Wir hatten mal wieder Lust auf Hähnchen, brauchten aber eine Version für zwei. Da kam dieses Rezept gerade recht: eine westfälische Version des Coq au vin von Rüdiger Hoffmann. Der Göttergatte ist begeisterter Biertrinker, ich koche ja nur damit. Er hatte ein recht malziges, tschechisches Bier geschenkt bekommen. Aber das war schon nicht malzig genug. Das Bier wurde sehr bitter beim Braten. Ich empfehle ein Schwarz- oder gleicfh Malzbier. Es muss sehr süffig, auf keinen Fall zu bitter sein. Ansonsten echt superlecker, schnell vorbereitet erledigt der Ofen die Hauptarbeit. Gibt es irgendwann bestimmt wieder!
Kategorie: Geflügel
Kennt Ihr das? Beim Gang über den Markt kauft man plötzlich ein, was gar nicht geplant war, danach wird dann überlegt: was mache ich damit. Nun, wir konnten einem Brathähnchen nicht widerstehen. Ich wollte das etwas winterlich machen. Ich hatte noch Äpfel da, daraus wurde ein rustikales Apfelgemüse gemacht, das ich nur mit gemahlenem Anis und Fenchelsamen (und einem Hauch Rosmarin) aromatisiert habe. Sehr einfach, schnell vorbereitet und genial lecker! Das Brathähnchen blieb total saftig, war richtig gut.
Wir haben dieses Jahr unser Martinsgansessen auf den Samstag verlegt, da alle arbeiten mussten. Also wurde gestern Abend gemütlich diese Gans verzehrt. Wie jedes Jahr durften auch heuer die Gäste für die Beilagen sorgen. So wurden neben Kartoffelklößen auch Rotkohl mitgebracht und zum Dessert gab es Rote Grütze mit Haselnusssahne. Doch zurück zur Gans: bei der Zubereitung hatte ich netterweise tatkräftige Unterstützung, denn ich hatte mir leider die Knochen nicht beim Geflügelhändler klein machen lassen. Alleine die Flügel irgendwie zu teilen, forderte schon sehr viel Einsatz… Denn ich verfüge leider nicht über ein Beil in meiner Küche. Die Füllung haben wir etwas abgewandelt, denn was hätte ich mit den Innereien der Gans machen sollen? So wurden sie kurzerhand mit in die Füllmasse gegeben. Die Füllung ist überhaupt der Knüller: superlecker!! Wir haben alle sehr geschlemmt und fielen abends pappsatt ins Bett.
Auf dem Markt bekommt man öfters Hähnchenkeulen. Davon wurden jetzt 2 auf ein Bett aus geschälten Tomaten gebettet. Aromatisiert wurde mit Rosmarin und schwarzen Oliven. So hatten wir noch mal ein richtig schönes, mediteranes und obendrein figurfreundliches Gericht, was erfreulich wenig Arbeitszeit benötigte. Hat uns richtig gut geschmeckt, wird es so oder so ähnlich sicher wieder geben!
Eine Bekannte war vorbeigekommen (noch vor Babys Ankunft), eigentlich wollten wir gemeinsam essen gehen. Doch mit ihrem Eintreffen begann es derartig zu regnen, dass uns die Lust auf einen Ausflug redlich verging. Also wurde mal eben Kühlschrank und Tiefkühl inspiziert, um daraus ein leckeres, schnelles und irgendwie halbwegs gesundes Essen zu zaubern. Es fanden sich: eine Schmorgurke, im Tiefkühl ein Hähnchenbrustfilet – einfach kombinieren. War superlecker, innerhalb von 20 Minuten auf dem Teller, was will frau mehr?
Wir hatten Mangold in der Biokiste. Ich hatte Lust auf Lasagne, das musste doch zu verbinden sein und ich wurde fündig. Allerdings habe ich mir die Bechamel-Sauce gespart und dafür mehr von der Sauce für den Mangold gemacht – hat wunderbar ausgereicht und war toll aromatisch! Wir haben die Grüne Putenlasagne mit Mangold sehr genossen und auch das Kind fand es genial lecker! Ein tolles Mangoldrezept.
Bei uns wird im Garten nach wie vor öfter mal gegrillt. Andre und Michl brachten vor einiger Zeit diese genial leckeren Spieße mit, die einfach einen tollen, runden Geschmack hatten. Da blieb nicht ein Spießchen übrig!! Kann ich also nur empfehlen! Da waren echt alle von begeistert.
Als ich dieses Rezept bei Brot und Rosen gesehen habe, wusste ich sofort, was es bei uns an Pfingsten geben sollte. Ich wollte etwas leckeres, aber möglichst unaufwändig, da ich mich viel lieber um unseren Besuch kümmern wollte. Unsere Entenbrüste waren aber wohl deutlich größer, zumindest klappte es mit der Garzeit so gar nicht. Nach einer Stunde habe ich auf 100°C „erhöht“, insgesamt benötigten sie fast 2 Stunden im Ofen. Dafür entschädigte das Confit, alle anderen konnten sich Rhabarber zu Ente nicht vorstellen, aber es harmoniert ganz wunderbar. Die Sauce ist schlichtweg der Hammer! Hochgenial!! Vielen Dank für das Rezept!! Werde ich sicher wieder machen!
Hähnchen mit Rhabarber hatten wir ja neulich schon. Jetzt entdeckte ich ein Rezept, in dem noch Spargel dazu kommt. Ein durch und durch frühlingshaftes Gericht. Denn abgesehen vom Schälen des Spargels ist es wenig arbeitsintensiv und dadurch super alltagstauglich, macht aber trotzdem was her, die Kombination ist ja eher ungewöhnlich. Aber es harmoniert alles ganz wunderbar, obwohl ich mir den Wacholder erst nicht drin vorstellen konnte, aber die Sauce ist ein echter Hit!
Rhabarber ist ja eigentlich ein Gemüse, was ich ja auch schon mehrfach getestet habe, mal zu Fisch, mal zu Schweinefleisch. Beides war so lecker, dass wir es unbedingt ausprobieren wollten. Wir waren mal wieder total angetan, es war genial lecker!! Wenn ich auch beim nächsten Mal etwas mehr Apfel verwenden würde, denn der fruchtige Anteil gibt den kleinen Kick!
