
Dieses Büchlein habe ich mir vor Jahren gekauft, als ein Buchladen pleite gegangen war und alle Bücher zum halben Preis zu haben waren. Das Sortiment war leider schon sehr ausgesucht, aber das hier habe ich mitgenommen. Leider fristete es seither ein vernachlässigtes Dasein im Bücherregal. Für die Spinat-Hack-Lasagne wurde es dann erstmals verwendet. Das Büchlein zeigt eine recht große Vielfalt an günstigen Rezepten, die trotzdem nicht die Qualität vermissen lassen. Nach Resterezepten und Speed-Rezepten mit Reis und Spinat folgen die eigentlichen Rezepte, die nach Nudeln, Eiergerichten, Fleisch, Eintöpfen und Süßem gegliedert sind.
Jahr: 2008

Wir bekamen netten Besuch. Dafür wollte ich ein leckeres Abendessen zaubern, hatte aber nicht sonderlich viel Zeit. Daher fiel meine Wahl auf dieses Rezept. Mein Estragon wächst schon wieder und da ich den eh stutzen muss, bot er sich geradezu an, dass wir eine leckere Sauce daraus zubereiten. Die Sauce war sehr lecker, das Fleisch noch rosa, also perfekt. Dazu dann Kroketten aus dem Ofen, um es noch etwas zu vereinfachen.
Da ich das Buch schon Ewigkeiten nicht mehr in der Hand hatte, ist das Rezept gleich ein Beitrag zum laufenden DKduW.
Passend zum Weltfrauentag wünschte Zorra etwas gelbes auf dem Teller. Ich schlage dafür diese Quiche vor. Leider kommt die gelbe Farbe des Currys hier nicht ganz durch. Dafür ist es ein leckerer vegetarischer Genuss. Denn das Aroma des Currys harmoniert ganz wunderbar mit dem milden Geschmack des Blumenkohls. Da die Quiche recht spontan bei meiner Mutter gebacken wurde, hatte ich keinen Kurkuma, um die gelbe Farbe noch etwas zu unterstützen. Es blieb nicht ein Krümel übrig als wir zum gemütlichen Teil des Abends übergingen.

Ich hatte ja vor einiger Zeit Entenbrust nach einem Tipp von Tim Mälzer zubereitet. Das Fleisch war komplett zart. Ich mache ja öfters gebratene Entenbrust, aber so perfekt hatte ich sie bislang noch nie hinbekommen. Daher hier nochmal als extra Tipp. Denn diese Methode ist unschlagbar!

Wir hatten Chicorée und beim Blättern im neuen Buch fiel uns dieses Rezept ins Auge. Doch auch unser Käsehändler konnte sich bei Alm- und Bergkäse nicht eindeutig festlegen. Leider habe ich den Kassenzettel mit den exakten Sorten verlegt. Wir haben zwei recht würzige Sorten (Österreich und Schweiz) genommen, einmal mit 48 und 64 % Fett-Anteil. Ein sehr würziger und aromatische Köstlichkeit, die das Aroma des Chicorée wunderbar unterstützt. Extrem lecker!

Wir hatten mal wieder Lust auf Topfenschmarrn (Quark heißt im Süddeutschen oft Topfen). Den hatten wir vor etlicher Zeit das letzte Mal genossen. Dieses Mal sollte es aber ein anderes Rezept sein. Mal wieder genial lecker. Als Beilage gab es Rote Grütze.

Wir hatten noch Kürbis auf dem Markt erhalten. Einen Teil davon haben wir in ein Risotto von Lea Linster verwandelt. Wir waren extrem angetan, denn die Kombination war superlecker. Die Spritzigkeit des Sektes gibt noch mal eine tollen Beigeschmack.

Ekel-Regen-Nieselwetter, also Zeit für eine Suppe (momentan esse ich mehr Suppe als sonst, fällt mir auf). Ich bin ein echter Rote-Bete-Fan. Für dieses Rezept benötigt man frische Rote Beten (also keine vakuumverpackten, dafür gibt es dieses Rezept). Außer etwas Schnippelarbeit für die verschiedenen Gemüse ist diese Suppe kaum mit Arbeit verbunden. Durch das Servieren mit Apfel kommt eine schöne fruchtige und durch die Senfkörner noch eine interessante scharfe Note mit hinein. Insgesamt mal wieder genial lecker und wird bestimmt mal wieder gekocht. Dieses Rezept ist ein Beitrag zum laufenden DKduW.

Auch dieses Buch steht schon länger in meinem Regal. Gekauft wurde es, als ich das Ergebnis einer erfolgreichen Diät nicht gleich wieder ruinieren wollte. So hat es auch immer noch in den Monaten nach Weihnachten Hauptsaison. Dabei wird das diesem Buch wirklich nicht gerecht, denn es finden sich viele sommertaugliche Rezepte. Nach einer kurzen Einleitung (2 Seiten) folgen die Rezepte, die nach Salate zum Sattessen, Snacks und feine Suppen, vegetarisch, Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch und Geflügel und zuletzt Süßspeisen gegliedert sind. Bei den einzelnen Rezepten finde ich den immer recht hohen Gemüseanteil bemerkenswert. Eingestreut finden sich noch viele Tipps zu einzelnen Salat- oder Gemüsesorten bzw. Tipps zum sicheren Nachkochen, die es auch dem Anfänger erleichtern. Die Rezepte selbst sind durchgehend bebildert, die Zutatenliste nach Hauptschritten gegliedert und übersichtlich, auch die Arbeitsanleitung untergliedert zwischen wichtigen Schritten, die farblich hervorgehoben sind.

Der Bauer auf dem Markt hatte so verlockend leckeren Rosenkohl, der musste einfach in meinen Korb. Daraus wurde dann gestern ein Rosenkohlauflauf, den ich zu Schweinerückensteaks servierte, die ich in Anpassung an das doch recht kühle Wetter in der Grillpfanne zubereitete. Der Auflauf selbst ist sehr lecker und durch den Speck auch schön pikant würzig. Da ich das Gemüse gerne etwas bissfester mag, habe ich von vorne herein die angegebene Garzeit verkürzt. Wird es sicherlich nochmal geben.

