Wir hatten Freunde zu Besuch. Ich habe einfach schon mal was vorbereitet und diese Quiche gebacken. Spargel passt ja hervorragend zu Räucherlachs, hier werden sie noch mit einem Eierguss und Dill umschmeichelt, gebettet auf krossen Mürbeteig. Manchmal kann Genuss so einfach sein! Ich habe wohl neue Quiche-Fans gewonnen. Da die Quiche kalt besser als warm schmeckt, lässt sie sich perfekt vorbereiten, auch zu einem Brunch passt sie hervorragend!
Jahr: 2009
Ich liebe Erdbeeren!! Ich bekam einige, die leider Transportschäden erlitten hatten. Gewaschen und geputzt waren sie zwar noch toparomatisch, aber leider wenig ansehlich. Was lag da näher, als endlich mal wieder ein kulinarisches Experiment zu wagen und Erdbeeren mit reichlich Pfeffer in ein Risotto zu verwandeln? Das Rezept stand schon lange auf meiner Nachkochliste (ich habe nur den Erdbeeranteil erhöht), klang es doch spannend, auch wenn ich Mühe hatte, es mir vorzustellen. Ich war mal wieder einfach begeistert! So genial lecker, außergewöhnlich, ohne sonderlich anspruchsvoll in der Zubereitung zu sein! Das wird es sicher wieder geben! Nachkochen absolut empfohlen!
Als ich beim Spargelstand vorbeilief kam gerade eine frische Lieferung. Ich konnte einfach nicht widerstehen, frischer geht es doch gar nicht, morgens noch in der Erde, abends bei uns. Ich hatte eine Spargelquiche mit Räucherlachs vorbereitet und dafür Spargel gegart. Ich habe einfach etwas mehr gemacht und für unser Abendessen mal wieder einen Spargelsalat gemacht. Da es auch herrliche Erdbeeren gab, wollten die natürlich auch mit in den Salat wandern. Ergebnis: genial lecker, auch wenn die grünen Pfefferkörner so gar nicht harmonierten, die kommen da nicht mehr rein!
Neulich gab es ein schnelles Mittagessen, perfekt bei der an dem Tag herrschenden Hitze. Ich hatte ja schon mal einen pikanten Schmarren, einen Rucolaschmarren gemacht. Den gab es schon öfters und ich hatte da mal wieder richtig Lust drauf. Allerdings war kein Rucola zu bekommen, aber ich hatte noch ordentlich glatte Petersilie. Also variiert. Das Spargelragout habe ich frei improvisiert, war einfach genial lecker!! Gab es nicht zum letzten Mal! Farblich nicht der Hit, aber geschmacklich toll!
Zu unserer gegrillten Dorade und den Garnelenspiessen (unten im Bild) gab es noch gegrillten grünen Spargel. Auch hierfür fand ich die Idee bei Chili und Ciabatta. Unser mitgrillender Freund hatte frischen grünen Spargel von seiner Fahrradtour mitgebracht und dann auch gemeinsam mit uns vorbereitet. Der Spargel schmeckt pur so umwerfend, dass wir ihn so als Beilage gegessen haben. Wir haben den Spargel allerdings nicht vorgegart, wir fanden es toll, dass er noch leichten Biss hatte, dicke Stangen waren es ohnehin nicht. Das war genial lecker und wird es in der Spargelzeit sicher mehr als einmal auf unseren Grill schaffen! Danke fürs Rezept!!
Ich habe zusätzlich zu der Dorade noch diese Garnelenspiesse gegrillt, für die ich das Rezept bei Jan gefunden habe. Allerdings war die Vorbereitung etwas mühselig. Wir hatten zwar nur etwa 450 g Garnelen, aber es waren mindestens 30 Minuten, bis die geschält und der Darm herausgepult worden war. Gereicht hat es dann für insgesamt 5 Spiesse mit je 5 Garnelen. Es schmeckte genial lecker, nur 4-5 Minuten pro Seite gegrillt – ein leckerer, kleiner Grillsnack, während wir auf die Doraden warteten. Dazu gab es bei uns auch Aioli, ich würde aber ehrlich gesagt beim nächsten Mal die Orangen-Aioli dazu machen, das stelle ich mir richtig gut vor! Gelohnt hat sich die Arbeit auf jeden Fall, aber so oft werde ich mir die Mühe wohl nicht machen, da schäle ich lieber Spargel…
Ich liebe Fisch und die Männer hier lieben Grillen. Also habe ich sei überzeugt, doch mal fischig zu grillen. Fündig wurde ich dafür bei Chili und Ciabatta, die ja nicht nur toll backen kann, sondern auch tolle und ausgefeilte Grillrezepte hat. Ich entschied mich für ein recht einfaches: gegrillte Dorade. Die habe ich auf einem weiteren Potsdamer Wochenmarkt (am Nauener Tor) bei einem Fischstand entdeckt. Fertig küchenfertig ausgenommen, mit eingekürzten Flossen wanderte sie in meinen Rucksack. Etwas abgewandelt habe ich das Rezept aber doch. Denn ich habe die Dorade mit meinem Bärlauchpesto ausgestrichen. Auch habe ich sie vorsichtshalber doch in Alufolie gehüllt – sicher ist sicher 😉 Ein großartiges Rezept!! Es waren alle total begeistert! Danach werde ich sie wohl noch öfter zu Fisch statt Fleisch auf dem Rost überreden können!
Ich habe auf dem Balkon etwas Spinat gezogen, die Samen dazu hatte ich geschenkt bekommen. Funktionierte wunderbar im Blumenkasten! Ich habe Eierkuchen für das Kind gemacht, für uns habe ich diese mit Spinat und Parmesan-Sauce gefüllt und kurz im Ofen gratiniert. Herrlich würzig und genial lecker!! Eine tolle und relativ rasche Improvisation! Nachmachen empfohlen!
Auf den letzten Tag noch ein vegetarisches Dessert, das es gestern erst gab. Da das Dessert unbedingt vegetarisch sein sollte, habe ich mich bei Jan umgeschaut und bin auf seine Panna Cotta ohne Gelatine gestoßen. Die klang vielversprechend. Allerdings habe ich die Agar-Agar-Menge erhöht, ich habe 5 g verwendet, was 3 Blatt Gelatine entspräche (lt. Herstellerinfo), außerdem habe ich den Vanille-Anteil erhöht. Dazu dann einen Erdbeerspiegel – ein tolles Frühlingsdessert, das ich noch zu meiner Weißen Mousse au chocolat ohne rohes Ei auf Zorras Dessertbuffet zum 4-jährigen Blogevent-Jubiläum stelle. Herzlichen Glückwunsch Zorra! Freue mich schon auf die nächsten spannenden Herausforderungen!
Mein Rhabarber wächst und wuchert weiter. Ich habe dieses Jahr ja schon zwei Rhabarberkuchen davon gebacken. Dieser hier gehört eindeutig zu den suchterzeugenden. Schnell vorbereitet, schmeckt genial lecker und auch am nächsten Tag noch wie frisch aus dem Ofen. Lauwarm allerdings war er am allerbesten. Da blieb es nicht bei einem einzelnen Stückchen.
Allerdings habe ich ein kleineres Blech verwendet als die üblichen, gebe daher hier die modifizierte Menge an, für ein normales Blech würde es sonst ingesamt etwas dünn werden. Die angegebene Menge sollte aber für ein übliches Backblech ausreichen.

