Wir haben neben dem Kartoffestampf noch dieses Kohlrabigemüse zu unserem falschen Hasen gemacht. War superlecker, sehr puristisch. Aber zu diesem Gericht passten einfach keine ausgefeilten Gewürzkombinationen. Das Gemüse passt sicher auch gut zu Buletten, Braten jeder Art. Eine leckere Beilage, die wir immer wieder essen könnten!
Monat: Mai 2009
Auf dem Flyer der Biokiste (davon schon ausprobiert Rhabarberkuchen mit Mandelguss sowie das Rhabarbergemüse beim Brathähnchen gefüllt mit Rhabarbergemüse) stand noch ein Rezept für ein Rhabarberkuchen vom Blech. Ich habe wegen der Rosinenallergie des Göttergatten diese durch getrocknete Cranberries ersetzt. Es waren alle sehr begeistert! Das Blech war superschnell leer gefuttert!
Zu unserem falschen Hasen konnte natürlich nur genauso bodenständige Beilagen gereicht werden. Also gab es selbstgemachten Kartoffelstampf. Ich mag es, wenn die Crème fraîche es etwas frischer im Geschmack macht, dazu dann frische Blattpetersilie. Die Arbeit für selbstgemacht wird immer überschätzt, dabei ist die Arbeit mit dem Kartoffelschälen schon fast erledigt. Manchmal braucht man einfach keinen großen Schnickschnack, um genießen zu können!
Der falsche Hase ist ein Klassiker der deutschen Küche. Auch bei uns gab es den sonntags gelegentlich. Warum auch immer, ich habe ihn jahrelang nicht mehr zubereitet. Jetzt wurde er gemeinsam von unserem Freund und meinem Mann gewünscht. Dem Wunsch kam ich natürlich gerne nach, allerdings durften die beiden wünschenden ja auch noch mitkochen. Es war ein kleines Festessen!! Dazu gab es selbstgemachten Kartoffelstampf und Kohlrabigemüse – einfach genial lecker. Manchmal geht einfach nichts über Hausmannskost!
Wundersamer Weise blieben einige Pfannenkuchen (nach diesem Rezept, das zugegebenermaßen verdoppelt worden war) übrig. Auf Flädle-Suppe hatte ich aber keine Lust und für einen ist es immer etwas mühselig zu kochen. Also wurde ein schnelles Resteessen improvisiert. Beim nächsten Mal würde ich Quark statt Sahne nehmen, aber den gab der Kühlschrank nicht her. Ansonsten genial lecker und sicher nicht zum letzten Mal gekocht! Denn den Rest haben Kind und Mann sehr begeistert abends aufgegessen.
Ich hatte in der Biokiste mal wieder Rote Beten und Risotto gab es viel zu lange nicht mehr bei uns. Ich habe dieses Mal allerdings improvisiert (bisher getestet ein Rezept für Risotto aus rohen und gekochten Roten Beten) und gegen Ende noch 2 Äpfel hineingerieben. Die werden zwar nicht herausgeschmeckt, geben dem Gericht aber eine interessante leicht süßliche und fruchtigere Richtung. Beim nächsten Mal noch Rosmarin mit dazu, dann wäre es perfekt. Wer den Apfel noch etwas dominanter möchte, könnte Apfelspalten mit Butter und Zucker etwas karamellisieren und on top anrichten.
Hähnchen mit Rhabarber hatten wir ja neulich schon. Jetzt entdeckte ich ein Rezept, in dem noch Spargel dazu kommt. Ein durch und durch frühlingshaftes Gericht. Denn abgesehen vom Schälen des Spargels ist es wenig arbeitsintensiv und dadurch super alltagstauglich, macht aber trotzdem was her, die Kombination ist ja eher ungewöhnlich. Aber es harmoniert alles ganz wunderbar, obwohl ich mir den Wacholder erst nicht drin vorstellen konnte, aber die Sauce ist ein echter Hit!
Rhabarber ist ja eigentlich ein Gemüse, was ich ja auch schon mehrfach getestet habe, mal zu Fisch, mal zu Schweinefleisch. Beides war so lecker, dass wir es unbedingt ausprobieren wollten. Wir waren mal wieder total angetan, es war genial lecker!! Wenn ich auch beim nächsten Mal etwas mehr Apfel verwenden würde, denn der fruchtige Anteil gibt den kleinen Kick!
Das dritte Kochbuch von Tim Mälzer ist schon vom Umfang so dick, wie die beiden Vorgänger zusammen. Auf über 300 Seiten stellt er wieder eltiche Rezepte vor, die seinen typischen Stil widerspiegeln. Die Rezepte sind in aller Regel recht schnell und einfach nachvollziehbar und auch von Anfängern gut nachkochbar. Viele Rezepte sind abgewandelte Klassiker, aber auch neue Ideen werden vorgestellt. Die Rezepte haben allesamt eine übersichtliche Zutatenliste, die Arbeitsanleitung ist untergliedert und gut nachvollziehbar beschrieben. Tipps für das gelingsichere Nachkochen sind farblich hervorgehoben. Abgerundet werden die Rezepte durch wunderschöne, überwiegend großfomratige Fotos, die Appetit machen. Die sind in aller Regel ohne Schnickschnack arrangiert, so ähnlich kommt es vermutlich auch auf so manchen Familientisch.
Ich wollte eine weiße Mousse au chocolat auf das Buffet für Zorras Blog-Event-Jubiläum stellen. Allerdings störte mich daran, dass fast immer rohes Ei verwendet wird. Wenn man dann noch in eine Risiko-Gruppe für eine Salmonellen-Infektion fällt, dann bleibt die Köstlichkeit fast immer verwehrt. Doch ich fand ein Rezept, das ohne Ei auskommt. Allerdings ist die Monats-Ration überzähliger Kalorien in einem Schälchen versammelt. Doch einhellige Meinung meiner Kalorien-Opfer war, dass es die Sünde wert sei. Passend zur Saison gab es Erdbeeren dazu, die nur mit 1 EL Zucker etwas ziehen durften. Wer es nicht ganz so mächtig möchte, könnte noch etwas Gelatine oder Agar-Agar unterziehen und Nocken abstecken, die mit Obstsalat serviert werden können.
