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Jahr: 2008

Rezept: Kirsch-Mohn-Schnitten

Kirsch-Mohn-Schnitten

Hier mal ein Speed-Kuchen für unter der Woche. Zwar wird auf Fertig-Mohnmischung zurückgegriffen, doch dafür wird der Kuchen extrem schnell zusammen gerührt und schmeckt dafür superlecker. Für die Kirschen haben wir zum Ausgleich selbst eingelegte Kirschen genommen. Wir haben uns allerdings für das etwas kleinere Blech des Teleskopauszuges entschieden. Dadurch war der Teig etwas dicker, was wir aber bevorzugten. Insgesamt war der Teig sehr locker und schmeckte auch am nächsten Tag noch frisch.

Tipp: Wie koche ich das perfekte Frühstücksei

FrühstückseiAm Wochenende gehört für mich ein Frühstücksei einfach dazu. Allerdings sollte es schon perfekt sein, also das Eiweiß fest und das Eigelb noch komplett flüssig. Natürlich ist auch die Qualität des Eis entscheidend. Ich nehme nur Freilandeier, am besten noch Bioeier, die ich bei meinem Geflügelstand auf dem Markt kaufe, denn da sind sie auch immer superfrisch. Alles andere ist im Prinzip sehr einfach, man braucht nur noch einen Topf, Wasser, Salz, eine exakte Eieruhr (also digital), eine Nadel oder einen Eierpickser und etwas Geduld. Guten Appetit!

Ich hoffe, ich kann hiermit einigen helfen. Die Tipps sind natürlich rein subjektiv, Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge gerne in den Kommentaren. Natürlich gibt es auch jede Menge Hilfsmittel, von Eierkochern über pfeifende Eier, doch ich mag dieses Basis-Methode sehr, man bleibt einfach unabhängiger.

Rätsel und Geheimnisse der Kochkunst


Rätsel und Geheimnisse der Kochkunst
Wer sich nicht nur für das Kochergebnis, sondern auch für die Geschehnisse während des Koch-, Brat-, Back- oder Mariniervorgangs interessiert, der wird hier sicherlich fündig. Ich habe mehrere Bücher über Kochen naturwissenschaftlich gelesen und dieses hier hat mich am meisten überzeugt. Denn der Autor Hervé This-Benckhard versteht es, die naturwissenschaftliche Hintergründe verständlich und amüsant zu erläutern. In diesem Buch sind zwei einzelne Bücher zusammengefasst, zunächst die Rätsel der Kochkunst und Kulinarische Geheimnisse. In dem ersten Buch werden nach und nach die unterschiedlichen Zubereitungsmethoden wie Garen, Kochen oder Dämpfen mit den dahinter stehenden chemisch-physikalischen Hintergründen erläutert. In Kulinarische Geheimnisse wird anhand von Rezepten die naturwissenschaftlichen Hintergründe ebenso dargestellt wie die eigenen Erfahrungen des Autors.

Rezept: Geschmorte Lammkeule

Geschmorte Lammkeule

Der Metzger auf dem Markt hatte Lamm dabei, das erst am Vortag geschlachtet worden war. Er empfahl uns, es in Buttermilch einzulegen und am Folgetag bei 160°C etwa 2 Stunden zu schmoren. Zusätzlich schmökerten wir etwas in der Kochbuchsammlung und fanden ein Rezept für geschmorte Lammschulter von Schuhbeck. Wir improvisierten und mischten diese beiden Rezepte kurzerhand. Ich fand das Lamm etwas zu lammig, alle anderen mitessenden Herren waren begeistert, so dass nichts mehr übrig blieb.

Rezept: Schwarzwurzel-Kartoffel-Salat

Schwarzwurzel-Kartoffel-Salat

Wir hatten gleich auch für dieses Rezept eingekauft. Doch nachdem schon ein Top ruiniert war, hatte ich nicht den Hauch einer Neigung, diesen Salat zu machen. Doch mein Mann war von dem Rezept so angetan, dass er sich in seinem ältesten T-Shirt daran wagte. Bei ihm war das auch gar keine so große Schweinerei. Das Rezept fand ich deutlich besser als die Schwarzwurzelsuppe. Dazu wurde ein gratinierter Lammrücken empfohlen. Wir brieten ein schönes Lammfilet kurz mit Rosmarin und Knoblauch an. Insgesamt superlecker! Allerdings sollte die Schwarzwurzel genauso dick wie die Kartoffeln geschnitten werden, sie hatte noch deutlich Biss. Das ist mein Beitrag zum Garten-Koch-Event Schwarzwurzel.

Kochbuch: Ein Jahr kochen mit Ronny Pietzner

Ein Jahr kochen mit Ronny PietznerAuf dieses Buch bin ich aufmerksam geworden, als ich es im Vorraum der Bäkemühle (Restaurant von Ronny Pietzner) gesehen habe. Denn die Küche dort hat es mir echt angetan. Also brauchte ich das Kochbuch. Das Buch selbst ist nach Monaten gegliedert, wobei jeder Monat jeweils zwei Gemüse- bzw. Obstsorten in den Mittelpunkt stellt und dann verschiedene Rezeptideen dazu vorstellt. Schön dabei finde ich, dass hier durchweg mit saisonal und regional erhältlichen Sorten gearbeitet wird. Jede Gemüse-/Obstsorte wird zunächst mit Foto und einer Seite Erklärung und Hintergrundinfos (Ernährungsinfos, Lagerung, Tipps im Umgang, Herkunft,…) vorgestellt. Dann folgen die eigentlichen Rezepte auf jeweils 2 Doppelseiten.