Der letzte Ferientag mit tatsächlich auch sommerlichen Temperaturen wurde im Garten, von den Mädels im Planschbecken genossen. Zum Abschluss wurde gemeinschaftlich gegrillt. Mich hatte beim abendlichen Schmökern neulich diese Chili-Honig-Butter angelacht, die wollte bzw. musste ich unbedingt probieren. Es gab die wie im Rezept vorgesehen zu gegrillten Maiskolben, aber auch zu Brot bzw. zu Steak wurde es genossen. Wir waren alle begeistert, genau die richtige Mischung von Schärfe und Süße. Der Göttergatte war hin und weg, für meine Kids etwas zu scharf, die wollten das gar nicht. Für alle anderen kann ich es nur wärmstens empfehlen, denn es war genial lecker!
Jahr: 2011
Noch aus einem alten Freßpaket stammt ein Heft mit Kürbisrezepten, das ich damals von Kaffeebohne bekam. Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal tatsächlich Kürbisse erten können und ich entschied mich mal für eine andere Version einer Kürbissuppe; diese war zwar süßlich, aber dennoch total überraschend lecker, intial war der Göttergatte sehr skeptisch, aber dann positiv total überrascht. Er nahm sogar Nachschlag, kann ich echt nur empfehlen!
Ich liebe es, wenn ich im Urlaub bin, morgens zum Fischer gehe, dort aus den fangfrischen Fischen in aller Ruhe aussuchen kann. Die Zeit bis zum Kochtopf ist da nicht weit. Allerdings durften diese Forellen im Ofen schmurgeln. Dieses Mal kombinierte ich mit den mitgebrachten Schmorgurken aus dem eigenen Garten. Im Feriendomizil ist die Kräuterauswahl etwas eingeschränkt, denn viele der in der Kiste gepflanzten Kräuter waren leider eingegangen. Unsere Große durfte mit Kräuter auswählen. Dill hatte ich im Gemüseladen besorgt, für den Fisch wollte sie unbedingt noch Salbei. Ansonsten: perfekt vorzubereiten, ganz einfach, genial lecker, die Große alleine hat fast einen halben Fisch gegessen. Kann ich echt nur empfehlen. Die urlaubenden Mitesser wünschten das Rezept – aber gerne doch!
Endlich ist der Sommer wieder eingetroffen, pünktlich zu unserer Ferienzeit. Wir wollten mit 6 Erwachsenen + 2 Kindern essen, dabei wie immer schnell vorzubereiten, lecker, einfach und doch passend zur Jahreszeit. Brathähnchen, schlug der Göttergatte vor, erweitert um Hähnchenkeulen, da es sonst zu wenig gewesen wäre. Dazu dann noch schön fruchtiges Gemüse in einer leichten Sauce. Denn die Kinder wollen mittags warm essen, wenn meinereiner am liebsten faul im Liegestuhl lesen oder dösen würde. Kam supergut an, die Große fand es genial lecker und hat alleine fast 1 ganze Brust verputzt.
Hier dauert das Herbstwetter an und so hatten wir einfach mal wieder richtig Lust auf einen guten Rinderschmorbraten. Göttergatte brachte vom Metzger ein wunderschönes Stück mit, 2 kg, reichte locker für 8 Personen. Die Marinade ist sehr einfach, wunderbar würzig, sehr einfach herzustellen. Ich habe das Fleisch 2 Tage mariniert. Das Rezept an sich liest sich auch wieder sehr einfach, Fleisch herausnehmen, trockentupfen, mit frischem Gemüse anbraten und mit der durchpassierten Marinade abgießen. Doch im Gegensatz zu meinem Rezept, das ich sonst verwende, soll nur so viel Marinade verwendet werden, dass die Flüssigkeit nur 1 cm hoch im Topf steht. Tja, bei geschlossenem Deckel hielt sich bei mir die Flüssigkeit, ich musste gar nichts nachgießen. Nach 3 Stunden Schmorzeit habe ich das Fleisch im Ofen ruhen lassen, die Sauce wie gewünscht fein püriert, abgeschmeckt. Nun ja, nicht schlecht, aber so richtig lecker war sie nicht. Also habe ich die restliche (fast die ganze) Marinade zum Kochen gebracht, die Sauce an sich einkochen lassen und dabei 3x mit der Marinade aufgegossen. Das Ergebnis: der Hammer, umwerfend lecker, würzig, fein, tolle Weinnote. Dazu haben wir Petersilienspätzle gemacht, analog zu Bärlauchspätzle nur mit Petersilie, war genial lecker; mürbe ohne trocken zu sein, würzig, ab sofort unser Sauerbratenlieblinsrezept! Tja, da das Buch schon seit etlicher Zeit unbenutzt nur geschmökert in meinem Bücherregal steht, gleich noch ein passender Kandidat für DKduW.
