Ein Fremdkochen mit Pingpong-Effekt: da rühre ich eine Bärlauchbutter, Sus macht daraus eine Sauerampferbutter, die mir wieder so gut gefällt, dass ich mir auf dem Markt auch gleich ein Bund Sauerampfer mitgenommen habe. Die Butter ist toll, etwas frischer als „normale“ Kräuterbutterversionen. Zu Fleisch nicht so toll (allenfalls zu Hähnchen in Abhängigkeit von der Marinade), aber zu gegrilltem Fisch ein absolutes Gedicht! Kann ich nur absolut empfehlen!! Da ein Grillabend ohne Beilagen auch nichts ist, darf es gleich noch bei der Hüttengilfe fremdgekocht werden. Ich hoffe, das passt! Denn die Butter ist echt empfehlenswert!
Kategorie: Rezepte
Wir hatten zu dem Lachs im Bananenblatt bei unserer Version aus dem Ofen noch Eierreis dazu serviert. Dazu hatten unsere Freunde Duftreis vorgekocht, den sie dann mitbrachten. Ich musste mich also nur noch um das Gemüse kümmern. Der Eierreis selber ist dann schnell fertig, wenn alles vorbereitet ist, ist das Gericht in ca. 5 Minuten fertig. Absolutes Fast-Food-Essen, Göttergatte fand es so lecker, wie bei seinem Lieblings-Asia-Imbiss, was ein Kompliment!
Hier mal eines der farbenfrohen Resteessen bei uns, oder kurz auch „Awafomu“ (Alles was fort muss), beliebig durch beginnend schrumpliges Gemüse zu erweitern. Dazu wird dann gegessen, was noch im Kühlschrank ist, bei uns z.B. Leberkäse kurz angeschwitzt. Schmeckt lecker, geht schnell und es lassen sich immer die verschiedensten Reste aus dem Kühlschrank verwenden, daher auch nur als Richtwert zu sehen.
Nachdem ich es ja neulich schon ankündigte und das Feedback eher positiv war, möchte ich ab sofort hier versuchen, jeden Samstag etwas vorzustellen, was wir mit unseren Mädels machen. Entweder das, was wir gemeinsam kochen, aber auch die gemeinsamen Spiele oder die Bücher, die wir gemeinsam lesen oder auch die Kinderkochbücher, die wir benutzen.
Doch jetzt zu dem Erdbeereis, das ich letzte Woche mit meinen Mädels gerührt habe. Beide wünschten es sich sehr, wollten allerdings noch etwas Milch mit hineinrühren. Hier können die Kinder auch bei eigentlich allen Arbeitsschritten gut mithelfen, nur die Vanilleschote durfte ich alleine verarbeiten. Sie waren sehr begeistert und als sie aus der Badewanne kamen, was das Eis auch schon fertig. Schmeckte nicht nur meinen Mädels, sondern auch den Patenonkeln, die gleich noch eine Kugel abbekommen haben. Können wir nur empfehlen. Für alle, die keine Eismaschine besitzen: man kann das gleiche Rezept auch mit TK-Erdbeeren zubereiten, dann benötigt man allerdings einen recht guten Pürierstab, kurz antauen, wie oben beschrieben pürieren und gleich servieren oder rasch in den Froster.
Zum Ende der Spargelzeit habe ich den Spargel dieses Mal im Wok zubereitet. Etwas besser würde wohl grüner Spargel passen, aber dafür war ich zu spät am Stand. Also habe ich einfach weißen Spargel mit etwas braunen Zucker im Wok karamellisiert, Currypaste eingerührt, mit Weißwein abgelöscht, den Reis untergerührt und mit etwas Sojasauce abgeschmeckt. Also einfach total schnell, perfekte Resteverwertung und einfach mal wieder genial lecker! Nix für meine Mädels, aber wir „Großen“ haben es total genossen.
