Hier stelle ich Euch an dem Kindersamstag, den ich auf meinem Blog eingeführt habe, mal ein kleines Mitbringspiel vor, das wir vor allem auch gerne für unterwegs mal einpacken. Es ist nicht sonderlich teuer und die Spielregeln denkbar einfach und schon für die 2-jährige kleine Schwester verständlich. Jeder Spieler möchte selber Schokolade machen und braucht dafür 6 verschiedene Zutaten (Vanille, Zucker, Milch, Kakao, Haselnuss, Butter). Nach dem Mischen wird, sobald man dran ist, jeweils vom verdeckten Stapel eine Karte gezogen. Ist es eine Zutat, so wird diese offen ausgelegt und der Spieler entscheidet, ob er eine weitere Karte ziehen möchte. Doch sobald eine Hexe gezogen wird, sind alle Karten der Reihe verloren und der nächste Spieler ist an der Reihe. Beendet der Spieler aber seinen Zug, ehe eine Hexe aufgedeckt wird, darf er alle Karten zu sich nehmen, doppelt vorhandene Zutaten werden ebenfalls auf den Ablagestapel gelegt.
Autor: rike
Das Wetter heute war nicht so schön. Wir haben zwar viel gemeinsam gemacht (auch gekocht), daher hatte ich heute wenig Zeit, die Bilder auszusuchen. Daher stelle ich Euch hier eines der liebsten Vorlese-Bücher meiner beiden Mädels vor. Schon ich hatte dieses Buch als Kind und die Große bekam es von ihrem Patenonkel geschenkt. In Reinform gehalten, geht es um ein kleines Tier, das seinen Namen nicht weiß und nun verschiedene Tiere fragt, ob es nicht auch ein Pferd, ein Fisch oder ein Nilpferd sei. Doch immer bekommt es eine mehr oder weniger nette Abfuhr. Es passt einfach in keine Norm. Doch dann, als es sooo traurig ist, erkennt es, dass es eben einfach „Ich bin Ich“ ist, einfach es selber und freut sich wieder an der Welt, „die ihm wieder gut gefällt“.
Wir hatten zu dem Lachs im Bananenblatt bei unserer Version aus dem Ofen noch Eierreis dazu serviert. Dazu hatten unsere Freunde Duftreis vorgekocht, den sie dann mitbrachten. Ich musste mich also nur noch um das Gemüse kümmern. Der Eierreis selber ist dann schnell fertig, wenn alles vorbereitet ist, ist das Gericht in ca. 5 Minuten fertig. Absolutes Fast-Food-Essen, Göttergatte fand es so lecker, wie bei seinem Lieblings-Asia-Imbiss, was ein Kompliment!
Hier mal eines der farbenfrohen Resteessen bei uns, oder kurz auch „Awafomu“ (Alles was fort muss), beliebig durch beginnend schrumpliges Gemüse zu erweitern. Dazu wird dann gegessen, was noch im Kühlschrank ist, bei uns z.B. Leberkäse kurz angeschwitzt. Schmeckt lecker, geht schnell und es lassen sich immer die verschiedensten Reste aus dem Kühlschrank verwenden, daher auch nur als Richtwert zu sehen.
Nachdem ich es ja neulich schon ankündigte und das Feedback eher positiv war, möchte ich ab sofort hier versuchen, jeden Samstag etwas vorzustellen, was wir mit unseren Mädels machen. Entweder das, was wir gemeinsam kochen, aber auch die gemeinsamen Spiele oder die Bücher, die wir gemeinsam lesen oder auch die Kinderkochbücher, die wir benutzen.
Doch jetzt zu dem Erdbeereis, das ich letzte Woche mit meinen Mädels gerührt habe. Beide wünschten es sich sehr, wollten allerdings noch etwas Milch mit hineinrühren. Hier können die Kinder auch bei eigentlich allen Arbeitsschritten gut mithelfen, nur die Vanilleschote durfte ich alleine verarbeiten. Sie waren sehr begeistert und als sie aus der Badewanne kamen, was das Eis auch schon fertig. Schmeckte nicht nur meinen Mädels, sondern auch den Patenonkeln, die gleich noch eine Kugel abbekommen haben. Können wir nur empfehlen. Für alle, die keine Eismaschine besitzen: man kann das gleiche Rezept auch mit TK-Erdbeeren zubereiten, dann benötigt man allerdings einen recht guten Pürierstab, kurz antauen, wie oben beschrieben pürieren und gleich servieren oder rasch in den Froster.
