Zwar ist die Spargelzeit schon ein wenig vorbei, doch das Rezept wollte ich noch vorstellen: Uns lachte dieses Rezept an, ich konnte sogar unsere befreundeten, kochbegeisterten Nachbarn davon überzeugen. Die also liehen sich das Buch, kauften ein, kochten und – wir waren kollektiv enttäuscht. Reis wie auch Spargel hatten eine Konsistenz von Babybrei. Die Idee mit dem Mozzarella war zwar nett, konnte aber das Gericht als solches nicht retten. Überlegungen wurden zwar angestellt, wie man das Gericht verbessern könnte (als Ganzes ungegart in den Ofen, Zubereiten wie Paella?), doch es blieb überwiegend Ratlosigkeit. Kategorie: danke, nie wieder! Da gibt es eindeutig bessere Rezepte. Daher gibt es dieses Mal eine Rezept-Warnung für das DKduW von mir.
Jahr: 2009
Es gab nochmal Rhabarberkuchen, nach Meinung des Göttergatten der beste dieses Jahr! Ähnlich zu unserem normalen Schmandkuchen wird hier ein sehr fester Vanillepudding gekocht, in den zusätzlich noch Schmand und Ei(er) untergezogen werden. Sehr mild, in der Süße genau richtig! Wurde vom Verkoster gleich 3 Tage später selber gebacken. Absolut empfehlenswert!
Als Ulrike zum Brotbackkurs da war, hatte ich eine Kleinigkeit für mittags vorbereitet. Der Spargel wird kurz in Butter etwas angebraten und dann mit einem Ziegenkäse überbacken. Das Rezept blieb recht ungenau und Ziegenkäse gibt es ja nicht nur einen. Ich habe mich für einen Edelschimmelkäse aus Ziegenmilch entschieden, der wirklich toll harmonierte. Gut vorzubereiten musste nur noch der Ofen aufgeheizt werden. Mit neuen Kartoffeln war es ein vollwertiges Mittagessen. In kleineren Formen und etwas Baguette könnte ich es mir auch gut als Vorspeise vorstellen.
Ich mag Sülzen sehr gerne, aber irgendwie kam ich nicht dazu, etwas zum laufenden Blogevent zu machen. Doch Andre (immer noch bloglos) sah das Thema und brachte neulich zum Dessert diese Apfelsülzchen mit. Schön fruchtig und durch die Minze auch erfrischend. Ideal für den Sommer und toll für ein Buffet und Gäste, da man es ideal vorbereiten kann. Wir alle hätten es mit Cidre noch ein klein wenig spannender gefunden als mit Apfelsaft, aber beim nächsten Mal werden wir das sicher ändern. Dazu wurde eine Vanillesahne gereicht, mal wieder genial lecker und Andres Beitrag zum laufenden Blog-Event.
Auf den Genial-lecker-Geburtstag wird heuer alkoholfrei angestoßen. Hier sind die Holunder schon wieder kurz vorm Verblühen und mich lachte dieser Kaltauszug richtig an. Nachdem die Dolden gesammelt sind, ist es komplett unkompliziert zuzubereiten, nur ein klein wenig Geduld braucht es schon. Dafür wird man mit einem schönen frischen Getränk belohnt. Im Rezept wurde noch ein wenig Honig für die Süße vorgeschlagen, aber ich brauchte das gar nicht, denn so kommt der Holundergeschmack ganz wunderbar durch. Eine echte Alternative als frühlingshafter, alkoholfreier Auftakt zu einem gemütlichen Abendessen bei warmen Wetter!
Ich mag die vegetarische Küche sehr, auch wenn der Göttergatte nichts gegen ein Stücklein Fleisch auf dem Teller einzuwenden hat. Gabriele Kurz ist ja mit eine der Vorreiterinnen der vegetarischen Küche. In ihrem Buch beschreibt sie auch immer wieder ihren (kulinarischen) Lebensweg, der sie aktuell nach Dubai geführt hat. Dadurch bekommt es eine sehr persönliche Note. Das Buch an sich besticht schon äußerlich: Hardcover mit Schutzumschlag, Lesebändel. Pro Doppelseite sind 1-2 Rezepte aufgeführt, jeweils mit großem Foto, die wirklich wunderschön und abwechslungsreich gestaltet sind. Die Zutatenliste ist übersichtlich am Rand gehalten, die Arbeitsanleitung untergliedert und gut nachvollziehbar. Ofentemperaturen sind nicht hervorgehoben, aber auf das Vorheizen wird an entsprechender Stelle im Rezept hingewiesen. Auch die ungefähre Zubereitungszeit sowie Back-, Kühl- oder Marinierzeit wird angegeben, wodurch das Rezept recht gut abgeschätzt werden kann. Häufig ist noch ein Tipp oder verschiedene Anregungen für gelingsicheres Zubereiten, eigene Herstellung von z.B. Sauerkraut in einem kleinen Kasten angegeben. Bei schwierigeren Zwischenschritten sind diese bebildert dargestellt.
Vor 3 Jahren hatte mich Jan überredet, doch auch endlich einen eigenen Blog zu versuchen. Der Name fürs Kind war leichter gefunden als der des…
Wenn es im Hause genial-lecker so verführerisch nach frischem Brot duftet, kommt meistens ein misslungenes Etwas aus dem Ofen. Doch dieses Mal ein tolles, schön aufgegangenes Dinkelbrot, was Kind so gerne isst. Zu verdanken haben wir es der tollen Nachhilfe von Ulrike von Küchenlatein. Sie brachte fertigen Sauerteig, jede Menge Tipps mit und empfahl dieses Rezept, das im Original von Meister Süpke stammt. Nicht nur, dass ich gestern eine Menge über Sauerteig und Brotbacken im Allgemeinen gelernt habe, es war auch ein netter und toller Nachmittag, bei dem sich mal wieder 2 Foodies im echten Leben kennen lernen durften! Vielen Dank für die Tipps und den netten Besuch!!
Ein Klassiker der Küche: ein selbstgemachter Kräuterquark. Ich habe mich an meine wuchernden Küchenkräuter auf dem Balkon gemacht und die mal ordentlich zurückgestutzt. Den Kräuterquark gab es ganz simpel zu neuen Kartoffeln! Sogar das Kind war total begeistert. Ein einfaches und immer wieder genial leckeres Gericht!
Als ich dieses Rezept bei Brot und Rosen gesehen habe, wusste ich sofort, was es bei uns an Pfingsten geben sollte. Ich wollte etwas leckeres, aber möglichst unaufwändig, da ich mich viel lieber um unseren Besuch kümmern wollte. Unsere Entenbrüste waren aber wohl deutlich größer, zumindest klappte es mit der Garzeit so gar nicht. Nach einer Stunde habe ich auf 100°C „erhöht“, insgesamt benötigten sie fast 2 Stunden im Ofen. Dafür entschädigte das Confit, alle anderen konnten sich Rhabarber zu Ente nicht vorstellen, aber es harmoniert ganz wunderbar. Die Sauce ist schlichtweg der Hammer! Hochgenial!! Vielen Dank für das Rezept!! Werde ich sicher wieder machen!
