Wir lieben im Winter Chicorée. Insbesondere gegart bin ich davon ein Riesenfan. So taugt er auch als schnelles und feines Essen im Winter. Regionale und saisonale Küche und dazu noch komplett aus der Pfanne. Weswegen ich es fast kommentarlos mit zum Pfannenevent von Pfanntastisch stelle.
Kategorie: Rezepte
Nudeln war der imperative Wunsch meiner Mädels, als sie vom Ausflug der Klassen zurück kamen, das (warme) Mittagessen daher ausgefallen war. Meine Große hatte sich schon schnelle Rezepte markiert und so konnten wir aus dem Vorrat loslegen. Ich habe mir im Spätsommer immer Kräuter eingefroren, dadurch hatten wir ein leckeres Kräutergericht, auch wenn draußen die Schneeflocken tanzen. Aber ich musste mal wieder abwandeln. Laut Rezept kommen 400 g Räucherlachs mit an die Sauce. Das ist viel zu viel, wir hatten 200 g und das hat wirklich gereicht. Mehr wäre unangenehm. Bei den Kräutern könnt Ihr natürlich nach Vorrat variieren. Perfekte After-Work-Küche. Fertig in 30 Minuten!
Wir hatten ganz wunderbare Champignons bekommen. Auch noch Braune, die wir viel aromatischer finden als die weißen. Da die Mädels bislang die Champignons immer aussortieren, wollte ich es ihnen mal so servieren, da die Gemüse im Risotto eigentlich immer schätzen. So auch hier: sie liebten es, Champignons gehören jetzt zum Lieblingsgemüse! Es lohnt sich also, sogar für ursprüngliche Pilzverächter!
Auch bei uns hat der Winter jetzt Einzug gehalten. Der erste Tag mit geschlossener Schneedecke in Potsdam. Die Mädels waren fast den ganzen Tag draußen. Da brauchen wir etwas wärmendes. Aktuell möchten wir gerne Suppen essen, mit dem Angebot auf dem Markt gab es dann heute eine Steckrüben-Möhren-Suppe mit Kokosmilch! Eine schöne, cremige Suppe, aber ich habe das Rezept etwas abgewandelt, es passte bei uns von den Mengen nicht, es war viel zu dünnflüssig. Ich habe Euch unsere Version mal angegeben, wer mag, verdünnt noch etwas mehr. Ich gebe Euch mal meine und die Original-Mengen an.
Meine Mädels und der Göttergatte wünschten sich nach unserer Gans mit Wintergewürzen zu Sankt Martin auch zu Weihnachten eine Gans. Da ich Rezepte selten doppelt mache, musste ich auch dieses Mal natürlich ein neues Rezept ausprobieren. Meine Wahl fiel auf ein Rezept von Sarah Wiener. Aber ich würde beim nächsten Mal die doppelte Menge der Füllung machen, das war deutlich zu wenig, wodurch die Brust auch wieder trocken wurde. Außerdem habe ich wie immer den Trick mit der Glasflasche (300 ml Flasche) in der Mitte der Füllung verwendet, dadurch gart die Gans einfach gleichmäßiger. Dazu kommt noch eine etwas längere Garzeit, die einfach zu kurz angegeben war. Ich habe Euch meine Änderungen schon unten mit angegeben, denn das Rezept ist genial lecker!
Wir alle essen gerne Hähnchenkeulen, so dass wir das Rezept von Chili und Ciabatta nachgekocht haben, sobald ich Topinambur auf dem Markt bekommen hatte. Es ist wunderbar, aromatisch, würzig und trotzdem leicht. Wir haben allerdings es etwas leichter und schneller zubereitet und dazu einfach nur Kartoffeln und einen Joghurt-Kräuter-Dip serviert. Schmeckte uns allen!
Heute habe ich ein Rezept für Kürbis-Tomaten-Ketchup für Euch, etwas, das ich dieses Jahr auch oft verschenkt habe und noch verschenken werde (ok, einiges wird auch für uns für die nächste Grillsaison im Sommer aufbewahrt). Dieser Ketchup ist etwas milder, sehr fruchtig als mein sonst jährlich gemachtes Rezept für Kürbis-Ketchup. Dieses Rezept ist auch familien- und kindertauglich, probiert es doch! Schmeckt zu Pasta als Sauce, Bratwürsten und auch Buletten.
Mit unserem heutigen Weihnachtsessen möchte ich Euch allen ein frohes Weihnachtsfest. Ehrlich gesagt, hatte ich hier gar nicht so viel gemacht, außer die Zutaten einzukaufen und die Würzmischung vorzubereiten. Den Rest hat mein Mann gemacht, als ich heute arbeiten war. Die Mädels spielten mit ihren Geschenken. Da ist es umso dankbarer, wenn das Essen selbst nicht so viel Aufmerksamkeit benötigt. Ein Schweinekrustenbraten ist da extrem dankbar, da kaum Arbeit beim Vorbereiten benötigt wird. Die meiste Zeit ist der Backofen beschäftigt und alle 30 Minuten den Braten zu begießen, fordert jetzt auch niemanden in Vollzeit. Dadurch kann sich man um alles andere kümmern. Das Rezept selber ist genial lecker! Die Würzmischung ist wunderbar harmonisch, nur auf das dunkle Bier in der Sauce haben wir wegen der Kinder verzichtet. Schmeckte allen richtig gut!
Wir hatten von den Paten der Mädels einen leckeren Kürbis-Apfel-Aufstrich bekommen, der so lecker war, dass ich ihn gleich nachgekocht habe. Er klingt zwar ungewöhnlich aber ist wirklich genial lecker. Ein perfektes Weihnachtsgeschenk aus der Küche! Ist auch recht schnell vorbereitet und gekocht. Ich habe es mir einfach gemacht und durch den Durchlaufschnitzler meiner Küchenmaschine gejagt, ansonsten einfach feiner würfeln. War so lecker, dass ich eine zweite Ladung gekocht habe, was bei uns selten genug vorkommt.
Unser Apfelbaum trug dieses Jahr extrem fleißig. Doch wir konnten gar nicht so schnell ernten, wie die Äpfel kaum reif schon auf dem Boden landeten. Das Fallobst wurde von uns natürlich fleißig eingesammelt. Doch dem wird frau auch nicht so schnell gerecht. Doch mein Dampf-Entsafter leistete mal wieder gute Dienste. Ich habe aus einem 60-Liter Garteneimer vor allem die kleinen und gemackten Äpfel genommen. Doch auch hier müssen faulige Stellen entfernt werden. Dann gemütlich und langsam über mehrere Stunden entsaften und dabei darauf achten, dass das Wasser unten nicht leer kocht. Aus dem Saft habe ich dann ein Apfelgelee gekocht. Doch ich hatte echt Probleme mit dem Gelieren. Ich habe einfach mal runter gerechnet, probiert einfach, geschmacklich lohnt es sich total!
