Ich liebe Mangold und freue mich immer, wenn ich das farbenfrohe Gemüse auf dem Markt oder in der Biokiste bekomme. Meine Kinder sind relativ einfach, was das Essen von Gemüse betrifft, wir kochen einfach ein Risotto, dann essen sie eigentlich alles. Dieses hier heisst dann in Familiensprache „buntes Risotto“ und wird meistens sehr genossen. Falls meine ihren etwas schwierigen Tag haben, püriere ich die Blätter und schneide die Stiele extra fein, dann essen sie es auch. Dazu passen die gebratenen Scampis ganz wunderbar, die ich in recht guter Qualität (leider immer noch TK) im Asia-Shop bekomme. Ein farbenfrohes, leckeres Gericht, das der ganzen Familie schmeckt!
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Ich habe für unsere Hühnerbrühe noch Eierstich als Einlage gemacht. Die Große wollte dabei allerdings „eckiges Ei“, wie im Kindergarten. Dort wird statt Rührei auch gerne mal hartgekochte Eier gewürfelt. Aber hartgekochte Eier in meine Suppe – nein! Aber da war doch mal was? In der schwäbischen Hochzeitssuppe ist oft auch Eierstich (neben kleinen Maultäschle, Markklöschen und meist noch Flädle) enthalten. Im Schulkochbuch fand ich das etwas antiquierte Rezept. Allerdings funktionierte es nicht so richtig gut. Denn es wurde vorgeschlagen, noch etwas Kräuter und/oder Käse unter die Masse zu mischen. Diese setzten sich allerdings alle oben ab. Die Menge stockte dann auch in der geplanten Zeit, stürzen war kein Problem. Kind wollte dann aber doch lieber die Backerbsen essen, so wurde der meiste Eierstich dann eingefroren, hoffe, dass er mir das nicht übelnimmt. Nicht schlecht zumindest, relativ simpel. Nicht die modernste Küche, dafür klassisch und lecker! Das nächste Mal würde ich nur ganz wenig Parmesan unterrühren und die Petersilie weglassen.
In unserer Biokiste war ganz wunderbarer Mangold und eine (vegetarische) Freundin hatte sich für das Wochenende angekündigt. In der Schrot und Korn hatte ich schon einige Wochen vorher dieses Rezept entdeckt, das ich unbedingt nachkochen wollte. Es war richtig lecker, auch wenn wir den Chili wegließen. Jede Füllung für sich war schon total lecker und musste vor weiteren „Ich muss nur noch mal abschmecken“-Versuchen geschützt werden. Im Zusammenspiel dann aber echt genial!! Dafür war die Flüssigkeitsmenge viel zu hoch angegeben, aus dem Sud konnte ich am nächsten Tag noch eine Gemüsesauce kochen. Da würde ich beim nächsten Mal die Menge reduzieren, schon so angegeben. Wir fanden es so lecker, dass wir alles ratzekahl aufgegessen hatten. Nur die Bechamel wurde mal wieder durch Saure Sahne ersetzt, mit der kann ich mich einfach nicht anfreunden. Die Paprika-Mangold-Lasagne gab es hier sicher nicht das letzte Mal.
Auch Tochter Nr. 2 erobert sich sehr langsam die kulinarischen Genüsse. Diese schnelle Tomatensauce kam auch bei der Großen sehr gut an. Sehr simpel, sehr schnell zubereitet muss sie einfach nur 20 Minuten köcheln. Da ich bei der Kleinen noch etwas vorsichtig bin, was den Weizen betrifft, habe ich im Bioladen diese Dinkel-Vollkorn-Fusilli bekommen, die sie recht gut mit den Fingern essen kann. Von der Tomatensauce habe ich für die ganz Kleine abgenommen, ehe ich die Butter und den Parmesan zugegeben habe. Die Große bekam es dann ohne Basilikum. Für sie sind Kräuter, die größer als subatomar gehackt wurden momentan eine „Fussel“, die jeweils diskutiert werden muss, ob sie denn mitgegessen werden kann und muss. Also lasse ich Kräuter für sie momentan weg, da sie eh ein total unkomplizierter Esser ist. Ein familientaugliches Rezept, das auch den kleinsten Babys schmeckt.
