einige Rezepte möchte. Ich nehme hier eine Fertig-Füllung (böse, böse ich weiß), warum? 1. Ich habe keine Mohnmühle. Ich habe ewig gesucht und jetzt ein Modell gefunden, mit dem ich mich anfreunden würde, würde allerdings auf mein auserkorenes Küchenmaschinennachfolgemodell nicht mehr passen. Also erst mal überlegen, ob ich mir die gleiche Küchenmaschine wieder kaufen möchte (eigentlich wollte ich die gleiche wie Zorra, habe aktuell die 47iger MUM) 2. ich manchmal einfach nicht mehr alles selber machen kann und will. Dann will ich einfach fertig werden, weil so viel anderes noch ansteht. Egal – es ist also halbfertig und der Teig nichtsdestotrotz ein Gedicht. Letzlich kann sich ja jeder eine Mohmischung selber rühren. Passt hervorragend zu einem Brunch, hatte es selber zuletzt an Ostern gebacken (von da ist auch das Foto…)
Meine Mädels wollten eigentlich noch einen Kirschröster von den restlichen, am Baum verbliebenen Sauerkirschen machen, nachdem die obligatorische Sauerkirsche mit Vanille schon eingekocht war. Doch bis ich alle Zutaten zusammen hatte, wollten sie dann doch lieber noch eine Marmelade kochen. Aber mit Vanille, die vorgesehenen Nelken fanden auch Zustimmung (schnuppern gut!). Ich habe dann für eine wirklich winterliche Marmelade noch Sternanis ergänzt. Ob die auch saisongerecht mit TK-Obst gekocht werden kann, weiß ich nicht. Aber so haben wir für die wieder kommende kalte Jahreszeit eine wirklich stimmige Marmelade. Da hier 3 Gewürze nötig sind (Vanille, Sternanis, Nelke), möchte ich es bei Arthurs Tochter mit auf den Tisch stellen, die ihr 3-jähriges Blogjubiliäum feiern darf – herzlichen Glückwunsch von meiner Seite!
Ich hatte Petersilie auf dem Markt mitgenommen. Wofür wusste ich schon nicht mehr, als ich das Wasserglas in der Tür 2 Tage später so bewusst wieder wahrnahm. Was sollte ich jetzt mit so viel Petersilie machen, wo doch meine Mädels derzeit absolut sensibel auf jedes subatomare grüne Fitzelchen in unserem Essen reagieren. Also habe ich daraus für Göttergatten und mich noch schnell ein Pesto gemixt. Das nehmen wir als Unterlage aufs Brot, einfach so, schmeckt absolut göttlich, wenn man sonst die Kräuterküche sträflich vernachlässigen darf/muss. Kann ich jedem nur empfehlen, denn es schmeckt genial lecker! Wenn vorhanden, etwas Zitronenabrieb macht es noch etwas frischer, muss aber nicht sein, aber gerade wenn das Pesto zu Fisch serviert werden soll, ein absolutes Gedicht!
Ich bin ja schon immer ein Suppenliebhaber, seit meine Kinder alles in pürierter Form noch eher essen, umso mehr. Die Suppe hier gab es schon letztes Jahr und ich nehme es vorweg: Sauerampfer ist nix für meine Kinder, ich fand es toll, der Göttergatte fand zwar die Suppe an sich lecker, aber es gab zu der Zeit einfach zu oft Suppen. Mal sehen, wie es meine Mädels dieses Jahr finden, wenn die Kräuterfrau auf dem Markt wieder welchen haben sollte, denn eigentlich will sie aufhören. Da es so schön passt, ist das mein Beitrag zum laufenden Gartenkochevent, wieder ausgerichtet von Sus, wie praktisch, dass ich einfach mit dem Bloggen nicht hinterher komme. Denn so alleine werde ich den Sauerampfer dieses Jahr wohl nicht nochmal verarbeiten,für nächstes Jahr freue ich mich dann jetzt schon auf die Zusammenfassung!
Ich habe heute mit den Mädels noch einige Osterkekse gebacken. Hier wird ein klassischer Mürbeteig einfach mit österlichen Motiven ausgestochen (meine 2-jährige war so begeistert, dass sie alle 3 Bleche alleine ausgestochen hat). Danach wurde gemeinsam mit der großen Schwester und einer der Freunde der beiden mit Zuckerzeug verziert. Sie sind beide superstolz auf ihre Kekse und etwas enttäuscht, dass sie sie für morgen aufheben sollten. Jetzt schlafen alle beide und ich backe noch schnell den Hefezopf für den Frühstückstisch. Der Osterhase war hier schon fleißig und der Ostertisch ist auch gleich fertig. Ich wünsche allen Lesern und Bloggern frohe Ostern, viel Zeit mit der Familie und den Lieben!
Auf dem Markt habe ich bei dem Bärlauch nochmal richtig zugeschlagen, zum Teil habe ich daraus diese Tsatziki-Variante gemacht. Eine klassische Version hat Barbara auf ihre Wiese gestellt. In dieser Bärlauch-Version braucht man keinen Knoblauch, der Bärlauch reicht völlig. Allerdings ist er unmittelbar nach dem Anrühren zu scharf, am nächsten Tag allerdings sehr rund und genial lecker, perfekt zu Pellkartoffeln oder zu Steaks. Haben wir jetzt schon einige Male gemacht und es war jeweils am Folgetag deutlich ausgewogener. Aber gerade wenn man eine Grillparty plant, bietet sich dieser Dip an, denn er ist perfekt, um vorbereitet zu werden. Können wir nur empfehlen!

