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Kategorie: Rind und Kalb

Rezept: Wiener Schnitzel

Wiener Schnitzel

Wenn wir mal in Bayern sind, dann genießen wir es immer, beim hiesigen Metzger auch regionales Kalbfleisch zu bekommen. Mein Metzger selber hat kein Kalb und die anderen nur Fleisch von armen Viechern, die durch halb Europa gefahren wurden. Hier kann ich wenigstens ohne schlechtes Gewissen einkaufen und genießen. Nach Wunsch meiner Mädels gab es das heute als klassisches Wiener Schnitzel, wobei meine Große natürlich fleißig mithalf. Panierstraßen bieten sich für Kinder echt gut an. Auch wenn das Würzen noch sehr variabel war und das mit der Prise nicht bedeutet, die Kinderhand voller Salz über das Schnitzel zu streuen. Aber sie war stolz und der Kartoffelsalat wurde salzarm gehalten, dann war es ein genial leckeres Gericht.

Schnitzel klopfen

Schnitzel klopft man übrigens am einfachsten, indem Frischhaltefolie mit 1 TL Öl bestrichen wird, Schnitzel drauf, 2. Bogen Frischhaltefolie drüber und dann mit der Pfanne flach klopfen. Quatsch befand die Große, das geht ganz anders, hat sie schließlich im Kindergarten gelernt und klopfte ihr Schnitzel höchst selbst.

Rezept: Kalbsrahmgulasch mit Apfel

Kalbsrahmgulasch mit Apfel

Wenn wir im Urlaub sind, gehen wir immer zum Metzger meiner Eltern. Dort hatte es ganz wunderbares Kalbsgulasch im Angebot. Das schöne dort ist, dass die Tiere nicht durch halb Europa gefahren wurden, sondern alles regional geschieht. Dafür haben wir uns natürlich ein Sonntagsessen ausgesucht und wurden mal wieder bei Schuhbeck fündig, denn obwohl er für das gelbe M Werbung macht, seine Rezepte sind halt nicht schlecht. Das Rezept wurde erst skeptisch aufgenommen, traf dann aber allerseits auf Zustimmung, wirklich genial lecker, dazu noch Spätzle und alle waren glücklich!

Rezept: Rinderhüftsteak gegrillt

Rinderhüftsteak

Jetzt zur Fußball-EM wurde bei uns auch gegrillt. Da in der Blogparade gerade sich alles ums Grillen dreht, möchte ich diesen Klassiker unter den Steaks mit auf den Grill legen. Ich hatte dafür wunderbaree Rinderhüfte bekommen, aus der ich ca. 2 cm dicke Steaks geschnitten habe (quer zur Faser natürlich). Die Marinade ist sehr schnell gerührt, wobei ich die Petersilienversion bevorzuge, Göttergatte hingegen war von der Version mit Koriander mehr als begeistert. Schmeckte auch unseren Mädels, die sonst Rindfleisch nicht so viel abgewinnen können. Einfach genial lecker und dabei auch echt fix vorbereitet, da braucht keiner Fertig-Steaks zu kaufen!

Rezept: Schwäbischer Sauerbraten

Schwäbischer Sauerbraten


Hier dauert das Herbstwetter an und so hatten wir einfach mal wieder richtig Lust auf einen guten Rinderschmorbraten. Göttergatte brachte vom Metzger ein wunderschönes Stück mit, 2 kg, reichte locker für 8 Personen. Die Marinade ist sehr einfach, wunderbar würzig, sehr einfach herzustellen. Ich habe das Fleisch 2 Tage mariniert. Das Rezept an sich liest sich auch wieder sehr einfach, Fleisch herausnehmen, trockentupfen, mit frischem Gemüse anbraten und mit der durchpassierten Marinade abgießen. Doch im Gegensatz zu meinem Rezept, das ich sonst verwende, soll nur so viel Marinade verwendet werden, dass die Flüssigkeit nur 1 cm hoch im Topf steht. Tja, bei geschlossenem Deckel hielt sich bei mir die Flüssigkeit, ich musste gar nichts nachgießen. Nach 3 Stunden Schmorzeit habe ich das Fleisch im Ofen ruhen lassen, die Sauce wie gewünscht fein püriert, abgeschmeckt. Nun ja, nicht schlecht, aber so richtig lecker war sie nicht. Also habe ich die restliche (fast die ganze) Marinade zum Kochen gebracht, die Sauce an sich einkochen lassen und dabei 3x mit der Marinade aufgegossen. Das Ergebnis: der Hammer, umwerfend lecker, würzig, fein, tolle Weinnote. Dazu haben wir Petersilienspätzle gemacht, analog zu Bärlauchspätzle nur mit Petersilie, war genial lecker; mürbe ohne trocken zu sein, würzig, ab sofort unser Sauerbratenlieblinsrezept! Tja, da das Buch schon seit etlicher Zeit unbenutzt nur geschmökert in meinem Bücherregal steht, gleich noch ein passender Kandidat für DKduW.