Schon ewig liegt dieses Rezept von Lamiacucina in meiner Nachkochliste. Gestern war endlich der Sauerkrautstand wieder auf dem Markt. Der ist bei noch nicht geschmolzenen Schnee- und Eismassen zwar weiter deutlich verkleinert, aber immerhin, es gab wieder Sauerkraut! Die Große ist da eigentlich nicht so der Fan von, aber in dieser Version hat sie es geliebt! Das nächste Mal mache ich etwas mehr, war von der Menge sehr knapp für uns drei. Ich hatte noch Lorbeer und Nelke ergänzt, war herrlich ausgewogen und rund, tolles Rezept!!! Danke!
Gestern wurden hier schon die ersten Plätzchen nach diesem Rezept gebacken, die Bäckerinnen waren sehr stolz auf ihr Werk! Jetzt genieße ich die Adventszeit. Da ich noch etwas Deko basteln möchte, gibt es heute was aus dem „Vorrat“, gab es zu Beginn der Kürbissaison und kann auch perfekt für Familienbesuch an Adventsabenden vorbereitet werden: Ich liebe Kürbis und freue mich schon immer darauf. Diese Quiche ist echt supereinfach vorzubereiten. Außerdem mal eine tolle vegetarische Variante, bei der das Fleisch wirklich niemand vermisst. Die Kürbiskerne geben einen tollen Crunch-Effekt, einfach richtig lecker!! Den Boden würde ich beim nächsten Mal allerdings vorbacken.
Wir hatten Mangold in der Biokiste. Ich hatte Lust auf Lasagne, das musste doch zu verbinden sein und ich wurde fündig. Allerdings habe ich mir die Bechamel-Sauce gespart und dafür mehr von der Sauce für den Mangold gemacht – hat wunderbar ausgereicht und war toll aromatisch! Wir haben die Grüne Putenlasagne mit Mangold sehr genossen und auch das Kind fand es genial lecker! Ein tolles Mangoldrezept.
Die Zucchini im Garten trägt weiter fleißig. Dieses Mal habe ich sie erneut mit Kartoffeln kombiniert, aber alles im Gratin. Dafür einfach nur die Kartoffel schälen und mit der Zucchini grob raspeln, etwas Schinken und Zwiebel darunter gehoben, leider nur wenige Kräuter (gingen aus), Eierguss darüber und schon fast fertig. War echt lecker! Würde auch gut zu Steak und Co. passen, bei mir aber solo genossen, war auch sehr fein.
Ich liebe Erdbeeren!! Ich bekam einige, die leider Transportschäden erlitten hatten. Gewaschen und geputzt waren sie zwar noch toparomatisch, aber leider wenig ansehlich. Was lag da näher, als endlich mal wieder ein kulinarisches Experiment zu wagen und Erdbeeren mit reichlich Pfeffer in ein Risotto zu verwandeln? Das Rezept stand schon lange auf meiner Nachkochliste (ich habe nur den Erdbeeranteil erhöht), klang es doch spannend, auch wenn ich Mühe hatte, es mir vorzustellen. Ich war mal wieder einfach begeistert! So genial lecker, außergewöhnlich, ohne sonderlich anspruchsvoll in der Zubereitung zu sein! Das wird es sicher wieder geben! Nachkochen absolut empfohlen!
Mal wieder ein schnelles Gericht, das auch gut als Vorspeise dienen könnte. Der Spinat war aus der Biokiste und entsprach erst Baby-Elefantenohren, wohl das letzte Mal für längere Zeit. Der Spinat ist recht puristisch zubereitet, die Eier sind ja ein klassischer Begleiter. Darüber noch eine Handvoll frisch geriebenen Parmesan – sogar das Kind schätzte so das Gemüse samt Eiweißquelle mit Spinat-Eier.