Ich habe zum Anfang des Monats die Abteilung gewechselt und natürlich wollte ich einen Einstandskuchen mitbringen. Gerade noch rechtzeitig erfuhr ich von einer Glutenunverträglichkeit. Jetzt war guter Rat teuer, abends einige Bücher konsultiert, doch auf die Schnelle nichts glutenfreies gefunden. Doch, halt – gottseidank gibt es ja auch andere Foodies und ich wusste dass Foodfreak ja auch glutenfrei lebt. Sie hat mir ihre Käsekuchenrezepte empfohlen, für die sie immer Klebreismehl verwendet. Geht gar nicht erst in den Supermarkt, gibt es dort nicht, aber in meinem Mini-Asia-Shop um die Ecke, da hatte es das. Da ich kein passendes Obst da hatte und ich auch kein Matcha mitgenommen hatte, verwendete ich einfach mein klassisches Rezept für Käsekuchen ohne Boden. Die Rohmasse schmeckte etwas nach Wan-Tans, aber nach dem Backen dann perfekt. Da bei mir auf Arbeit niemand von dem Blog weiss, ist das noch ein schnelles Foto vor dem Schlafengehen. Nicht sonderlich gut geworden, denn ich testete ja nicht nur das Klebreismehl, nein ich stellte auch gleich noch eine Schüssel mit Wasser in den Ofen. Weswegen auch immer, der Käsekuchen war erst nach 2 Stunden statt nach 60 Minuten fest, die Stunde Schlaf hätte ich gerne noch bekommen. Doch ich wurde entschädigt, denn der Kuchen schmeckt genauso fluffig und lecker wie mein geliebter Klassiker, alle waren begeistert und konnten gar nicht glauben, dass der Kuchen glutenfrei sei. Danke Foodfreak für die Tipps!!
Zum Ende der Spargelzeit habe ich den Spargel dieses Mal im Wok zubereitet. Etwas besser würde wohl grüner Spargel passen, aber dafür war ich zu spät am Stand. Also habe ich einfach weißen Spargel mit etwas braunen Zucker im Wok karamellisiert, Currypaste eingerührt, mit Weißwein abgelöscht, den Reis untergerührt und mit etwas Sojasauce abgeschmeckt. Also einfach total schnell, perfekte Resteverwertung und einfach mal wieder genial lecker! Nix für meine Mädels, aber wir „Großen“ haben es total genossen.
Bei dem frischen Spinat (ok unter der Folie gezogen) auf dem Markt griff ich zu. Daraus wurde mal wieder – klar: Pasta! Was uns letztlich begeisterte, nämlich das Aroma von Thymian im Spinat, passte unseren Mädels gar nicht. Denn das Aroma vom Thymian harmonierte für uns wunderbar mit dem Spinat, war aber ungewohnt und wurde dann doch abgelehnt. Auch die Maronen stießen nicht auf sonderliche Begeisterung, immerhin 1 Teller wurde von jeder gegessen. Beim zweiten Mal kochen (auf besonderen Wunsch der Großen) wurde Thymian mit Maronen in Butter angeschwenkt und dann war es tatsächlich für alle lecker – es geht doch nichts über Kochen im Baukastenprinzip. Dafür fanden wir es mal wieder eine genial leckere und vor allem mal anders und spannend schmeckende Kombination. Haben wir alle sehr genossen, war genial! Da lohnt sich jede Minute des Spinatputzens.
Die Große ging mit Göttergatten mal wieder auf dem Markt einkaufen und verliebte sich in Blattspinat. Gleich ein Kilogramm davon haben sie mitgebracht. Das erste Rezept damit wurden diese Spinatwaffeln. Die sind superlecker, der Spinatgeschmack kommt schön durch, allerdings waren die Würzmengen viel zu wenig im Rezept, das habe ich unten geändert. Meine Mädels haben daraus einen „Burger“ gebastelt mit Kräuterfrischkäse und Tomatenscheiben. Genial lecker, der Aufwand lohnt sich, wäre bei Babyspinat sicher deutlich geringer. Wird mit TK-Ware aber wohl eher nicht funktionieren, der würde zu sehr wässern. Weil die Waffeln so richtig schön tiefgrün sind, dürfen sie gleich noch in die grüne Sammlung eingereicht werden.
Vor 6 Jahren hat alles angefangen, zumindest offiziell mit einem Spargelrisotto. Im Vorfeld hatte Jan damals lange auf mich eingeredet, fast überredet, doch einen eigenen Blog ins Leben zu rufen. Von vorneherein war klar, dass ich einen Foodblog haben wollte und zwar ein reiner Foodblog. Warum? Mich ärgerte damals in vielen Kochbüchern, dass einfache neben schwierigen Rezepten waren, dass die Fotos überhaupt nicht mit dem übereinstimmten, was bzw. wie es hinterher bei mir aussah. Ich wollte unsere normale Alltagsküche darstellen, auch wie es bei uns auf dem Teller aussieht, realistische Zeiten der Zubereitung und eben auch die Schwierigkeiten bzw. die Schwierigkeitsstufen der Rezepte angeben. Außerdem liebe ich schon seit Jahren Kochbücher, auch wenn meine Sammlung im Vergleich zu vielen anderen relativ bescheiden ist. Also wollte ich auch die Bücher, in denen ich schmöker, aus denen ich meine Rezepte beziehe, mit vorstellen.
