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Rezept: Backhendl nach Schuhbeck

Das Oktoberfest ist wieder eröffnet. Nicht nur auf der Theresienwiese, nein auch auf unzähligen anderen Festplätzen wird das Oktoberfest gefeiert. Aber auch in diversen Supermärkten und Discountern gibt es Wiesn-typische Köstlichkeiten. Das meiste mit diversen Zusatzstoffen. Die sind allerdings nicht immer nötig, so dass die Truppe von #wirrettenwaszurettenist heuer angeführt von Ingrid und Susi sich heute der Köstlichkeiten des Oktoberfestes annimmt. Denn es geht auch bayrisch und Wiesn-typisch ohne unnötige Zusatzstoffe. Darum gibt es heute bei mir ein Backhendl, bei dem ich mich an einem Rezept von Alfons Schuhbeck gehalten habe. Ich habe keine Fritteuse und dennoch klappt es ganz großartig mit dem Ausbacken. Es ist kein Hexenwerk, das schafft Ihr auch. Wer noch weitere Rezepte zur Wiesn-Zeit sucht, wird bestimmt bei den anderen RetterInnen fündig:

Zutaten

Für 4 Personen

  • 2 Eier (M)
  • Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)
  • 20 ml Schlagsahne
  • 80 g Weizenmehl, doppelgriffig
  • 100 g Weißbrotbrösel
  • 4 Hähnchenbrustfilets (kleine à 120 g
  • Salz
  • Pflanzenöl zum Ausbacken
  • 10 g kalte Butter

Zubereitung

  1. Zunächst die Panierstraße vorbereiten. Dafür die Eier in einem tiefen Teller verquirlen. Die Zitrone heiß abwaschen, trocknen, die Zitrone abreiben, die eine Hälfte der Schale zu den Eiern, die andere Hälfte zur Butter geben. Die Zitrone halbieren, Saft auspressen und 1 TL vom Saft zu den Eiern geben, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
  2. Auf zwei weitere Teller jeweils das Mehl und die Weißbrotbrösel geben. Die Schlagsahne halbsteif schlagen und 1 EL von der Sahne unter die Eier heben.
  3. Die Hähnchenbrustfilets ggf. von Sehnen bzw. Häuten befreien, schräg jeweils in 4 gleich große Stücke schneiden, dann mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hähnchenbrustfilets jeweils zuerst durch Mehl, dann durch die Eier, zuletzt in den Weißbrotbröseln wenden. Dabei leicht, nicht zu fest die Panade andrücken.
  4. Das Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen, darin die Hähnchnstücke jeweils goldbraun backen, sie sollten etwa 2 cm hoch in Öl schwimmen.
  5. Auf einem Küchenkrepp entfetten.
  6. In eienr zweiten Pfanne die Butter mit der Zitronenschale und dem restlichen Zitronensaft erwärmen, salzen und pfeffern. Zuletzt die Hähnchenstücke in der Zitronenbutter wenden.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: auch mit Fritteuse einfach

Quelle: Alfons Schuhbeck – Meine bayerische Küche, S. 250

27 Comments

  1. Liebe Rike,
    nun hast du mir so Appetit gemacht, dass ich am liebsten gleich jetzt zum Frühstück so ein Backhenderl verdrücken würde! Auch gleich den Erdäpfelsalat dazu.
    Danke für’s Mitmachen!

    • @ Susi: Danke für die ganze Orga-Arbeit immer!

  2. Oh, Backhendl … vielleicht sollte ich doch wieder mal nach München 🙂
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy (der Hahn im Korb)

    • @ Andy: freut mich, dass sich auch der Hahn im Korb für Hühnchen begeistert ;D

  3. Yummy, Backhendl! Könnte ich auch zum Frühstück verspeisen. Rezept ist schon abgespeichert, denn das muss unbedingt ausprobiert werden.

    LG Andrea

    • @ Andrea: es lohnt sich, versprochen!

  4. An der Muskatnuss habe ich den „Schuhbeck“ sofort erkannt.
    Backhendl könnte ich jetzt auch bald wieder machen – hab richtig Gusto drauf bekommen.
    LG Brigitta

    • @ Brigitta: seine Rezepte sind halt gut und funktionieren.

  5. Uiuiuiui jetzt sind wir bei dem, wo ICh alles fallen lasse. Ich liebe Huhn, und wenn es so zubereitet ist, ist es das ALLERBESTE!!!

    LG Wilma

    • @ Wilma: freut mich, dass ich Deinen Geschmack getroffen habe

  6. Ich hab ewig kein Backhendl mehr gegessen. Deines sieht so appetitlich aus; ich muss dringend mal wieder eines mach.

    • @ Susanne: gibt es bei uns auch viel zu selten, aber das Event war ein guter Anlass!

  7. Liebe Rike,
    das knuspert bestimmt wunderbar, das werde ich mir merken. Ich muss gestehen, diese Art von Backhendl habe ich noch nie gegessen – eine Geschmackslücke.
    Liebe Grüße
    Sigrid

    • @ Sigrid: ich wollte unbedingt was machen, was eben auch ohne Gerät in einer normalen Küche funktioniert. Habe auch länger gestöbert, bis ich auf das Rezept gekommen bin.

  8. Das ist ein tolles Rezept, was ich gleich speichern muss. Hähnchenbrustfilets sind für 2 Personen besser als ein ganzes Hähnchen.
    LG Elke

    • @ Elke: vor allem kommt es dadurch eben auch ohne Fritteuse aus, die größeren Stücke mit Knochen brauchen das leider. Aber so geht es auch. Freut mich, wenn Du es nachkochst.

  9. So ein Hackhendl tät mir jetzt auch gut gefallen. Bisher habe ich mich noch nicht da ran getraut – eben weil ich auch keine Fritteuse habe und auch aufgrund von Platzmangel nicht zulegen wollte. In der Pfanne frittieren ist natürlich eine Möglichkeit. 🙂 LG Sylvia

    • @ Sylvia: ich schleiche schon seit Jahren um diverse Geräte herum, letztlich möchte ich es nicht, weil ich das viel zu gerne mag und mir letztlich zu ungesund ist. Aber es geht eben auch ohne. Manchmal muss frau dann eben improvisieren (und freut sich schon wieder auf die Quarkbällchen auf dem Weihnachtsmarkt, die gehen nämlich echt nicht in der Pfanne leider…)

  10. Hallo liebe Rike,
    dein Hendl sieht sooo superknusprig aus. Da sieht jedes Fertigteilchen alt dagegen aus. Ich hör mich schon knuspern. Ein echter Wiesn-Klassiker, der sich auch wirklich nachzumachen lohnt.
    Liebe Grüße,
    Eva

  11. Ich habe mal zu einem Blog-Event bei Zorra zum Thema „Alpenküche“ ein Backhendl nach Johann Lafer gemacht. Das war sehr lecker. Deines schaut auch super aus und hätte ich nicht heute gut gefrühstückt, würde ich jetzt, um kurz nach 12 Uhr, sicher sabbernd vor dem Bildschirm hängen. Mmmm!

    Liebe Grüße
    Britta

    • @ Britta: werde gleich mal nachsehen, was der Unterschied zwischen den beiden Meisterköchen ist. Danke für das Kompliment!

  12. Dein Backhendl klingt wirklich sehr lecker – da würde ich jetzt auch gerne ein Tellerchen von kosten 🙂

    Liebe Grüße,
    Katha

    • @ Katha: klar, melde Dich, wenn Du mal in der Gegend bist

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