Passend zum laufenden Event habe ich mir mal wieder eine Resteverwertung ausgesucht. In vielen Rezepten werden immer nur die hellen Teile der Frühlingszwiebeln benötigt. Doch das Grüne wird selten benötigt. Ich habe daraus ein Pesto gezaubert. Es schmeckt genial lecker! Ich habe dafür das Hanföl von den Hüttenhelfern. Sein nussiger Geschmack harmoniert wunderbar mit dem würzigen Aroma der Frühlingszwiebeln. Die Cashewkerne geben die leichte Milde, die dem ganzen noch fehlt. Schmeckt sehr lecker als Dip zu Rohkost, alternativ auch mit etwas Saurer Sahne oder Joghurt als Brotaufstrich echt zu empfehlen. Wir fanden es alle superlecker, perfekt als Resteverwertung übriger grüner Teile der Frühlingszwiebeln.
Jahr: 2011
Unsere beiden Mädels sind richtig große Pettersson und Findus-Fans. Daher kochen wir gerne aus dem passenden Kinderkochbuch. Unsere können noch nicht lesen, daher wird oft geschaut, was Findus in Büchern oder in den Filmen auf DVD so isst. Nudeln essen ja auch die eher zurückhaltenden Kinder in unserem Freundeskreis, aber wenn auch Findus das mag… Der große Vorteil an diesem Rezept: es kann komplett aus dem Vorrat gekocht werden, geht fix und schmeckt eigentlich (fast) allen Kindern. Spinat lieben meine ja ohnehin und der Appetit steckt dann an. Das Foto hat übrigens die Große gemacht, Mama hat nur den Ausschnitt noch festgelegt. Sie wird eindeutig mal ein Foodie 😉
Meine Kinder lieben Waffeln, die gibt es bei uns daher öfter. Wir bereiten den Teig immer vor, dabei können sie schon wunderbar helfen, Teig rühren macht einfach Spaß und dann wird gemeinsam im Garten ausgebacken, dazu dann meist nur Puderzucker, wenn überhaupt. Die hier waren so lecker, dass sowohl das Buch als auch die nötigen Zutaten unbedingt in den Kindergarten mitgenommen werden mussten. Die Erzieherin unserer Großen war recht schnell von der Idee angetan und hat schnell zugestimmt. Unsere Große hat ganz begeistert berichtet. Hat echt gut funktioniert, nicht nur die Kinder, auch die Erzieherin waren begeistert, hat allen Spaß gemacht. Naja, geschmeckt hat es auch, Geschmack hat er einfach, der Findus! Für langweilige Erwachsene: Der gemahlene Kardamom gibt einen interessanten Beigeschmack, ich war positiv überrascht.
Wir haben einfach leckeren Salat zubereitet. Ich liebe Spargel, doch mein Göttergatte ist nicht so begeistert. Von dem Salat hingegen waren wir alle begeistert. Auch mitessende Tester fanden es richtig gut. Unsere Kleine hat sich daran erinnert, dass sie Spargel liebt und hat richtig mitgefuttert! Für das Dressing habe ich den selbstgemachten dunklen Fliederessig verwendet, den ich echt schätze. Wird es sicher nicht zum letzten Mal geben.
…würden nur so komische Erwachsene sagen. Für meine Große und ihre allerbeste Kindergartenfreundin waren bzw. sind das eindeutig Bibi-und-Tina-Waffeln. Denn die wollten die zwei unbedingt im Garten essen. Für uns langweilige Erwachsene stand der fruchtige, erfrischende Geschmack im Vordergrund, für die beiden jungen Ladies eindeutig das selber Puderzuckerberge darüber stäuben. Aber Geschmäcker sind eben verschieden. Ich fand sie so süß genug und echt lecker. Gab es bei uns schon mehrfach, schmeckt auch mit Ananas-Marmelade statt Zitronenmarmelade richtig gut. Toll im Sommer, da leichter Geschmack, war mal wieder genial lecker!
Ich bin noch unser Osteressen bzw. unseren Beitrag zum Osterbrunch schuldig. Wir hatten die Mitbringsel aufgeteilt und wir hatten die herzhafte Komponente übernommen. Mir war wichtig, dass wir es recht gut vorbereiten können, da wir ja mit unseren Mädels Ostereier suchen wollten. Die Tarte ist mal wieder genial lecker, bei den Kräutern habe ich mich nicht ganz an das Rezept gehalten, sondern das genommen, was die Kräuterfrau auf dem Markt frisch dabei hatte, harmonierte wunderbar, richtig lecker! Kann ich nur empfehlen, sicher auch eine tolle Vorspeise eines Frühlingsmenüs. Im Original sind eigentlich Wachteleier als Deko vorgesehen, da wir ja reichlich Ostereier hatten, haben wir die Wachteleier weggelassen und es gemeinsam mit den Ostereiern gegessen, Ei harmoniert sehr und unterstreicht die Würze der Tarte.