Für das aktuelle Thema im Kochtopf von Amika habe ich mir auch noch ein klassisches Vanilleeis ausgesucht. Ich habe mich dieses Mal an ein Rezept von Lea Linster gehalten. Parallel habe ich nochmal das schon früher getestete Rezept von Schuhbeck getestet. Sorry, Herr Schuhbeck, die Variante von Lea Linster kam bei der ganzen Familie besser an. Etwas sahniger, einfach rundum perfekt und genial lecker! Für alle, die meinen Vanilleeis kann man ja auch kaufen, glaubt es mir, so gut bekommt es auch eine durchschnittliche Eisdiele nicht hin. Es lohnt sich absolut, mal einen Klassiker selber zu rühren! Hier lohnt sich der Aufwand auf jeden Fall! Nachmachen empfohlen!
Endlich schaffe ich es mal, ein passendes Gericht für das Cookbook of Colors einzureichen. Im dritten Anlauf (2 davon vor Anschaffung meiner Eismaschine) ist mir das Sorbet aus Zitronenmelisse endlich gelungen. Erschwerend ist mir diesen Winter meine Zitronenmelisse erfroren, ich musste also erstmal neu pflanzen und warten, ehe ich wieder ernten konnte. Also quasi Sorbet mit Hindernissen. Dafür ist es nicht nur hellgrün, es ist auch wunderbar erfrischend. Allerdings habe ich es für das Pur-Essen die Honig-Menge deutlich erhöht. Wenn es mit Prosecco oder Sekt aufgegossen wird, würde ich es wieder mit der im Originalrezept vorgesehenen Menge Akazienhonig frieren lassen. Es ist superlecker, super sommerlich, stieß allgemein auf Begeisterung!
Wir grillen weiter, überwiegend Fisch. Auch meine Mädels sind da mittlerweile begeistert von. „Fisch ist lecker“, stellen sie immer wieder fest. Kann ich nur bestätigen. Hier mal in einer schnellen Version, ich habe das Grün der Frühlingszwiebeln, das bei den gegrillten Frühlingszwiebeln anfällt, verwendet, um die Lachsforelle zu aromatisieren. Wer keine Frühlingszwiebeln hat, Schnittlauch geht alternativ, dann 1 Bund verwenden. Schmeckte wieder jedem, das Grün wurde vor dem Servieren selbstverständlich entfernt, aktuell ist hier wieder „Fussel-Phase“ angesagt, Kräuter nur subatomar…
Das Grillen geht bei uns weiter. Einer unserer Favoriten ist mariniertes Lachsfilet, allerdings haben wir das Originalrezept deutlich verändert. Denn 150 g Butter in der Marinade sind uns deutlich zu viel Fett, auch zu schwer. Etwa 50 ml Olivenöl sind völlig ausreichend und auch in der Marinade viel aromatischer. Für die Kinder ist es wunderschön, da ich im Vorfeld immer die Gräten komplett mit der Grätenzange entferne, so müssen sie beim Essen weniger aufpassen. Schmeckt uns allen immer wieder, fast schon ein Klassiker auf unserem Grill, es ist wirklich genial lecker, nachgrillen wärmstens empfohlen!
In der Biokiste war mal wieder Fenchel, Fencheltee lieben meine Mädels ja, doch der Fenchelknolle können sie nicht so viel abgewinnen. Also gab es das mal nur für uns als kleinen Snack. Wieder mal kein superfigurfreundliches Essen, aber wirklich spannend. Ich konnte es mir vorher gar nicht vorstellen, doch es passt richtig gut zusammen. Neben einem Land- oder Bauernbrot habe ich noch einen Kräuterdip dazu serviert, eine Art Sour Cream, die harmoniert wunderbar und macht es vom Gefühl her etwas leichter. Unterstreicht auch den Fenchelgeschmack. Doch hier einfach mal ganz pur, wie es auch im Rezept vorgesehen ist.