Rezept: Tafelspitz

Tafelspitz

Bei meinem Metzger lag ein verführerisch aussehendes Stück Tafelspitz, diesen Klassiker der deutschen Küche hatte ich (weia) noch nie selber gekocht, wurde also mal Zeit. Ich nahm dann wieder eines meiner Standardbücher in die Hand. Die Zubereitung an sich ist einfach, frau braucht einfach nur etwas Geduld zu haben. Die wird mir nicht immer nachgesagt, aber ich bin ja lernfähig… Das Fleisch war auf jeden Fall butterzart, perfekt, ein genial leckeres Essen, zu dem es gar nicht so viel braucht! Allerdings ist bei einem so puristischen Braten die Qualität des Fleisches absolut entscheidend, es muss wirklich gut abgehangen sein. Macht es lieber ganz selten und dafür beim Metzger und nicht im Supermarkt holen, denn dann ist es auch richtig abgehangen, dort wird es auch küchenfertig vorbereitet. Für meine Mädels war es allerdings nichts, für Rindfleisch lassen sie sich nur in gehackter Form begeistern.

Rezept: Kalbsbraten

Kalbsbraten

Ich hatte aus dem Urlaub in Bayern noch wunderbares Kalbfleisch aus der Schulter im Tiefkühl. Jetzt habe ich es endlich mal zubereitet. Ich habe es recht simpel gehalten, einfach mit etwas Gemüse gemütlich auf dem Herd geschmort, vorher mit etwas Weißwein abgelöscht. Die Sauce habe ich einfach gebunden, indem ich das Gemüse anpüriert habe. Alle waren begeistert, sogar die sonst eher fleischverachtende Große hat ordentlich zugegriffen. War einfach mal wieder genial lecker.

Rezept: Rotwein-Schmorbraten

Rotwein-Schmorbraten

Ich hatte bei meinem Metzger ein wunderbares Stück Rinderbraten bekommen. Es war zwar nicht (wie im Rezept gefordert) aus der Hochrippe, aber wunderbar marmoriert, es rief geradezu nach einem gemütlichen Schmurgeln im Ofen, während sich der Duft langsam in der Wohnung ausbreitete und durch einige Ritzen auch in das Treppenhaus zu kommen. Das Rezept ist mal wieder klassisch Lea Linster! Gute Zutaten werden pefekt veredelt! Ein guter Wein ist hier wichtig, wir hatten den empfohlenen Burgunder genommen, recht gute Qualität, schön fruchtig! Die Sauce ist der Hammer, das Fleisch ganz zart (das waren die einzigen 2 Scheiben, die nicht ausfransten beim Schneiden…), wir brauchten eigentlich gar keine Messer!

Rezept: Kalbsbraten mit Tomaten-Pilzgemüse

Kalbsbraten mit Tomaten-Pilzgemüse

GKE_Februar09_130x250Wir hatten aus dem Weihnachtsurlaub noch hier schwer und nur teuer erhältlichen Kalbsbraten mitgebracht, der im Tiefkühl schlummerte. Passend zum laufenden Garten-Koch-Event wurde daraus ein Sonntagsbraten zubereitet, der alle schwer begeisterte. Allerdings hatten wir auch Glück mit dem Gemüse, da der Bioladen hier einfach tolle und für die Jahreszeit sehr aromatische Waren da hatte. Wir waren sehr begeistert, tolles Rezept, auch wenn die angegebene Garzeit so gar nicht stimmte, da half aber unser Bratenthermometer, so dass wir den Braten retten konnten. Noch schlummert ein weiteres Stück Kalbsbraten im Tiefkühl und wenn ich nicht unbedingt weitere Rezepte testen wolte, wäre dieses ein heißer Kandidat.

Rezept: Geschnetzeltes Stroganoff

Geschnetzeltes Stroganoff

Nachdem mir die Steckrübensauce so gut geschmeckt hatte, wurde gleich nochmal ins Heft geschaut, denn beim Metzger hattees Rindergeschnetzeltes im Angebot gegeben. Mit Champignons als Geschnetzeltes kannte ich ja, aber Essiggurken dazu? Egal, wurde gekocht und es hat allen (!) wirklich gut geschmeckt. Dazu gab es dann Spätzle, die koche ich immer gleich in großen Portionen und friere weg. Dadurch war es ein wirklich schnelles und leckeres Essen. Gab es sicher nicht zum letzten Mal!

Rezept: Königsberger Klopse

Königsberger Klopse

Wir hatten im Urlaub seit Ewigkeiten mal wieder Königsberger Klopse gemacht. In Bayern ist Kalbshackfleisch zu bekommen, hier bin ich bei allen drei Metzgern gescheitert. Doch jetzt zu diesem Klassiker. Ich weiß, dass es unzählige Rezeptvarianten gibt. Auch bei uns wurde lange nach dem idealen Rezept gesucht, da Omas leider nicht schriftlich festgehalten war.

Ich persönlich liebe sie mit Kalbshack, ich finde, dadurch werden sie noch feiner. Ja, ich will Sardellen (die ich eigentlich nicht so mag) in der Hackmasse, denn das gibt eine richtig feine und würzige Note. Mit Sieden lassen in Essigwasser hatten wir vor Ewigkeiten mal probiert und wurde als „zu sauer“ befunden. Dieses Rezept hingegen wird von uns von Zeit zu Zeit mal gekocht und ich finde es jedes Mal wieder genial lecker!

Damit wünsche ich allen ein schönes Osterwochenende! Möge der Hase morgen allen liebevoll was nettes verstecken!