Wir haben ja neulich Fischspieße gegrillt, neben der Orangensauce habe ich noch eine Rote-Bete-Sauce mit Meerrettich (im Bild hinten) gemacht. Ich fand sie warm und kalt richtig gut. Unsere mitessenden Freunde fanden diese fast noch leckerer als die Orangensauce. Ich fand sie zu den mit Kräutern marinierten Kabeljauspießen extrem passend. Zu den Paprika-Marinaden eher nicht. Laut Rezept entweder zu gebratenem/gegrillten Fisch oder auch zu Rindfleisch passend. Kann ich mir gut vorstellen. Leider hat meine Kamera etwas gesponnen, daher hier die Sauce im Hintergrund.
Die Fischspieße stammten übrigens von der Deutschen See, der rustikale Wolfsbarschspieß kam gut an, dazu passte auch die Orangensauce super. Der Kabeljauspieß war richtig lecker, insbesondere die Marinade, allerdings waren wir über die Kartoffelscheibe etwas verwundert. Der Pangasius-Spieß mit Garnele ist wieder richtig gut, hier muss allerdings selber gewürzt werden. Die Spieße waren alle lecker, sogar die Große war begeistert.
Bei uns sollte es gegrillten Fisch geben, dazu habe ich mir dann noch 2 Saucen ausgesucht. Ich griff zu einem Buch, das ich früher oft in der Hand hatte, aber das irgendwie in ein ungünstigeres Kochbuchregal umquartiert wurde und dort dann in Vergessenheit geriet. Gleich beim Schmökern entdeckte ich unter anderem diese Orangensauce, die ganz wunderbar schmeckte! Nicht nur zum gegrillten Fisch harmonierte sie ganz wunderbar, wir könnten sie uns auch gut als Marinade bzw. dann als Dip zu Chicken Wings vorstellen, das wollen wir unbedingt nochmal testen. Wir waren alle schwer begeistert. Auch skeptische Mitesser (mitten in der Pubertät) ließen es sich schmecken, als hoch und heilig versichert wurde, das keinerlei Senf enthalten sei. Kam bei allen sehr gut an, total orangig und fruchtig und dabei mit einem leichten Säure-Kick. Auch zu Scampi sicher nicht schlecht! Wird uneingeschränkt weiterempfohlen!
Das Buch von Sebastian Dickhaut steht bei mir schon eine kleine Ewigkeit im Regal, leider nicht im küchennahen Bereich. Daher wurde etwas weniger daraus gekocht, was diesem Buch auch wieder nicht gerecht wird. Die Rezepte sind eigentlich durchweg alltagstauglich und so gut beschrieben, dass auch absolute Anfänger gut danach kochen können. Allerdings ersetzt es kein Grundkochbuch, ist aber eine gute Ergänzung. Leider sind nicht alle Rezepte mit Bildern versehen. Gerade wenn man wie ich mit nicht lesefähigen Kindern kocht bzw. sie auch Rezepte aussuchen lässt, ist das schade. Denn viele werden so gar nicht gekocht.
Bei uns gab es an Ostern eine klassische Lammkeule nach einem französischen Rezept, das unsere Freunde für uns kochten. Sie griffen dafür auf ein altes, französisches Rezept zurück. Das hatten sie zuletzt vor Jahren getestet und (zu Recht) in guter Erinnerung. Da ich zu den armen Menschen gehöre, die über die Feiertage arbeiten dürfen, konnte ich mich nach Feierabend an den Tisch setzen. Begeistert waren wir richtig von der Kombination, dazu dann einen Roten Barrique-Fass-gereift, ein würdiges Osterschlemmermahl! Vielen Dank fürs leckere Kochen!!
Ich hatte im Vorfeld eine Anfrage von neuseelandlamm.de bekommen, ob ich ihre Lammkeule einmal testen möchte. Eigentlich bin ich ja mehr ein regionaler Fan, aber ich hatte so viel Schwärmerei über neuseeländisches Lammfleisch gehört, dass ich gerne zustimmte. Das Fleisch kam prompt, eingeschweisst und gut gekühlt zu uns. Die Qualität ist super, aber ob es die Reise um die Welt wert ist? Ich werde auch in Zukunft wohl wieder das Fleisch möglichst regional und bei meinem Metzger kaufen. Der führt zwar kein Bio-Fleisch, aber Fleisch aus vernünftiger, regionaler Haltung. Es wurde übrigens auch bei Cucina casalinga und Anke getestet.