Ich darf Euch hier eines der Bücher des wohl bekanntesten stuttgarter Kochs vorstellen. Hier stellt er typische, überwiegend schwäbische Küche in neuer, frischer Version vor. Sortiert sind die Rezepte nach Jahreszeiten. Zunächst einmal zur Optik: Hardcover, Schutzumschlag. Beim Blättern viele, großformatige Fotos, die zum Schmökern direkt einladen. Die Zutatenliste ist übersichtlich, allerdings schwankt die Personenzahl (überwiegend 2 oder 4 Personen), hier muss etwas geachtet werden. Dafür ist die Zutatenliste sehr übersichtlich, die Arbeitsanweisung sehr übersichtlich gegliedert, auch für Anfänger nachvollziehbar. Abgerundet häufig noch mit einem Kommentar zur Zubereitung oder zur Zutat. Bei einigen Rezepten außerdem noch kleine Bilder zu Zwischenschritten.
Die Kinder fielen nach einem langen Tag erschöpft ins Bett. Da sie nur Joghurt zum Abendessen wollten, hatten wir zwei aber noch Hunger. Ich hatte noch Biozitronen, die wir unbedingt verarbeiten mussten. Ich habe für uns zwei dann noch ein leichtes, sommerliches Risotto gekocht. Das wurde mit Zitronenschale aromatisiert, Martini rundete alles ab. Der Göttergatte war begeistert, schmeckte ihm richtig gut! Kann ich nur empfehlen, auch als sommerliche Vorspeise in einem Menu sicherlich nicht schlecht!
Hier ist das Wetter einfach herbstlich, die Kiste lieferte mit Wirsing passendes Gemüse. Also habe ich das mal wieder kombiniert. Der Göttergatte hatte von seinem Marktbummel noch Aprikosen mitgebracht, die habe ich dann eben mit zum Brathähnchen gegeben. Es harmonierte ganz wunderbar! Es war perfekt, würzig, leicht süß, passte perfekt zu dem Hähnchen. Ich habe ordentlich Kümmel an das Wirsinggemüse gegeben, da eine der Mitesser gerade stillt und Juniorine Kohl nicht sonderlich gut verträgt. Insgesamt war es genial lecker, die Große, die eigentlich kein Hähnchen mag, hat sogar Fleisch nachgeordert, die Kleine fand die Sauce umwerfend gut und hat sich lieber an die Beilagen gehalten. Insgesamt ein genial leckeres Hähnchen, das superfix vorbereitet ist!
Im schwäbisch geprägten Haushalt wie bei uns kommt natürlich nichts weg. Unsere Kinder essen sehr wechselnde Mengen. Also koche ich alles für 4 Personen und habe dann eben öfters mal Reste. Dieses Mal: eine große Portion gekochten Reis. Den habe ich mit selbstgemachtem Petersilienpesto, frischer Blattpetersilie, Papirka, Mais und Feta angemacht. So haben dann meine Kinder dann auch den restlichen Reis vom Mittagessen als Salat zum Abendbrot genossen. Schmeckte allen richtig gut, so gut, dass Göttergatte meinte, der müsse unbedingt online gehen – aber gerne doch!
Ich schaue nach meinen späten Schichten gerne nochmal fern zum Abschalten, dabei kann ich dann wunderbar die Wäsche wegbügeln. Vor etlicher Zeit war ich bei Lanz kocht hängen geblieben und dabei dieses Pastinakenpürree entdeckt. Das restliche Gericht war mir etwas zu aufwendig und ich finde die Sendung auch zunehmend wenig inspirierend, aber dieses hier blieb hängen. Also gleich rausgeschrieben und in die Nachkochliste gegeben. Dort dann jetzt wiederentdeckt und als Beilage zum Hähnchen gemacht. War richtig gut, insbesondere die Aromen der Würzmischung gibt einen tollen Kick, den braucht es wirklich! Superlecker, schmeckt nicht nur zu Lachs, wie im Originalrezept vorgesehen.
